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Mob- und Schnüffel-Net statt World Wide Web

11.09.11 (Martin Hufner) -
Die Entwicklung des Internets wird zahlreiche Veränderungen unseres Lebens mit sich bringen. Es wird viele altgewohnte und liebgewonnene Verhaltensformen auch in Kunst und Kultur neu strukturieren. Mit sogenannten Social-Media-Produkten wie Twitter, Facebook oder YouTube sind neue Kanäle der Kommunikation aufgetan. Pressearbeit, Selbstvermarktung und Öffentlichkeit suchen sich in den neuen Medien ihre eigenen Wege. Sie mäandern quer durchs Netz. Die Beziehungen zwischen Produzenten und Konsumenten entwickeln sich neu.

Link-Tipps 2011/02

11.02.11 (Martin Hufner) -
Es ist ja nicht so, dass es in der letzten Zeit nichts Berichtenswertes gegeben hätte. Das Netz ist lebendig wie eh und je. Die Dinge verlagern sich nur hin und wieder. An sich ist es immer eine gute Idee, der nmz auf Facebook zu folgen, es sei denn, dieser Dienst wäre einem verhasst. Unter facebook.com/musikzeitung findet sich eine stattliche Anzahl an „Musikräten“ – die musikalische Fundgrube mit vielen Bildern. Aber auch tagesaktuelle Infos, frische Nachrichten und Hintergrundinformationen werden hier laufend weitergeleitet. Heute machen wir es wie bei einer Hochzeit. Es gibt was Neues und was Altes – und ein bisschen was Blaues und was Geliehenes ist auch dabei.

Link-Tipps 2010/02

01.02.10 (Martin Hufner) -
Not quite like Beethoven - Gehörlosblog - taktlos – das musikmagazin

Linktipps 2009/11

09.11.09 (Martin Hufner) -
Dacapo – Das Weblog der Duisburger Philharmoniker; Nudge – everyone can create music

Lebenswege im Exil nachgezeichnet

01.05.06 (Melina Gehring) -

Das Musikwissenschaftliche Institut der Universität Hamburg hat sich in den vergangenen 20 Jahren als Zentrum der Exilmusikforschung profiliert. Treibende Kraft ist Peter Petersen, der unter anderem durch die Schriftenreihe „Musik im ,Dritten Reich’ und im Exil“ und mit seiner „Arbeitsgruppe Exilmusik“ Studenten wie Fachkollegen gleichermaßen von der Notwendigkeit überzeugt, das Grauen der NS-Zeit in seinen Auswirkungen auf das Musikleben zu erforschen. Nun gibt er gemeinsam mit Claudia Maurer Zenck das „Lexikon exilierter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit“, kurz „LexM“, heraus. Unter www.lexm.uni-hamburg.de ist es gebührenfrei nutzbar.

