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Alle Artikel kategorisiert unter »Forum / Leserbrief«

Generationen von Musikphilologen denunziert

01.02.10 -
Als Argument, mit dem pauschal die Arbeit mehrerer Generationen von Musikphilologen, zum Beispiel tätig in zahlreichen Komponisten-Gesamtausgaben-Instituten, denunziert wird, wird die „musikalische Logik“ bemüht, die angeblich gegen den Befund der musikalischen Quellen steht. Dass in einem Klammersatz unsere Beethoven-Gesamtausgabe als Paradebeispiel „blinder“ Herausgeberschaft genannt wird, lässt mich zwar angesichts des ärmlichen Beitrags kalt, lässt mich gleichwohl – in Vertretung einer ganzen Zunft von Herausgebern und aller ernsthaften Musikverlage – zur Leserbrief-Tastatur greifen.

Spielbälle im politischen Tagesgeschäft

01.02.10 -
Der Artikel „Die Unzufriedenheit zieht weite Kreise“ in der nmz 11-09 spricht mir aus dem Herzen. Es ist höchst außergewöhnlich, dass sich Musikschullehrer gemeinsam für eine Sache engagieren. Normalerweise hört man die Sätze: Ich mach mich doch nicht unbeliebt, es nutzt doch nichts, ich hab keine Zeit, et cetera. Ist es angesichts einer solchen Stimmung verwunderlich dass Musikschullehrer als Hilfsarbeiter, Lehrer zweiter Klasse für JeKi benutzt werden, da sie sich ja nicht wehren. Sie spielen im JeKi eher die Rolle des Dompteurs, weil sie keinerlei Rechte oder Druckmittel an der Hand haben, um die Horde von Kindern zu bändigen.

Zum Kennenlernen eingeladen

09.12.09 -
„Wer nicht fragt, bleibt Praktikum“ ist Ihr Artikel unter der Rubrik „Cluster“ in der nmz 10/09 betitelt. – Hätte der Schreiber Martin Hufner doch lieber bei uns nachgefragt, bevor er seinen Artikel geschrieben hat, er hätte sich auf Fakten beziehen können. Offensichtlich, so steht da zu lesen, verzichte der öffentlich rechtliche Rundfunk im Norden (also der NDR) auf „Ausbildungswege für ganze Redakteure in der Musikkultur“.

JeKi-Lehrer am Rande des Nervenzusammenbruchs

09.12.09 -
Das Thema JeKi brennt Vielen unter den Nägeln, wie die folgenden Leserbriefe unterstreichen. Ein Diskussionsforum zum Thema bietet ab Anfang Dezember die nmz-Webseite mit dem Weblog „JeKi oder nie“. Die Debatte wird angestoßen von Evelyn Beissel (Hof), Barbara Petzold (Gelsenkirchen), Ulrike Tervoort (Essen) und, als Moderator, Christian de Witt (Essen):

Die Unzufriedenheit zieht weite Kreise

04.11.09 -
Die nmz-Redaktion veröffentlicht in der Regel keine anonymen Leserbriefe. In Zeiten des Internet, wo in Blogs und Foren anonyme Kommentare an der Tagesordnung sind, hat sich der Umgang mit solchen oft ungefilterten Äußerungen geändert. Übers Netz erreichte uns auch folgender Brief, der die berufliche Situation von Musikschullehrern/-innen in Zeiten von „JeKi“ zum Thema hat. Wir möchten den Text hier (leicht gekürzt) zur Diskussion stellen, bitten aber den Autor oder die Autorin, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Schulmusik vernachlässigt

05.10.09 -
Fürchtet Herr Bäßler im Vorfeld der Wahl der Präsidentschaft des Deutschen Musikrats am 16. Oktober 2009, dass er den im DMR vertretenen Organisationen zu sehr auf die Nerven geht, wenn er die entscheidende Bedeutung der Schulmusik im Hinblick auf das Musikleben in Deutschland deutlich betont? Fakt ist doch, dass der Deutsche Musikrat sich in der Vergangenheit nicht genug für die Belange der Schulmusik stark gemacht hat.

Oberflächliche Betrachtungen?

05.10.09 -
Das Interview mit Prof. Bäßler könnte dahingehend missverstanden werden, dass sich die lehramtsausbildenden Studiengänge des Landes Niedersachsen erst neuerdings mit dem wichtigen Thema „Musik und Medien“ zu befassen scheinen.

Karibisches

05.10.09 -
Vielen Dank für den Artikel über das Konzept „Ran an die Pan“. Die Stadt Dortmund bildet da sicherlich noch eine positive Ausnahme, da die Steelpan auf breiter Ebene Raum findet – in der musikalischen Grundausbildung, den Ganztagsangeboten, den Jugend- und Profiorchestern, aber auch bei Festivals und vielen Stadtfesten.

Beständig an der eigenen Stimme weiterarbeiten

08.07.09 -
Zu dem Appell ,,Mein Gott, singt doch einfach!“ von Uli Führe fühle ich mich zu ein paar Anmerkungen veranlasst.

Aber bitte keine vier Punkte

08.07.09 -
Den Ausführungen des Autors kann ich nur lebhaft zustimmen. Mehrfach und regelmäßig in die heikle Welt der Wettbewerbsthematik involviert – so als Mutter, Jurorin, Hochschuldozentin und Lehrerin mehrerer Preisträger, darunter einer ersten Bundespreisträgerin – hat mich Herrn Jennes Artikel dazu angeregt, ein Ereignis beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Mannheim zu schildern.
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