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Alle Artikel kategorisiert unter »ADEvantgarde«
Nach der Krise ist vor der Krise
01.07.11 (Tobias Söldner) -
Ist die Neue Musik in der Krise? Und wenn ja, in welcher? „What Crisis?“ haben die Veranstalter des ADEvantgarde-Festivals in diesem Jahr ganz lakonisch als Motto gewählt. Einst, vor zwanzig Jahren als Alternative zu den etablierten Veranstaltungen wie der Biennale oder musica viva von einigen jungen Kompositionsstudenten gegründet, hat sich das ADEvantgarde-Festival selbst zu einer veritablen Institution zeitgenössischer Musikförderung in München gemausert. Doch angesichts aktueller Krisen, wie des Wegfallens von Förderern, sahen sich die Macher des ADEvantgarde-Festivals in diesem Jahr gezwungen, den gewohnten Umfang der vorgestellten Projekte und Uraufführungen einzugrenzen.
Gemäß dem Gründungsgedanken des Festivals, junge Komponisten nicht nur zu fördern, sondern auch zu fordern, übernahmen zum ersten Mal mit Johannes X. Schachtner und Markus Lehmann-Horn eine jüngere Komponistengeneration die künstlerischen Leitung und damit einen stark reduzierten Etat und die Programmgestaltung für fünf Abende.
Das italienische Parlament spricht Dada
28.08.09 (Tobias Hell) -
Viele Komponisten hat man in den letzten zwanzig Jahren beim Münchner ADEvantgarde Festivals kommen und gehen sehen. Manche Eintagsfliege, aber immer wieder auch Namen, die uns bis heute regelmäßig im Konzert begegnen. Der Jubiläumssaison hatte man nun das Motto „Spielend“ vorangestellt. Denn neben zeitlosen Themen wie Macht und Geld ist es eben gerade das Spiel, das die Menschen seit Urzeiten beschäftigt, egal ob zur simplen Unterhaltung oder als erbitterter Wettkampf.
Die Stimme bleibt spannend: zum Abschluss des Münchner ADEvantgarde Festivals
02.07.09 (Tobias Hell) -
„Zurück zur Vergangenheit! Es wir ein Fortschritt sein!“ So wird Giuseppe Verdi gerne zitiert. Und anscheinend haben sich nun auch die Macher des Adevantgarde-Festivals von diesem manchmal nicht ganz unwahren Spruch inspirieren lassen. Denn obwohl das große Abschlusskonzert in der Münchner Residenz nun fast ausschließlich Uraufführungen im Angebot hatte, waren diese doch alle fest in der musikalischen Vergangenheit verwurzelt.
Brot und Spiele – ein Zwischenbericht vom Münchner ADEvantgarde-Festival
23.06.09 (Tobias Hell) -
Genau zwei Jahrzehnte ist es nun her, dass in München erstmals das Adevantgarde Festival über die Bühne ging. Und nach wie vor bemühen sich die beiden künstlerischen Leiter Moritz Eggert und Markus Schmitt darum zeitgenössischen Komponisten eine Plattform für ihre Musik zu bieten. Der laufenden Jubiläumssaison hat man nun das Motto „Spielend“ vorangestellt. Denn das Spiel hat den Menschen schon immer begleitet, sei es nun als fröhliche Unterhaltung oder als erbitterter Wettkampf.
nmzMedia auf der Frankfurter Musikmesse (12): Komponistengespräch mit Moritz Eggert
Ein Jahr lang übte er unter dem Pseudonym "Bad Boy of Music" in der nmz gewollt provokativ Kritik am Kulturleben. Auf der ConBrio-nmz-Bühne spricht er mit Andreas Kolb nun über die GEMA und die Urheberrechtsproblematik im Zeitalter des www, hinterfragt denkwürdige Subventionspraktiken im Musikleben und gibt Auskunft über die Entwicklung seines Festivals "A•DEvantgarde" , sein Image als Hämmerklavier-Komponist und seine neue Oper "Linkerhand".
Antidogma
04.05.09 (Andreas Kolb) -
Vor zwanzig Jahren wurde das Münchener Festival ADEvantgarde von jungen Komponisten aus der Klasse Wilhelm Killmayer gegründet. Über die Manifeste und musikalischen Manifestationen der ersten ADEvantgarde sprach die Presse damals vom „Zwergenaufstand in München“. Doch das Festival hat standgehalten und nicht nur die Münchener, sondern die bundesweite Neue-Musik-Szene bereichert. Die künstlerische Leitung der 10. Ausgabe übernehmen 2009 zwei Komponisten der ersten ADEvantgarde-Stunde, Markus Schmitt und Moritz Eggert. Andreas Kolb traf sich mit den beiden zum Gespräch.