Web-Watch

01.03.04 (Josefine Köhn) -

Mit Musik, Unterhaltung und den Mög-lichkeiten des Internets will Declareyourself.com (http://www.declareyourself.com) junge Amerikaner zum Wählen motivieren. Tatsache ist, dass nur 36 Prozent aller Wahlberechtigten Jugendlichen im Jahr 2000 an die Urnen gingen, das sind 45 Millionen Stimmen. Nur fünf Prozent von ihnen könnten der Wahl einen anderen Ausgang bescheren. Dieses Ergebnis der „Youth Vote 2004 Pre-Campaign“, einer Studie der Princeton Survey Research Associates International, ist Motivation genug für den Produzenten Norman Lear, eine Reihe von Persönlichkeiten und Firmen zusammenzutrommeln, um die Jugendlichen über ihren möglichen Beitrag zur US-Demokratie zu informieren. Mit dabei sind Künstler, Musiker, Schauspieler und Politiker, darunter die South-Park- Macher Matt Stone und Trey Parker, Cameron Diaz und Nancy Reagan. Weil das aber nicht reicht, um Jugendliche ins Wahllokal zu holen, wird mit einer Live-Spoken-Word-Tour durch 18 US-Colleges getourt, im Sommer ein gigantisches Konzert veranstaltet und im Fernsehen übertragen. Zusätzlich zu den Live-Events und Festivals, bei denen sich die Jugendlichen natürlich auch für die Wahl registrieren können, wirbt Declareyourself.com online mit Multimedia-Material, unter anderem mit dem von 50 Country-Stars in Nashville aufgenommenen „America the Beautiful“-Video zum 225. Jahrestag der Nation, mit Blogs, Informationen und Links zu den Präsidentschaftskandidaten und Parteien sowie gemeinsam mit anderen Jugend orientierten Internet-Partnern. So lädt die soziale Netzwerksite Friendster.com (www.friendster.com) etwa alle Präsidentschaftskandidaten dazu ein, ihr Profil online zu stellen. Der Mega-Radiosender Clear Channel (http://www.clearchannel.com) wird das Projekt mit Konzerten und Übertragungen unterstützen. Ein weiterer großer Partner ist Rock the Vote (http://www.rockthevote.com), eine gemeinnützige Organisation, die vor allem mit Unterstützung von Rock- und Rapmusikern das gleiche Ziel verfolgt, nämlich jungen Leute davon zu überzeugen: Wählen ist cool!

Niemand will die Musiker bestehlen

01.03.04 (Josefine Köhn) -

Sex, Drugs and Rock’n’Roll war vorgestern. Computer ist cool – und tatsächlich gibt es auch schon die ersten Anzeichen, dass sich die Festplatte in Zukunft als Musikarchiv durchsetzen wird – anstatt langer Regale voller Platten und exklusiv designten CD-Türmen im Wohnzimmer. MTS Inc, die Muttergesellschaft von Tower Records, ging Anfang Februar Bankrott und sucht nach Investitionspartnern. Schuld an den schlechten Geschäften sollen wieder mal die Tauschbörsen sein. Und dass, obwohl mittlerweile mehr als eine Handvoll Studien belegen, dass Kazaa, Gnutella und Co. maximal für einen Bruchteil der Einnahmeverluste verantwortlich sind.

Link-Tipps

01.03.04 (Josefine Köhn) -

Während sich online-Musikvertriebe wie iTunes, Napster und co. noch immer gegenseitig die Marktanteile streitig machen, hat eine kleine New Yorker Firma ein neues Konzept entdeckt. RipDigital wandelt seit Dezember vergangenen Jahres auf Anfrage CDs in digitale Daten um. Für etwa einen Dollar pro CD wird aus einer unübersichtlichen und Platz raubenden CD-Sammlung ein geordnetes MP3-Archiv auf der Festplatte. Und die Nachfrage ist immens. Natürlich könnte das jeder Besitzer eines CD-Brenners eigentlich leicht selbst machen. Aber wie Mitbegründer Dick Adams selbst meint: „In New York gibt es anscheinend mehr Leute mit Geld als mit Zeit. Schließlich wollen sich viele Leute ihre Zigaretten ja auch nicht selbst drehen.“

Web-Watch

01.02.04 (Martin Hufner) -

Webwatch hat längst Zuwachs bekommen, nicht aus dem eigenen Stall, sondern worldwide (also weltweit). Man beobachtet das Netz und damit sich selbst auf schier unendlich vielen Seiten. „Bloggen“ wird das genannt und auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat dies mitbekommen und hört dabei nicht auf, den ehrenwerten Journalismus gegen diese „Meinungsseiten“ zu verteidigen. Anders sieht es DIE ZEIT, die ein eigenes so genanntes „Blog“ eingerichtet hat. Unter http://blogg.zeit.de/fundsachen/ liegen Fundsachen. Freilich ist das alles noch nicht so dolle. Pfundssachen findet man eher im DMC-Weblog (http://www.dmcdeutschland.de/blog/ – siehe auch ) oder im Weblog von Janko Roettgers, eines unserer Autoren: Unter http://www.mixburnrip.de kommentiert und informiert Janko Roettgers über das „Ende der Musikindustrie.“

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