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Alle Artikel kategorisiert unter »Jerusalem«
Die Neue Musik ist in Jerusalem angekommen: das 13. Jerusalem International Chamber Music Festival
05.11.10 (Tatjana Rexroth) -
Für das Publikum bedeutete das diesjährige Jerusalem International Chamber Music Festival eine besondere und neue Herausforderung. Soviel Neue Musik war nie zuvor. Zwar hörte man in den zurückliegenden Jahren immer wieder Musik von Webern, Berg und vor allem von Schönberg, zuletzt auch von Elliott Carter, doch immer so dosiert, dass man damit keine Probleme bekam. In diesem Jahr freilich – Berio, Dusapin, aber vor allem Pierre Boulez, „c’est quelle chose autre...“, so hörte man es unter den Konzertbesuchern. Fühlte man sich da an einer unüberwindbaren Grenze? [aus nmz 11-2010]
Music on Troubled Soils – Der Europäische Musikrat in Ramallah und Jerusalem
11.12.08 (Rebekka Leibbrand) -
Politische Unterdrückung, gewaltsame Zerstörung und Bombenattentate bestimmen die Pressemeldungen über den Krisenherd im Nahen Osten. Die täglichen Nachrichten vermitteln ein trauriges Bild von Krieg, grenzenlosem Hass und erschreckender Hoffnungslosigkeit. Doch wie überall in der Welt sehnen sich auch hier die Menschen nach Frieden; und ein paar besonders mutige Akteure setzen sich trotz zahlreicher realer Grenzen und psychischer Barrieren für ein friedliches Miteinander mit ihren Nachbarn ein.
Begegnungen und Bekenntnise
01.11.08 (Tatjana Rexroth) -
Weltweit nutzt der Musikbetrieb heute jede Möglichkeit, um Festivals und Events zu gestalten; und Kultur beziehungsweise Musikkultur mutet nicht selten an wie eine hypertrophe Anhäufung von Ereignissen, die insgesamt oder an irgendeiner Stelle das Besondere für sich reklamieren. Das Festival ist nicht mehr, wie ursprünglich im Sinne seiner Bedeutung gedacht, die Ausnahme, die Unterbrechung im Alltag; die Ausnahme ist vielmehr zur Regel und zur Dauereinrichtung geworden.
Vom Faden, der die Welt zusammenhält
03.10.08 (Georg Beck) -
Seine Hartnäckigkeit war sprichwörtlich. Sich einzulassen auf Josef Tal, den Künstler und seinen Kunstanspruch, verlangte viel. Unerlässliche Eigenschaften, die mitzubringen waren, wenn man auf Josef Tal traf, waren Ausdauer, Kritik-, ja, Leidensbereitschaft. Interesse, Kunsternst vorausgesetzt. Zugleich war Tal ein wunderbarer Erzähler.
