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Alle Artikel kategorisiert unter »Köln«
Das Publikum als Hauptdarsteller: das „Winterjazz“-Festival im Kölner Stadtgarten
17.01.12 (Hans-Jürgen Linke) -
Im Stadtgarten, dem seit drei Jahrzehnten wichtigsten Jazzhaus der Kölner Szene, bewegte sich nichts mehr. Es war einfach zu voll, im Restaurant, im Konzertsaal, im Studio 672 im Keller und auf den Gängen und Treppen dazwischen, obwohl drinnen nicht die Höhner spielten. Drinnen gab es Winterjazz mit 13 Kölner Bands, planmäßig jeweils um 20 Minuten versetzt auf den drei Bühnen, Eintritt frei. Draußen, vor den Eingängen des Hauses, warteten fast so viele Leute wie sich drinnen kaum bewegen konnten. Nur wenn jemand das Haus verließ, wurde wieder jemand eingelassen, so ging das bis tief in die Nacht. Eine gute Gelegenheit, über alte, gut konsolidierte Vorurteile neu nachzudenken, die den Jazz betreffen.
Katastrophe im Kopf – das Ensemble Intercontemporain mit vier neuen Stücken in Köln
13.01.12 (Ute Büchter-Römer) -
Die Eindrücke des Konzertes des Ensemble Intercontemporain führten zu unterschiedlichen emotional-rationalen Welten. Susanna Mälkki dirigierte Kompositionen, von denen drei in Köln zum ersten Mal nach der Uraufführung in Paris vor drei Tagen zu hören waren. Allen vier Werken lag die Idee einer Grenzerfahrung von erlebter Gleichzeitigkeit zugrunde:
Musikmaschine und Vermittlungskunst: Das Netzwerk Neue Musik feierte seinen Ausklang in Köln
21.12.11 (Andreas Kolb) -
Vier Jahre Förderung von 15 Modellprojekten durch das Netzwerk Neue Musik der Bundeskulturstiftung laufen zum 31. Dezember 2011 aus. Unter dem Motto „Netzwerkausklang“ trafen sich vergangenes Wochenende Vertreter der 15 Netzwerkprojekte zu einer letzten Präsentation samt kleinem Festival in den Räumen des Deutschlandfunks in Köln.
Stiften gehen?
10.12.11 (Theo Geißler) -
Inzwischen sind wir so vermessen, unser kleines Leben auf das quantitativ Messbare reduzieren zu lassen. Wir starren auf unbegreifbare Milliarden- und Billiarden-Löcher. Wir lassen unsere Bewegungen von Mobilfunk-Zellen freiwillig exakt lokalisieren. Wir glotzen auf Quoten statt auf Qualität und sind ratlos oder zu feige, wenn es darum geht, Letztere zu benennen, sie zu definieren, auf ihr als Wertmaßstab zu bestehen. [aus nmz 12-11/1-12]
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