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Alle Artikel kategorisiert unter »Bad Boy of Music«
Für eine Handvoll Tomaten – Der „Bad Boy Of Music“ lüftet sein Pseudonym
Bad Boy Of Music
Die Liebe in den Zeiten der Neuen-Musik-Netzwerke
Der große Sprung ins Nichts
Wenn man sich die europäische Musikgeschichte wie auf Postern in den Wohnungen von Musikstudenten als einen großen Baum vorstellt, dessen viele Äste sich von einem Ursprung irgendwo in der griechischen Antike bis in die heutige Zeit fortpflanzen, so wäre das, was wir heute vereinfacht als „Klassische Musik“ bezeichnen, ein relativ kräftiger Ast, der über eine Periode von mehreren hundert Jahren immer wieder Ausgangspunkt für neues Wachstum war.
Ein Sommerstreikstraum
Wenn der Schamane zweimal bimmelt
Neulich las ich eine Neue-Musik-Konzertkritik mit dem wunderschönen Titel „Die Fragwürdigkeit des Lebens ausdrückend“ – eine erstaunliche Überschrift für einen Bericht über ein kleines Kammerkonzert des Bayerischen Tonkünstlerverbandes, das solche tiefen Fragen sicherlich nicht stellen wollte. Wie man denn nun das Leben als Gegenüber befragen kann, wurde in dem Text nicht ganz klar, man kann aber annehmen, dass dies zu tun irgendwie ganz doll tiefsinnig ist.
Wer hat Angst vor Virginia Versatzstück?
Beim Lesen der jüngsten Ergüsse unserer deutschen Musikkritiker kommt einem schon manchmal der Gedanke, ob die Verwendung des Wortes „Versatzstück“ ökonomische Gründe hat – würde man es nämlich verbieten, hätten viele Kritiken nur die halbe Länge, und man müsste den Rest wieder mit Adornozitaten auffüllen … wenn die Vorräte nicht langsam zur Neige gehen würden!
Das vergangene Lachen
Es gehört zu den ältesten Klischees: Der vermeintlich humorlose Deutsche. Bis heute lachen Millionen über die „Fawlty Towers“-Episode von John Cleese mit den griesgrämigen Deutschen, denen gegenüber man keinesfalls den Krieg erwähnen sollte, da sie sonst in Jammern und Wehklagen ausbrechen („Don’t Mention The War!“ in „The Germans“).
Die Zukunft ist ungnädig
In den 1920er-Jahren erregten die pianistischen Auftritte von George Antheil solche Aufregung im Publikum, dass er sich angewöhnte, eine „kleine, hässliche, schwarze Gangsterpistole“ auf den Flügel zu legen, bevor er zu spielen anfing. Nicht nur deswegen trug er den Spitznamen „Bad Boy of Music“.

