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Rückblende 2012/02
08.02.12 ((nmz-redaktion)) -
Orgel der Frauenkirche zu Dresden, Friedrich der Große, Theater der Jugend in Regensburg, Eberhard Schmidt
11 Fragen an Rolf Bolwin
08.02.12 (Rolf Bolwin) -
Rolf Bolwin kann 2012 auf eine 20-jährige Amtszeit als geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins zurückblicken. Der 1950 geborene Gelsenkirchener hatte Jura, Politikwissenschaft und Geschichte studiert und zunächst unter anderem als Leiter der Rechtsabteilung des Deutschlandfunks gearbeitet. 1992 erfolgte sein Wechsel zum Deutschen Bühnenverein, wo er unter anderem die Reform der Tarifverträge für das künstlerische Personal, den Normalvertrag Bühne sowie den Tarifvertrag für Musiker in Kulturorchestern verantwortete. In seine Amtszeit fiel zudem die Einführung des Deutschen Theaterpreises „Der Faust“. Bolwin interessiert sich auch privat für Theater und Musik, insbesondere für Schauspiel und Tanz.
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Aus der Versenkung holen und neu beleben
08.02.12 (Julia Blank) -
In den 1980er-Jahren, als eine regelrechte Gründungswelle Neuer Musik-Ensembles losbrach, fanden sich am Institut für Neue Musik der Freiburger Hochschule für Musik 15 Studenten zusammen, die als „Ensemble Aventure“ dieser Aufbruchstimmung folgten. Mit nonkonformen Konzepten und musikalischem Interesse an anderen Kulturen sonderten sie sich allerdings von der breiten Masse ab. Seit 25 Jahren ist dem Ensemble eine umtriebige Neugier am Fremden und Unbekannten eigen, die auch dazu führte, weiße Flecken in der Musikgeschichte des letzten Jahrhunderts aufzuarbeiten.
Das Land der Oper mit der Seele suchend
08.02.12 (Gerhard R. Koch) -
Der Begriff der Postmoderne ist – selbst als historischer – von nur begrenzter Triftigkeit. Denn natürlich hätten schon die „Neudeutschen“ (Berlioz, Liszt, Wagner, Wolf, Strauss) mit diesem etwa Brahms als Abtrünnigen ihrer „Zukunftsmusik“ schmähen können: als Verräter an der Avantgarde, kompromisslerischen Sucher nach heilig-heilen Traditionsbezügen – und im Wahn befangen, die Historie halte Rettendes fürs unübersichtliche Heute bereit.
Angebot der Demokratie angenommen
08.02.12 (Klaus Bernbacher) -
Am 6. Dezember 2011 hat eine große Trauergemeinde auf dem hannoverschen Engesohder Friedhof zusammen mit seiner Familie Abschied von Eberhard Schmidt genommen, einem erfolgreichen vielseitigen Musiker und Pädagogen sowie einem hochverdienten Kulturpolitiker.
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