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Alle Artikel kategorisiert unter »Bayerische Staatsoper«
Weit entfernt vom Wagnerglück: Schwache Halbzeitbilanz beim neuen Münchner „Ring“ nach der „Walküre“
12.03.12 (Christian Kröber) -
Was haben die Jahre 1975, 1987, 2002 und 2012 gemeinsam? Diese Daten dokumentieren jeweils den Beginn eines neuen Rings in München und damit den Beginn einer der größten Herausforderungen, der sich ein Opernhaus stellen kann. Die Namenspaare Rennert/Sawallisch, Lehnhoff/Sawallisch, Wernicke/Alden/Mehta und Kriegenburg/Nagano dokumentieren, dass sich die musikalischen Chefs der Bayerischen Staatsoper in zehn- bis fünfzehnjährigen Perioden jeweils persönlich mit diesem großen Stück Musikgeschichte auseinandergesetzt haben.
Der chinesisch-katalanische Staatszirkus gastiert in München: La fura dels Baus tauen Turandot auf
04.12.11 (Juan Martin Koch) -
Die ohnehin schon recht üppige Klangfarbenpalette von Puccinis Turandot-Partitur ist um eine Instrumentengruppe reicher geworden: In der Münchener Produktion durch die katalanische Theatertruppe „La fura dels Baus“ zücken auf ein Symbol in der Übertitelungsanlage hin 2.100 Zuschauer ihre 3D-Brillen. Das polyrhythmische Rascheln fällt freilich nicht weiter ins Gewicht, denn auf die Musik hat vorher wahrscheinlich auch keiner gehört.
Singen gegen das Trauma: Miroslav Srnkas „Make No Noise“ im Münchner Pavillon 21 uraufgeführt
29.06.11 (Juan Martin Koch) -
Dass sich die Übersetzung von Filmen in Musiktheaterwerke nicht zu einem ähnlichen Phänomen entwickelt hat wie die Literaturoper, hat seine guten Gründe, etwa in der Verschiedenheit der ästhetischen Voraussetzungen und der Publikumswirkung. Miroslav Srnka und sein Librettist Tom Holloway taten also gut daran, mit Isabel Coixets Film „The secret life of words“ von 2005 als Vorlage sehr frei und im Sinne einer kammerspielartigen Reduzierung umzugehen.
Traum oder Albtraum? „L'Enfant et les sortilèges“ und „Der Zwerg“ an der Münchner Staatsoper
01.03.11 (Christian Kröber) -
Dieses Mal ist es gut gegangen, das spannende Zusammenwirken von Münchens Operngeneralen Nikolaus Bachler und Kent Nagano. Bachler, ein Freund der Theaterregisseure, konnte den jungen polnischen Regisseur Grzegorz Jarzyna nicht nur überreden, an der Bayerischen Staatsoper zu inszenieren, sondern ihn auch davon überzeugen, Ravels Kurzoper „L'Enfant et les sortilèges“ mit „Der Zwerg“ von Zemlinsky zu kombinieren.

