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Alle Artikel kategorisiert unter »Salzburg«

Salzburger Mozartwoche beginnt mit ungewöhnlichem Tanzprojekt

27.01.12 (Agentur - dapd) -
Salzburg - Ein "choreographisches Konzert" mit dem Titel "Gefaltet" steht am Beginn der Salzburger Mozartwoche 2012. Das ungewöhnliche Projekt wird gemeinsam von der renommierten deutschen Tanzkünstlerin Sasha Waltz und dem französischen Komponisten Mark Andre realisiert und erlebt am Freitag (27. Januar) im Salzburger Landestheater seine Uraufführung. Die Mozartwoche dauert bis zum 5. Februar.

Volles Risiko in Salzburg - Auch in der Finanzkrise setzen die Festspiele auf Expansion

03.01.12 (Georg Etscheit - dapd) -
Salzburg - Helga Rabl-Stadler sitzt mal wieder im Auto. Die Präsidentin der Salzburger Festspiele ist auf dem Weg nach Wien, um ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen, der Sponsorenwerbung. "Mir macht es einfach riesigen Spaß, Menschen für die Festspiele zu begeistern", ruft die resolute Geschäftsfrau ins Mobiltelefon. Zusammen mit dem neuen Festspielintendanten Alexander Pereira, der selbst ein geschickter Mann des Marketings ist, hat sie mit der Nobel-Chronometerfirma Rolex einen neuen Hauptsponsor aufgetan, laufende Verträge neu ausgehandelt und etlichen vermögenden Privatleuten die Taschen geöffnet.

Wagner-Jubiläum wirft Schatten voraus - Das Kulturjahr 2012 in Bayern, Salzburg und Bregenz

20.12.11 (Georg Etscheit - dapd) -
München - Das große Jubiläum zum 200. Geburtstag des Komponisten Richard Wagner im Jahr 2013 wirft seine Schatten voraus. Die Bayerische Staatsoper bringt nächstes Jahr mit dem "Ring des Nibelungen" Wagners monumentalste Komposition auf die Bühne des Münchner Nationaltheaters. Der Kraftakt endet mit der "Götterdämmerung", dem letzten Teil der Operntrilogie, der zu den Münchener Opernfestspielen (29. Juni bis 31. Juli) herauskommt.

„Nichtarische Arien“ für die Ewigkeit. Abschied von Georg Kreisler, dem großen bösen Mann des Wiener Cabaret

23.11.11 (Viktor Rotthaler) -
Er war das dickköpfige Genie des Wiener Cabaret-Triumvirats Bronner-Qualtinger-Kreisler. Seine „alten, bösen Lieder“ wie „Tauben vergiften“ oder „Zwei alte Tanzen tanzen Tango“ wurden zu Klassikern. Und seine Stimme erklang in jedem musikalischen Haushalt in den 60er- und 70er-Jahren wie die von Franz Josef Degenhardt. Eine Woche nach dem „Väterchen Franz“ starb nun am Dienstag in Salzburg auch Georg Kreisler im Alter von 89 Jahren. Während der linke Liedermacher Degenhardt ein Nachfahre von Georges Brassens war, hatte der antikonformistische Kreisler seine Wurzeln im jüdischen Musikcabaret der Roaring Twenties. Und vielleicht war es kein Zufall, dass Friedrich Hollaenders älteste Tochter Philine seine erste Ehefrau wurde.

Geldsegen: Salzburger Festspiele freuen sich über Sponsorengelder

11.11.11 (Agentur - dapd) -
Berlin - Dank neuer Sponsorengelder können die Salzburger Festspiele im kommenden Jahr zum ersten Mal sieben Opernpremieren präsentieren. Mäzene würden die nötigen zusätzlichen Mittel zuschießen, sagte der neue Intendant Alexander Pereira der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe). "Wir haben jetzt fünf Millionen Euro mehr für die Kunst zur Verfügung. Salzburg braucht das, um seinen Anspruch als bedeutendstes Festival zu behaupten."

Netze aufspannen, Operncodes entschlüsseln

Die Wiener Philharmoniker und die Salzburger Festspiele führen seit sechs Jahren Operncamps für Kinder und Jugendliche durch. Dieses Jahr beschäftigten sich die Teilnehmer mit Opern von Giuseppe Verdi und Leos Janáček: Macbeth und Die Sache Makropulos versprechen großes Musiktheater und komplexe Vorgaben für die Vermittlung. Die Teilnehmer besuchten die Inszenierungen von Peter Stein und Christoph Marthaler und präsentierten zum Abschluss ihr eigenes Musiktheater: Der Fall McBeth und E.M. forever

Klang-Kontinente und Mahler-Szenen

05.09.11 (Gerhard Rohde) -
Die Salzburger Festspiele, ein Hort abendländischer Hochkultur und entsprechend konservativ ausgerichtet, haben in den letzten zwei Jahrzehnten erstaunliche Verwandlungen erfahren. Mit Gerard Mortier und Hans Landesmann zogen das moderne Musiktheater und die Neue Musik in das Festspiel ein. Peter Ruzicka als Nachfolger brachte mit zahlreichen Uraufführungen neuer Musik Donaueschinger Atmosphäre an die Salzach und Jürgen Flimm setzte sich gegen Bedenken des Festspielkuratoriums durch, als er Luigi Nonos „Al gran sole“ ins Programm aufnahm: Es wurde ein Riesenerfolg.

Der ästhetischen Erziehung verpflichtet

05.09.11 (Katrin Rohlfs) -
Seinen 50. Geburtstag feierte das Orff-Institut, Ausbildungsstätte für Elementare Musik- und Tanzpädagogik in Salzburg, vom 7. bis 10. Juli mit einem internationalen Symposion. „Ja, wir feiern uns selbst“, begrüßte Dr. Manuela Widmer, Lehrende am Orff-Institut, stellvertretend für das Institut die circa 600 Gäste im großen Studio des Mozarteums. „Wir feiern, was wir geschafft haben.“

Salzburger Interimssaison ist tendenziell gelungen

24.08.11 (Georg Etscheit - dapd) -
Salzburg - Die Scharen von Opernfans, die vor der Salzburger Felsenreitschule noch eine Karte für die Festspiel-Neuinszenierung von Giuseppe Verdis "Macbeth" suchten, sprachen Bände. Jedenfalls, was das Auseinanderklaffen von Publikumsgeschmack und Kritikermeinung anbelangt. Bei bei den Rezensenten war Peter Steins realistische Deutung des blutrünstigen Shakespeare-Stoffs fast komplett durchgefallen, doch das Publikum war schon bei der Premiere ganz aus dem Häuschen.

Würde in einem FPÖ-regierten Österreich nicht mehr auftreten - Marathon-Schlagwerker Martin Grubinger im Gespräch

19.08.11 (Georg Etscheit - dapd) -
Martin Grubinger gilt als einer der weltbesten Schlagzeuger. Derzeit bereitet der Österreicher seinen neuesten «Schlagzeug-Marathon» vor. Fast vier Stunden lang wird der 28-Jährige bei den Salzburger Festspielen seine Schlaggeräte traktieren: Xylofone, Marimbaphon, Gong, Trommeln aller Art und Holzkisten. Sein erster Schlagzeug-Marathon 2006 im ehrwürdigen Wiener Musikverein brachte ihm den internationalen Durchbruch.
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