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Alle Artikel kategorisiert unter »Chemnitz«
Die Urgroßmutter des Kinos in der Oper
02.05.11 (Peter Korfmacher) -
Tiefer kann man kaum schürfen im Urgrund der abendländischen Kultur, um auf Neues zu stoßen: Dimitri Terzakis, Jahrgang 1938, in Leipzig lebender Athener und von 1994 bis zu seiner Emeritierung 2003 Kompositionsprofessor an der dortigen Hochschule für Musik und Theater, hat sich die Irrfahrten des Odysseus ausgeguckt, den ersten Abenteuerroman unseres Kulturkreises.
Zwischen italienischer und deutscher Oper: Otto Nicolais „Die Heimkehr des Verbannten“ in Chemnitz
30.01.11 (Peter P. Pachl) -
Wie Richard Wagner an seinem „Tannhäuser“ und Albert Lortzing an der „Undine“, so arbeitete auch Otto Nicolai an der etwa gleichaltrigen Oper „Il proscritto“ bis an sein Lebensende. Aber nicht die Fassung letzter Hand, „Der Verbannte“, stand im Theater Chemnitz auf dem Spielplan, sondern die Wiener Fassung von 1844, als Fortsetzung jener Neubetrachtung von Nicolais Oeuvre, der an diesem Haus vor zwei Jahren die Wiederaufführung der italienischen Oper „Il templario“ vorangegangen war.
Keine Explosionsgefahr: Emil Nikolaus von Rezniceks Oper „Benzin“ nach 80 Jahren in Chemnitz uraufgeführt
29.11.10 (Boris Michael Gruhl) -
Auf nach Chemnitz in die Oper, die Reise lohnt, besonders wenn das Team Mut beweist und Stücke auf die Bühne bringt, von denen selbst Fachleute bislang bestenfalls gehört hatten. Mit „Il Templario“ erfuhr man hier, dass man mit dem Namen des Komponisten Otto Nicolai mehr verbinden muss als „Die lustigen Weiber von Windsor“. Peter Eötvös´ „Love And Other Demons“ wurde als zeitgenössisches Werk ein Publikumsrenner und von der deutschen Erstaufführung „Pinocchios Abenteuer“ des Engländers Jonathan Dove ließen sich alle Altersgruppen im Opernhaus verzaubern.
