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Alle Artikel kategorisiert unter »Rezension«

Königliche Beischlafmusik. Romans „Drottningholm-Musik“ auf CD

28.08.10 -
Seit jeher gilt die 1744 entstandene Drottningholmmusik von Johan Helmich Roman (1694–1758) als bedeutendster schwedischer Beitrag zum Barock. Unvermutet hat sie in diesen Monaten wieder Konjunktur: als musikalischer Rahmen zur Hochzeit des Jahres zwischen Kronprinzessin Victoria und ihrem Fitness-Trainer Daniel Westling. So unterschiedlich das Brautpaar der Herkunft nach ist, so verschieden sind auch die Einspielungen ausgefallen.

Bleibende Aussagen: Das Gesamtwerk des Komponisten Tristan Keuris ist auf CD erschienen

17.08.10 -
Wohl auch weil Tristan Keuris (1946–1996) sich schon früh von der Avantgarde und den weithin vorherrschenden Ideologien und Idiomen emanzipierte, zählte er bereits zu Lebzeiten zu den bedeutendsten niederländischen Komponisten des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Sein gar nicht so schmales Œuvre ist nun in einer Dokumentarbox mit 11 CDs erschienen.

Gelassene Intensität, fabelhafte Präsenz: Nikolaus Harnoncourt und René Jacobs dirigieren Mozarts „Idomeneo“

12.08.10 -
Wenige Opern sind in der jüngeren Rezeptionsgeschichte so stark mit dem Sendungsbewusstsein eines Dirigenten verknüpft gewesen wie der „Idomeneo“ mit Nikolaus Harnoncourt. Für viele hat seine bahnbrechende Aufnahme von 1980 Mozarts Werk in seiner ganzen Genialität erst so richtig ins Bewusstsein gebracht.

„Manchmal wird Stille selbst zur Musik“: Jan Garbarek, das Hilliard Ensemble und „Officium Novum“

07.08.10 -
In offensiver Geradlinigkeit, motiviert von unvergleichlichem Qualitätsmanagement in optischer, haptischer und akustischer Ausprägung, agieren die drei Großbuchstaben ECM weltweit im Dienste der Aufklärung. Manfred Eicher gibt da unbeirrt seit vier Jahrzehnten den Ton an, angetrieben und gesteuert von Mut und Risikobereitschaft und immer wieder aufs Neue geprägt vom Wissen darum, dass nur das Beste vom Allerbesten sich durchsetzt gegen die megamassenhaft hergestellte Schall- und Klangware allerorten. Das Authentische allein zählt.

Gespenstische Tristesse: John Cale hat kompositorisch und filmisch seiner Kindheit nachgespürt

12.07.10 -
Unter dem Titel „Dyddiau Du - Dunkle Tage“ begab sich der Rockmusiker John Cale zurück in seine walisische Heimat. Cales Geburtsort ist das karge Bergarbeiterdorf Garnant – heute ist dies ein verschlafener Ort, der von den Ruinen des einstigen Kohlebergbaus überzogen ist. In einem anderen Relikt industriellen Strukturwandels, der aufwändig für kulturelle Zwecke funktionalisierten Essener Zeche Zollverein dokumentierte der Sänger, Multinstrumentalist und Komponist – und seit jüngstem auch kreativer Filmemacher – auf fünf riesigen Leinwänden die aufwühlende Wiederbegegnung mit dem Ort seiner Kindheit.

DVD-Tipp 2010/07

07.07.10 -
Im Mai erschien eine lange angekündigte Special Edition des immer etwas überschätzten Doppelalbums „Exile on Main Street“, das weltweit in die Hitparaden schoss wie im letzten Jahr die „remastered“ Alben der einstigen Konkurrenten The Beatles. Sogar in Deutschland konnten die Rolling Stones damit Spitzenplätze belegen. Zehn unveröffentlichte Songs werten das Album dann auch tatsächlich auf.

DVD-Tipps 2010/07

07.07.10 -
Note by Note. The Making of Steinway L1037 *** Maceo Parker & WDR Big Band Köln: A Tribute to Ray Charles. Live in Leverkusen *** Jazz Bigband Graz: Electric Poetry & Lo-Fi Cookies. Live@Jazz Baltica

Das Gesamtkunstwerk im digitalen Zeitalter

07.07.10 -
Ein beliebtes Gedankenspiel ist es, sich vorzustellen, welche Musik ein Komponist der Vergangenheit heutzutage schreiben würde, auch wenn dieses meist dazu missbraucht wird, die zeitgenössische E- gegen die U-Musik auszuspielen. Im Falle Richard Wagners müssten die Fragen wohl ein wenig anders lauten: Aus welchen Kunstsparten würde sich der Gesamtkunstwerkler heutzutage seine Bühnenwelten zusammenbauen? Und wie weit würde er sich dabei in digitale Welten vorwagen?

Neue Noten 2010/07

07.07.10 -
Noteneingänge in der Redaktion der nmz

Tipps für Drummer

07.07.10 -
Ralf Kleinehanding: Drumroad, Schule für das Drumset, Heft 1, Breitkopf Pädagogik, Edition Breitkopf 8811, 2009
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