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Alle Artikel kategorisiert unter »Forum / Leserbrief«
Woran Deutschland krankt
06.12.11 (Leserbrief) -
Ihr Artikel „Reform-Stau“ in der neuen musikzeitung vom letzten September hat in mir ein Gefühl großer Erleichterung ausgelöst. Endlich spricht jemand öffentlich aus, woran unser heutiges Deutschland krankt. Das ist nicht mehr das Land der Dichter und Denker, ein von Kunst und Kultur beseeltes Land! Das ist ein Land der Oberflächlichkeit und der Profitgier geworden, bewohnt von Menschen, denen echte geistige Wertmaßstäbe und damit wirkliche Werte immer mehr abhanden kommen.
Zum Leitartikel von Andreas Kolb, nmz 7-8/11
05.09.11 (Peter Pfeil) -
Ihre Ausführungen im oben genannten Artikel zum Bestand des Deutschen Rundfunkarchivs, (DRA) – Standorte: Frankfurt am Main und Potsdam-Babelsberg – sind sehr zu begrüßen, und von unserer Gesellschaft wird das Bemühen um den Erhalt des DRA sehr unterstützt. In beiden Archivbeständen befinden sich zum Teik rare Musik-Tondokumente, zum Beispiel von dem Kielschüler Ignacy Jan Paderewski aus dem September 1945 (!), Einspielung/Aufnahme eines Werkes beim damaligen Rundfunk in der Sowjetischen Besatzungszone (ab 1949 DDR-Rundfunk).
Da hört doch der Spaß auf …
05.09.11 (diverse) -
Mit „JeKi in den Alltag der Kinder integrieren“ war das nmz-Gespräch mit Birgit Walter, der neuen Direktorin der JeKi-Stiftung, übertitelt. Es löste eine Flut von Online-Kommentaren aus, die vorwiegend anonym veröffentlicht wurden. Warum dies so ist, darüber können wir nur spekulieren. Vermutlich ist es eine Mischung aus Netzgepflogenheiten, subjektiven und polmischen Kommentaren sowie der Wunsch, gegenüber dem Arbeitgeber unerkannt zu bleiben. Für die aktuelle nmz stellen wir einige interessante Zitate zusammen. Die Originalbeiträge finden Sie unter http://www.nmz.de/artikel/jeki-in-den-alltag-der-kinder-integrieren
Das Märchen von der verlorenen Million
30.06.11 (Rupert Graf Strachwitz) -
Im großen Spiel der Weltpolitik wird, wie wir wissen, in Hunderten von Milliarden gerechnet, im Spiel der Unternehmen schnell mal in Hunderten von Millionen. Im realen Leben der Menschen ist eine Million Euro auch heute noch sehr viel Geld. Damit könnten zum Beispiel viele junge Menschen an die Musik herangeführt werden, können lernen und erfahren, wie erfüllend es sein kann, selbst Musik zu machen; unsere Gesellschaft würde von dieser Erfahrung profitieren, denn kaum etwas trägt so sehr zur Bildung von Gemeinschaft bei wie gemeinsames Musizieren. Und wenn noch ein wenig Wettbewerb dabei ist, dann werden Fleiß, Ehrgeiz und Durchsetzungsvermögen geweckt, ohne dass das Gemeinschaftsgefühl dabei verlorengeht. Ach ja, und musikalische Talente werden dabei auch noch gefördert.
Musik machen und verstehen können Markus
02.05.11 (Bogotá) -
Christian Lehmann hat in der nmz einige Punkte meines Artikels „Stammt die Musik vom Affen ab?“ kritisch angesprochen und auf Klärungsbedürftiges hingewiesen.
Genauer hinschauen, dann kopieren
31.03.11 (Bernhard Wyszynski) -
In dem Artikel wird die Behauptung aufgestellt, das Kopieren von Noten sei, mit einer Ausnahme im Schulbetrieb, grundsätzlich verboten. Das stimmt nicht. Sehr vieles ist erlaubt. Verboten ist das Kopieren von geschützten Werken und Ausgaben. Generellen Schutz genießen alle Komponisten, Arrangeure und Textdichter bis 70 Jahre nach ihrem Tod. Darüber hinaus sind Neuausgaben (auch älterer Werke) der Verlage 25 Jahre nach Erscheinen in verschiedener Hinsicht geschützt. Auch neu aufgefundene und bisher nie gedruckte Werke gehören dazu. Schließlich dürfen Noten, die man von einem Verlag direkt ausgeliehen hat – das können auch Werke von längst verstorbenen Komponisten/-innen sein – nicht kopiert werden, weil man dies in dem dazugehörigen Vertrag zugesichert hat.
Plädoyer für den Professor Klauspeter Seibel
31.03.11 (Heike Trimpert) -
In dem Artikel von Gerhard Rohde über das Wirken des verstorbenen Dirigenten Klauspeter Seibel fehlt ein entscheidendes Tätigkeitsfeld Seibels, in dessen Rahmen ihn viele junge Musiker während ihrer Ausbildung kennenlernen durften. Klauspeter Seibel war lange Jahre Professor für Dirigieren an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater. Und er hat diese Aufgabe mit derselben Professionalität und unaufgeregten Kompetenz ausgeübt, die auch im Artikel immer wieder hervorgehoben wird.
Behauptungen nicht unter den Tisch kehren
02.11.10 (Kurt Suttner) -
Als regelmäßiger Leser der nmz habe ich schon häufig interessante und wertvolle Beiträge aus Ihrer Feder gelesen. Ihren Artikel „Spaltklangverbot“ jedoch halte ich für kontraproduktiv.
Lange Tradition, vielgesichtige Ausdrucksweise
02.11.10 (Kathinka Rebling) -
Es ist mir ein Herzensbedürfnis, dem Autor des Artikels (nmz 9/10 2010 S.5) Christian Tepe, als auch der Redaktion der NMZ dafür zu danken, auf das hochbrisante Thema der Kunstmusik der Sorben in der Ober- und Niederlausitz aufmerksam gemacht zu haben.
Das richtige Tempo – heute eine Illusion?
03.09.10 (Ludwig Baumgarten) -
Ich danke Herrn Syrbe für seinen Artikel, da er die Tempoproblematik endlich mal wieder angesprochen hat. Das Metronom kann nur als Richtwert dienen, doch dann muss gesehen werden, woher die Angaben stammen. Wenn Herr Syrbe angibt, dass Siegbert Rampe für Mozarts Allegro aus der Sonata facile (KV 545) Viertel 144–152 vorschlägt, dann hätte Mozart sicher nicht Allegro, sondern schon Allegro assai angegeben.
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