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Alle Artikel kategorisiert unter »Arte«
Ferchow vor der Röhre: die ARTE Doku „British Blues Explosion – Als in England der Rock ausbrach“
20.08.10 (Sven Ferchow) -
Natürlich gibt es über die Geburtsstunde der Rockmusik tonnenweise Filmmaterial, Schnipsel und Dokumentationen. Nicht immer interessant, aber oft aufschlussreich. Die Dokumentation „British Blues Explosion – Als in England der Rock ausbrach“ zählt äußerlich zu den klassischen: Archivmaterial wurde greplündert, Zeitzeugen in neuem Facelift vor die Kamera gezogen, Schnipsel aus vergangenen TV-Sendungen recycelt und die Originalschauplätze wurden filmisch wir piktographisch eingestreut. Ein Potpourri, das zumindest hier stimmte. Regisseur Philip Priestley hat das Händchen gefunden, kurz vor der Langeweile einen Schnitt zu setzen.
Ferchow vor der Röhre: „Aus eigener Kraft – Maestro Jeffrey Tate“ auf ARTE
10.10.09 (Sven Ferchow) -
Der Vorspann zum ARTE-Porträt „Aus eigener Kraft – Maestro Jeffrey Tate“ holt weit aus. Die Autoren Benjamin Wolff und Peter Schlögl, heißt es, wollen die Geschichte von Jeffrey Tate erzählen. Beziehungsweise ihn erzählen lassen. Das gelingt über weite Strecken nur bedingt. Dabei hätte das Leben des Dirigenten Jeffrey Tate, der ab der Konzertsaison 2009/2010 Chefdirigent der Hamburger Symphoniker wird, einiges zu bieten.
Tod im Busbahnhof: Zur Live-Übertragung von Puccinis „Bohème“ aus Bern
01.10.09 (Max Nyffeler) -
Genau ein Jahr nach dem aufsehenerregenden Pilotprojekt der Live-Übertragung von Verdis „Traviata“, die im Hauptbahnhof Zürich inmitten Scharen von Pendlern zur Aufführung gekommen war (siehe nmz 11-08 ), unternahm das Schweizer Fernsehen nun am 30. September seine nächste Opernproduktion an einem Realschauplatz: „La Bohème“ von Puccini, live gesendet aus einem Wohnquartier am Stadtrand von Bern. Ort der Handlung war Block 3, Gäbelbachstraße 31-47 in 3012 Bern, eine riesige Wohnmaschine im Corbusier-Stil aus den sechziger Jahren, samt näherer Umgebung.
Ferchow vor der Röhre: Soweto Strings – ein Stück Heimat zwischen Bach, AIDS und Armut
24.08.09 (Sven Ferchow) -
Zu jedem Topf gibt es einen Deckel. Auch musikalisch. Hip Hop gehört nach New York, Grunge nach Seattle und Jazz nach New Orleans. Aber gehören Bach, Gershwin oder Mozart nach Soweto? Einem südafrikanischen Township, dem Drogen, HIV, Gewaltverbrechen, Morde und Hoffnungslosigkeit deutlich näher und besser stehen als Kultur und Klassik?
Ferchow vor der Röhre: Gefechte der Durchgeknallten – Doctor Prince & Mister Jackson
10.08.09 (Sven Ferchow) -
Prince und Michael Jackson regierten die musikalischen Achtziger. Auf „Thriller“ folgte „Purple Rain“. Unzählige weitere Duelle der beiden Künstler schlossen sich an. Das Doppelporträt von Michael Jackson und Prince macht noch einmal deutlich, mit welcher Macht, mit welchem Egoismus die beiden ihre Karriere organisierten und durchdrückten.
Ferchow vor der Röhre: Unsere Welt, deren Welt und The Real World of Peter Gabriel
08.08.09 (Sven Ferchow) -
Peter Gabriels Lebenslauf lässt sich schnell erzählen. In den 70 Jahren mischte er als Genesis-Sänger das Prog-Rock Genre auf, um die Band anschließend zu verlassen und eigene Wege zu gehen. Seine Solokarriere war ähnlich gesegnet, wenn auch in den letzten Jahren beschaulicher, unkommerzieller und besinnlicher.
Ferchow vor der Röhre – Jamsession mit Manu Katché und Alice Tumler III
29.03.09 (Sven Ferchow) -
Es war wieder einmal soweit. Das Musikformat „Jamsession mit Manu Katché und Alice Tumler“ ging zum dritten Mal in der zweiten Staffel auf Sendung. Diesmal dabei: Stuck in the Sund, Catherine Ringer, Lisa Ekdahl, Metronomy, Yodelice und Frank Avitabile.
Ferchow vor der Röhre – Jam-Session mit Manu Katché und Alice Tumler II
02.03.09 (Sven Ferchow) -
Auch die zweite Sendung des Musikformats „Jamsession mit Manu Katché und Alice Tumler“ konnte überzeugen. Wenngleich mit einer kleinen Einschränkung: der aufgekratzten New Yorker Band „The Virgins“, die scheinbar aus zusammen gewürfelten, ehemaligen männlichen Laufstegmodellen besteht und deren Anwesenheit sich nicht ganz erschloss, weil sie doch einen relativ schnöseligen Musikstil der 80er-Jahre bieten und eher durch Attitüde und aufgesetzte Pose denn durch außergewöhnliche Musikseele auffallen.

