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Alle Artikel kategorisiert unter »DTKV-Bayern«

Glückliche Kunst

07.07.10 -
Musik ist eine hohe Kunst, doch auch das Leben ist eine Kunst. Herbert Baumann beherrscht beides. Als Komponist genießt er höchste Anerkennung. Wer ihm begegnet, staunt, wie erfüllt, heiter und gelassen ein Leben im Alter sein kann. „Ist das nicht schön“, sagt er lachend mit berlinerischem Akzent. Die Welt kann noch so voller Katastrophen sein, eine Begegnung mit Herbert Baumann vertreibt dunkle Gedanken und macht bewusst, wie großartig unsere Erde trotz allem ist, etwa, wenn man vom Balkon seiner Wohnung auf München herunterblickt, vielleicht sogar das Gebirge oder einen Sonnenuntergang hinter den Frauentürmen sieht. Er lebt vor, dass man nicht nur auf die zahlreichen, meist negativen Nachrichten achten, sondern einfach einmal in den Himmel blicken und das faszinierende Spiel der Wolken betrachten sollte, so wie es Herbert Baumanns Gattin Marianne meisterhaft mit ihrem Fotoapparat unternimmt und in einer Ausstellung zeigen wird.

Qualitätssicherung für privaten Musikunterricht

01.06.10 -
Zu Beginn lud der Rektor der Hochschule für Katholische Kirchenmusik Regensburg, Prof. Franz Josef Stoiber, die Delegierten zu einer Art Orgelreise in Wort und Ton ein. Die Kirchenmusikschule besitzt Orgelnachbauten verschiedenster Epochen vom Barock über das 19. Jahrhundert bis in unsere Zeit. So eingestimmt eröffnete der 1. Vorsitzende Dr. Franzpeter Messmer die Delegiertenversammlung 2010, die ebenso interessant registriert wie das Orgelkonzert war. Eine wichtige Forderung der Delegierten war die Qualitätssicherung im privaten Musikunterricht. Vielfach unterrichten Musiklehrer an Schulen, die keine entsprechenden Voraussetzungen haben und die professionell ausgebildete Pädagogen verdrängen. Lösungsansätze sah die Delegiertenversammlung in besserer Information der Schulleitungen über die Qualitätsstandards für Musikunterricht, die vom Tonkünstlerverband gewährleistet werden, und in Verhandlungen mit dem Kultusministerium.

Neue Töne statt Analogkäse

05.05.10 -
Braucht man ein neues Violinbuch? Die Frage ist so akademisch wie die, ob man eine neue Fertigpizza-Variante benötigt. Man verhungert nicht, wenn man sich bei den schätzungsweise einhundert bereits vorhandenen bedient. Aber: varietas delectat – und Konkurrenz belebt das Geschäft. Genauso ist es mit der Violinliteratur.

Die GEMA – Schikane oder Segen?

29.03.10 -
In Teil 1 und Teil 2 wurden die wichtigsten Informationen für Komponisten und Veranstalter zusammengestellt. Im 3. Teil folgt ein Überblick über die Rabatte für Veranstalter und steht die Frage im Mittelpunkt, warum die GEMA im vergangenen Jahr zum Zielpunkt einer kritischen Diskussion wurde.

Die GEMA, das unbekannte Wesen

28.02.10 -
In Teil 1 dieser Artikelserie wurden die wichtigsten Informationen für Komponisten zusammengefasst. Nun folgen die Themen „U- und E-Musik“ und Informationen für Veranstalter.

Die GEMA, das unbekannte Wesen

06.02.10 -
Jeder schimpft auf sie. Und kaum jemand weiß Bescheid über sie. In der ab dieser Ausgabe erscheinenden Artikelreihe wird erklärt, was die GEMA ist und welche Informationen für Komponisten und Veranstalter wichtig sind. Ich bin selbst einerseits als Komponist und andererseits als Veranstalter von Konzerten für den Tonkünstlerverband Augsburg-Schwaben mit der GEMA verbunden. Somit sehe ich beide Seiten, und vielleicht kann ich gerade dadurch nachvollziehen, was für Schwierigkeiten viele, auch Komponisten, mit diesem Unternehmen haben.

Lust auf Neue Musik

14.12.09 -
Wer kennt nicht den Riesen Hagrid aus Harry Potter: Elke Tober-Vogt komponierte für junge Gitarristen „Hagrid tanzt ...“. Zuerst behäbig, dann immer schneller und schließlich „richtig wild“ tanzt der bärenstarke Mann und ist schließlich außer Atem. Kinder und Junggebliebene haben an dieser Musik nicht nur ihre Freude, sondern stehen auch vor der Herausforderung, ein spannendes Accellerando zu bewältigen.

Großer Erfolg bei „Jugend musiziert“

05.11.09 -
Das Wettbewerbsjahr „Jugend musiziert“ 2009 ist vorüber. Bei WESPE, den „WochenEnden der SonderPreisE“ wurden im September noch einmal herausragende Aktivitäten und Leistungen von jugendlichen Preisträgern unter bestimmten Themenstellungen ermittelt und prämiert. Diese herbstliche Veranstaltung hat das 46. Jahr „Jugend musiziert“ krönend abgerundet.

In diesem Sommer

06.10.09 -
„In diesem Sommer“ nannte Klaus Obermayer drei Klavierstücke, die er vor einem Jahr komponiert hat. Sie gehören zu den schönsten und reifsten Zeugnissen seines Œuvres. In diesen Klavierstücken, die alles andere sind als harmlose Sommeridyllen, spürt der Komponist dem Leben nach, versucht, die Schönheit unserer Existenz zu ergründen, ja, er möchte das Glück festhalten, das uns in „Flirrende Hitze“ als nahezu rauschhafte Vision überwältigt. „Kühler Schatten“, so der Titel des mittleren Stücks, bringt aber nicht nur angenehme Erfrischung; der Schatten ist auch Chiffre für die Ambivalenz, für die Brüchigkeit und Gefährdung dieses Glücks.

Todtrauriger Clown, musikalischer Archäologe

28.08.09 -
„Nachdem sich über Jahrhunderte jüdische Komponisten mit der europäischen Kultur assimilierten, geht Peter Kiesewetter den umgekehrten Weg, schreibt ‚hebräische’ Musik. Diese Geste der Versöhnung durch die Rückbesinnung auf die alte, über dreitausend Jahre zurückreichende jüdische Kultur ist das Vermächtnis eines Künstlers, der in der Stunde Null nach dem NS-Regime und dem II. Weltkrieg geboren wurde“, schreibt der Herausgeber Franzpeter Messmer im Vorwort zum 51. Band der Monographienreihe „Komponisten in Bayern“ über Peter Kiesewetter. An dem Buch wirkten profilierte Autoren mit, die Peter Kiesewetter und seine Musik seit langem kennen.
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