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Alle Artikel kategorisiert unter »Hochschulmagazin«

Artikel aus dem Hochschulmagazin der nmz

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11.01.11 (Jörg Lichtinger) -
Der Ausbau der virtuellen Dimension hat das letzte Jahrzehnt bestimmt und ihm seinen Stempel aufgedrückt. Das Internet, ursprünglich als reines Kommunikationsmittel erdacht, ist heute zum unerbittlich präsenten sozialen Treffpunkt für die Gesamtgesellschaft geworden, darüber hinaus aber auch zu einem Umschlagplatz für Waren aller Art – zum Beispiel Information. Daten, Musik, Fotos – alles wird mittlerweile aus dem Netz gezogen und wer die Akkorde von „Knocking on Heaven’s Door“ sucht, lädt die Gitarrentabs lieber von entsprechenden Downloadportalen herunter, als sich ein Songbook zu kaufen.

Wichtige Impulse für eine wiederbelebte Praxis

11.06.10 (Ulrike Langer) -
„Könnten Sie mir eben schnell sagen, wie man mit Grundschulkindern singt?” Anfragen dieser Art erreichten Heike Arnold-Joppich, Professorin für Elementare Musikpädagogik an der Hochschule Detmold, des öfteren. Meist waren es ehemalige Studenten, oft ausgebildete Sänger, die Nachholbedarf im Umgang mit der Kinderstimme hatten. Jahrzehntelang hat das Singen in Deutschland kaum eine Rolle gespielt, doch inzwischen ist man sich der sozialen, kulturellen und humanen Bedeutung des Singens wieder bewusst.

Auf der Suche nach pädagogischer Exzellenz

11.06.10 (Juan Martin Koch) -
„Können Sie sich eine Welt ohne Musik vorstellen?“ Die Frage, mit der in der knackigen Anzeigenkampagne der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen (RKM) die Musik als fünftes Element oder fünfte Jahreszeit ins Bild gerückt wird, lässt nur eine Antwort zu: „Wir nicht.“ Dass darunter dann statt „Die deutschen Musikhochschulen“ ohne weiteres auch „Die deutschen Orchester“ oder „Die deutschen Instrumentenhersteller“ stehen könnte, signalisiert zweierlei: Zum einen hat die RKM einen Slogan mit hohem Identifikationspotenzial für sich entdeckt, zum anderen kann man immer das an Inhalt herauslesen, was man gerade will.

Wo sich etwas bewegt, kann es auch knirschen

15.11.09 (Werner Heinrichs) -
Am 19. Juni 1999 bekannten sich 30 europäische Staaten in Bologna zu dem Ziel, bis zum Jahr 2010 einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu schaffen. Dieser Bologna-Erklärung traten bis heute weitere 16 Staaten bei. Da auch Deutschland zu den Unterzeichnerstaaten gehört und die deutsche Kultusministerkonferenz schon früh beschlossen hat, den Bologna-Prozess an allen Hochschulen anzuwenden, stellte sich auch für die deutschen Musikhochschulen die Frage, wie man mit der Bologna-Erklärung und deren Konsequenzen umgehen sollte. Nach einem mehrjährigen Beratungs- und Entscheidungsprozess hat die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) 2004 eine einheitliche und gemeinsame Beteiligung der RKM-Musikhochschulen am Bologna-Prozess beschlossen. Inzwischen wurden etwa 40 % der Studiengänge auf die neue Struktur umgestellt, so dass Zeit für eine erste Zwischenbilanz ist.

Zwischen Skepsis, Zuversicht und Pragmatismus

10.11.09 (nmz-red/Regensburg) -
20 von 26: Das war zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses die Rückläuferquote unserer Umfrage zum Bologna-Prozess an deutschen Musikhochschulen (bei den Studierenden waren es weniger). Angeschrieben wurden neben den 24 Mitgliedern der Rektorenkonferenz auch die Hochschule für Musik Mainz und das Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Mögliche Nachzügler werden im Lauf des November im Internet unter www.nmz.de nachzulesen sein.
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