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Alle Artikel kategorisiert unter »Salzburg«
„Nichtarische Arien“ für die Ewigkeit. Abschied von Georg Kreisler, dem großen bösen Mann des Wiener Cabaret
23.11.11 (Viktor Rotthaler) -
Er war das dickköpfige Genie des Wiener Cabaret-Triumvirats Bronner-Qualtinger-Kreisler. Seine „alten, bösen Lieder“ wie „Tauben vergiften“ oder „Zwei alte Tanzen tanzen Tango“ wurden zu Klassikern. Und seine Stimme erklang in jedem musikalischen Haushalt in den 60er- und 70er-Jahren wie die von Franz Josef Degenhardt. Eine Woche nach dem „Väterchen Franz“ starb nun am Dienstag in Salzburg auch Georg Kreisler im Alter von 89 Jahren. Während der linke Liedermacher Degenhardt ein Nachfahre von Georges Brassens war, hatte der antikonformistische Kreisler seine Wurzeln im jüdischen Musikcabaret der Roaring Twenties. Und vielleicht war es kein Zufall, dass Friedrich Hollaenders älteste Tochter Philine seine erste Ehefrau wurde.
Netze aufspannen, Operncodes entschlüsseln
31.10.11 (Irena Müller-Brozovic) -
Die Wiener Philharmoniker und die Salzburger Festspiele führen seit sechs Jahren Operncamps für Kinder und Jugendliche durch. Dieses Jahr beschäftigten sich die Teilnehmer mit Opern von Giuseppe Verdi und Leos Janáček: Macbeth und Die Sache Makropulos versprechen großes Musiktheater und komplexe Vorgaben für die Vermittlung. Die Teilnehmer besuchten die Inszenierungen von Peter Stein und Christoph Marthaler und präsentierten zum Abschluss ihr eigenes Musiktheater: Der Fall McBeth und E.M. forever
Klang-Kontinente und Mahler-Szenen
05.09.11 (Gerhard Rohde) -
Die Salzburger Festspiele, ein Hort abendländischer Hochkultur und entsprechend konservativ ausgerichtet, haben in den letzten zwei Jahrzehnten erstaunliche Verwandlungen erfahren. Mit Gerard Mortier und Hans Landesmann zogen das moderne Musiktheater und die Neue Musik in das Festspiel ein. Peter Ruzicka als Nachfolger brachte mit zahlreichen Uraufführungen neuer Musik Donaueschinger Atmosphäre an die Salzach und Jürgen Flimm setzte sich gegen Bedenken des Festspielkuratoriums durch, als er Luigi Nonos „Al gran sole“ ins Programm aufnahm: Es wurde ein Riesenerfolg.
Der ästhetischen Erziehung verpflichtet
05.09.11 (Katrin Rohlfs) -
Seinen 50. Geburtstag feierte das Orff-Institut, Ausbildungsstätte für Elementare Musik- und Tanzpädagogik in Salzburg, vom 7. bis 10. Juli mit einem internationalen Symposion. „Ja, wir feiern uns selbst“, begrüßte Dr. Manuela Widmer, Lehrende am Orff-Institut, stellvertretend für das Institut die circa 600 Gäste im großen Studio des Mozarteums. „Wir feiern, was wir geschafft haben.“
Würde in einem FPÖ-regierten Österreich nicht mehr auftreten - Marathon-Schlagwerker Martin Grubinger im Gespräch
19.08.11 (Georg Etscheit - dapd) -
Martin Grubinger gilt als einer der weltbesten Schlagzeuger. Derzeit bereitet der Österreicher seinen neuesten «Schlagzeug-Marathon» vor. Fast vier Stunden lang wird der 28-Jährige bei den Salzburger Festspielen seine Schlaggeräte traktieren: Xylofone, Marimbaphon, Gong, Trommeln aller Art und Holzkisten. Sein erster Schlagzeug-Marathon 2006 im ehrwürdigen Wiener Musikverein brachte ihm den internationalen Durchbruch.
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