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Alle Artikel kategorisiert unter »Forum Musikpädagogik«

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Kammermusik als Prinzip

06.12.11 (Renate Reitinger) -
Gemeinsames Musizieren von Streichern und Pianisten stand bei der Tagung der European String Teachers Association (ESTA) und der European Piano Teacher Association (EPTA) vom 21. bis 23. Oktober 2011 im Mittelpunkt. In Kooperation mit dem Germanischen Nationalmuseum und der Hochschule für Musik Nürnberg wurde ein hochkarätiges Programm aus Vorträgen, Konzertbeiträgen und Unterrichtsdemons-trationen geboten, das nach mehreren Jahren getrennter Kongresse wieder einmal die Überschneidungsthemen von Streichern und Pianisten in den Mittelpunkt stellte und zahlreiches Publikum anlockte.

Doppeltes Jubiläum in der Klaviermethodik

Selten gibt es Gelegenheiten, in der Klaviermethodik ein Doppeljubiläum zu feiern: Der Saarbrücker Gesprächskreis feierte in diesem Jahr den 80. Geburtstag seines Begründers und Leiters Prof. Dr. Werner Müller-Bech und beging 25 Jahre nach Gründung des Gesprächskreis seine 50. Sitzung.

Die Sensibilität für innere Vorgänge schärfen

06.12.11 (Norbert Laufer) -
Auf der Landkarte der deutschen Musikschulen, an denen Komposition für Kinder und Jugendliche unterrichtet wird, nimmt Düsseldorf einen wichtigen Platz ein. Seit 1986, also seit 25 Jahren, besteht dort die Kompositionsklasse von David Graham, die von Anfang an große Projekte erarbeitete und zur Aufführung brachte. Im Jahr 2008 kam noch eine Klasse für Computermusik dazu, betreut von Christian Banasik, die sich nicht minder erfolgreich in der Öffentlichkeit präsentiert.

Erstmals alles unter einem Dach

31.10.11 (Andreas Kolb) -
Im neunzigsten Jahr ihres Bestehens erklärt Festivalchef Armin Köhler die Donaueschinger Musiktage zur „Baustelle“ und nimmt damit für sein Festival in Anspruch, „Potenziale für Zukünftiges“ her- und bereitzustellen und als „Katalysator in das allgemeine Musikleben hineinzuwirken“. Mehr denn je, so konstatiert Köhler, fänden sich in Donaueschingen Multiplikatoren neuer Ideen ein: Festivalintendanten, Dramaturgen, Verlagshäuser, Radiostationen, Hochschulprofessoren, Lehrer, Kritiker der großen Feuilletons, Musiker, Komponisten und ein neues junges Publikum. Daran ist die neugegründete ‚Music Academy Donaueschingen‘ (maD) nicht ganz unschuldig, deren Angebot für die Ausbildung europäischer Musikstudenten und für die Lehrerweiterbildung genau auf diese „katalysatorische“ Ebene zielt.

Mit der Blockflöte Neuland betreten

31.10.11 (Barbara Ertl) -
„Ohren öffnen für bislang Ungehörtes, Neugierde und Lust wecken auf Musik unserer Zeit, Unverbrauchtes für Schule und Unterricht: In ihrem Engagement für Neue und Neueste Musik sind Blockflötistinnen und Blockflötisten einzigartig. Wie in kaum einer anderen instrumentalen Disziplin gehört Zeitgenössisches ganz selbstverständlich zum festen Kanon zahlreicher Interpreten und Lehrkräfte.“ So kündigte die European Recorder Teachers Association (ERTA) auf ihrer Homepage den Bundes­kongress an, der unter dem Motto „New Age“ vom 23. bis 25. September 2011 in Trossingen stattfand.

Vor sich hinwerkeln reicht nicht mehr

31.10.11 (Andreas Hauff) -
Ein letztes Mal tagte der Arbeitskreis für Schulmusik (AfS) bei seinem Bundes­kongress vom 22. bis 25. September in Lübeck unter sich. Die nächste Tagung, den „Bundeskongress Musikunterricht 2012“ wird er gemeinsam mit seinem früheren Konkurrenten und jetzigen Partnerverband, dem Verband deutscher Schulmusiker (VdS), bestreiten.

Klassenmusizieren im bayerischen Netzwerk

05.10.11 (Andreas Kolb) -
Seit rund drei Jahren gibt es in Bayern „klasse.im.puls“, eine gemeinschaftliche Initiative der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen und des bayer- ischen Kultusministeriums. Das erklärte Ziel ist, das aktive Musikmachen im Musikunterricht der Haupt-,Mittel- und Realschule zu akzentuieren. Evelyn Beißel, Realschullehrerin im fränkischen Naila, ist Projektmanagerin von „klasse.im.puls“. Sie gibt im Gespräch mit nmz-Chefredakteur Andreas Kolb einen Einblick in ihre Arbeit und erklärt, warum die Initiative eigentlich das „bessere JeKi“ ist.

Noch ein Unwort: Musikalische Kompetenz

05.09.11 (Jürgen Vogt) -
Ende 2010 haben die Leser der nmz entschieden: „Grundmusikalisierung“ ist das Musik-Unwort des Jahres, gefolgt von „JeKi“ und „(Musik-)Vermittlung“. Schlimm genug, dass alle drei „Sieger“ mehr oder weniger dem musikpädagogischen Bereich entstammen! Es steht zu befürchten, dass man die Liste solcher Kandidaten auch für 2011 noch problemlos vergrößern könnte, und leider ist auch die Musikpädagogik wieder dabei. Das Problem ist ja nicht, oder jedenfalls nicht in erster Linie, dass solche (Un-)Wörter zumeist dem Ohr weh tun, und dass sie zur bloßen bildungspolitischen Floskel verkommen (das allein wäre natürlich schon schlimm genug). Sie können auch erheblichen Schaden anrichten, was ich am Beispiel des schon länger kursierenden Begriffes „Musikalische Kompetenz“ hier kurz andeuten möchte.

Von Körperbewegungen im Flow zum Taktgefühl

30.06.11 (Wilfried Gruhn) -
Seit Jahren schon erfährt das Singen in Kindergarten und Schule, in Chorwesen und Laienmusik nach der Zurückhaltung in den 1960er- und 1970er-Jahren wieder verstärkte Aufmerksamkeit. Nie zuvor wurden so viele finanzielle und materielle Ressourcen durch Stiftungen sowie öffentliche und private Geldgeber (z. B. Stiftung Il Canto del Mondo 1999; Stiftung Singen mit Kindern 2001; Deutsche Stiftung Singen 2008; Primacanta - Jedem Kind seine Stimme 2008; Singende Kindergärten des dm-drogeriemarkts 2009) bereitgestellt und haben so viele Kinder erreicht wie im vergangenen Jahrzehnt.
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