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Alle Artikel kategorisiert unter »Leverkusen«
Das gibt’s nur einmal: Pasquale Anfossis „La finta giardiniera“ in Leverkusen
08.11.11 (Georg Beck) -
Mit soviel Schwung und Feuer wird selten musiziert – auch in Leverkusen. Dabei ist das Erholungshaus, traditionelles Zentrum der Werkskultur der Bayer AG, mittlerweile ein Geheimtipp geworden für erlesenes, konzertant dargereichtes Musiktheater aus Barock und Klassik.
Schattenboxen unterm Tuch: Anton Urspruchs „Das Unmöglichste von Allem“ in Leverkusen
23.09.11 (Alexander Kleinschrodt) -
Leverkusen gilt nicht unbedingt als Opernstadt. Doch das städtische Forum, ein Bürgerhaus aus den späten Sechzigern, in dem vom Grundriss bis zur Stuhllehne alles sechseckig ist, bietet nicht nur den bekannten Leverkusener Jazztagen eine Heimat. Das Haus besitzt auch einen Theatersaal, mitsamt Orchestergraben und fast tausend Plätzen, der sogar noch recht gut klingt.
Die Mischung macht es doch nicht immer – Vesselina Kasarowa und Kammerphilharmonie Amadé in Leverkusen
19.06.11 (Georg Beck) -
„Pasticcio“. Das Etikett fürs „exquisite Abo“ von Bayer Kultur passte schon ziemlich genau aufs Programm des Sonderkonzerts mit der bulgarischen Mezzosopranistin Vesselina Kasarowa und der Kammerphilharmonie Amadé unter Frieder Obstfeld. Neben Berlin und Steinfurt machte die Künstler-AG Station in Leverkusen. Ein Konzertabend wie ein Menu – aus lauter Beilagen.
Leverkusen hört Mysliveček! Warum Bayer jetzt alte Opern ausgraben lässt
15.12.10 (Georg Beck) -
Die Rezepturen des Konzerns sind bekannt. Besonders die Umstrittenen, von denen es nicht wenige gibt. Dass der Chemie- und Pharmariese außerdem auch eine Menge Kultur durch seine Pipelines leitet, wissen – außerhalb von Leverkusen – vielleicht die wenigsten. Das soll sich jetzt ändern – wenn es nach Volker Mattern geht.
Tragikomik nach Dante: „La vita nova“ mit Musik von Uri Rom in Leverkusen
15.03.10 (Peter P. Pachl) -
Über siebenhundert Jahre ist der Text alt, mit dem Dante Alighieri sich nach Begegnung mit der jungen Beatrice dichterisch aus seinen Gefühlsverirrungen zu retten suchte. Neben dem heftigen Erguss von Tränen, flossen Sonette aus seiner Feder und brachten den Dichter – noch vor seiner „Göttlichen Komödie“ – wieder mit sich ins Reine. Auf die Dauer ist dieses Surrogat – inklusive seiner Liebe zu anderen Damen als Ersatzobjekt – ermüdend, bestenfalls erheiternd oder Musik evozierend. Diese drei Kriterien treffen auch auf eine Uraufführung zu, mit die Bayer AG ihre neue Kulturachse zwischen Leverkusen und Berlin eröffnet hat.

