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Alle Artikel kategorisiert unter »Beat Furrer«

Nachtmusik der Moderne 2011/12: Zeitgenössische Komponistenporträts mit dem Münchener Kammerorchester

21.10.11 (Jörg Lichtinger) -
Die Porträtreihe des Münchener Kammerorchesters, die in dieser Saison mit dem Komponistenporträt des Ungarn Sándor Veress ihre 25. Ausgabe erlebt, ist kein Ort für aufsehenerregende Uraufführungen. Aber mit dem Konzept, neben Klassikern der Moderne immer auch mindestens einen lebenden Komponisten zu porträtieren, bietet das von Alexander Liebreich geführte Orchester dem Konzertbesucher der Reihe ein besonderes Feature: Im Einführungsgespräch zwischen Liebreich und dem porträtierten Komponisten sitzt nicht selten der Protagonist selbst und spricht mit dem Dirigenten über seine musikalischen Gedanken und Vorstellungen.

Spanier in Tirol

06.10.11 (Heike Lies) -
„Keine Berge – trotzdem Tirol“ lautet der neue Slogan, mit dem der Tiroler Tourismusverband auf die zahlreichen kulturellen Highlights im Land aufmerksam macht und den er mit Beispielfotos architektonischer und performativer Kunst unterlegt. Die Werbung zeigt, dass man in unserer österreichischen Nachbarschaft inzwischen auch offiziell wahrnimmt, dass hochkarätige Kulturveranstaltungen und spannende Architekturlandschaften durchaus zahlreiche Gäste von auswärts anlocken und nebenbei der Region auch ein moderneres Image geben als manch heimattümelndes Kuhglockengeläut.

Klangspuren Festival zeitgenössischer Musik in Schwaz

Für die einen stehen die ersten sonnigen Herbsstage für Waldspaziergänge und Schwammerln-Suchen, für die anderen beginnt nun die Hochsaison der Festivals - nicht zuletzt derer für zeitgenössische Musik. In Schwaz in Tirol bekommt der interessierte Besucher beides geboten - und Kulturvermittlungsprojekte, Nachwuchsförderung für junge Musiker und interkulturelle Begegnungen noch dazu.

Liebesduette in imaginären Räumen

07.07.10 (Max Nyffeler) -
Musik von Arnulf Herrmann, Peteris Vasks, Héctor Parra, Rudolf Kelterborn, Jörg Widmann, Zoltán Jeney, László Sáry und Beat Furrer

Geträumte Sequenzen, sirenenhafte Weckrufe: Die Wittener Tage für neue Kammermusik

26.04.10 (Stefan Pieper) -
Das sirenenartige Glissando am Anfang von Ondrej Adameks Komposition „Blow up“ schien wie ein Weckruf, um in Witten mit latent aufrührerischer Frechheit auf alle nun folgenden Klang-Abenteuer einzustimmen. Wer die Wittener Tage für neue Kammermusik verfolgt, begibt sich hier an die Quelle – dorthin, wo Ensembles und „ihre“ Komponisten im intensiven lebendigen Austausch Ideen reifen lassen, Neues ausforschen und kompromisslos umsetzen. Und Harry Vogt hat der aktuellen Festivalausgabe einmal mehr zu einer spezifischen Farbe verholfen.

Die Wüste lebt – nur eben ganz anders

29.03.10 (Frieder Reininghaus) -
Da steht einer im Unterhemd und schaut zum Fenster des linken Schlafzimmers hinaus. Schräg unter und vor ihm, im Parterre, sitzt das Kammermusikensemble: zehn Holz- und Blechbläser, ein Streichquartett nebst Kontrabass, der Klavier- und der Akkordeonspieler und zwei Schlagzeuger.

Auf der Suche nach sich selbst: Das Stuttgarter Éclat-Festival als Forschungslabor

13.03.10 (Gerhard Rohde) -
Seit dreißig Jahren gibt es „Tage für Neue Musik“ in Stuttgart. Vor einigen Jahren gaben sie sich den effektvoll-mehrdeutigen Titel „Éclat“. Im Medienzeitalter reicht eine sachliche Bezeichnung nicht mehr aus. Ein Eklat erregt einfach mehr Aufmerksamkeit. Für die-se sorgte schon vor dem diesjährigen „Éclat“-Festival die so genannte Finanzkrise. Die Stadt Stuttgart muss sparen.

Den Pedalangaben ist Folge zu leisten

28.02.10 (Peter Roggenkamp) -
Der 1937 in Kiew geborene Valentin Silvestrov gilt heute als der berühmteste Komponist der Ukraine. In seinem umfangreichen Schaffen, das unter anderem mehrere sinfonische Werke sowie Kammermusik enthält, gibt es auch eine ganze Reihe von Klavierwerken, darunter drei Sonaten. Im Verlag M.P. Belaieff, Mainz (Bel 686) erschien das Heft „Bagatellen für Klavier“ op. 1–5, für die die Jahre 2005–2006 angegeben sind.

Kreuz und quer durch die Musikwelten

30.03.09 (Gerhard Rohde) -
Das Salzburger Festspieljahr nähert sich der Vollendung: Kein Monat ohne festliche Ereignisse. Mozartwoche im Januar und Februar, Osterfestspiele im April, Pfingstfestspiele im Mai, ein Jazzfestival dazwischen, im Sommer sechs Wochen die Salzburger Festspiele, danach noch die umfangreichen Kulturtage und zur Adventszeit Festlich-Vorweihnachtliches, das unglaublich viele Besucher in die Mozartstadt lockt – da reizen die verbliebenen Zwischenräume die Phantasie der Kulturschaffenden, auch diese noch sinnvoll auszugestalten.

Erste Salzburg Biennale präsentiert Zeitgenössisches und Weltmusik

05.03.09 (Agentur ddp) -
Salzburg - Mit zeitgenössischer Musik des Komponisten Beat Furrer und Flamencoklängen startet am Wochenende der erste Zyklus der neuen Salzburg Biennale. Salzburgs neues Festival für zeitgenössische Musik ist in vier Zyklen unterteilt, die an den kommenden vier Märzwochenenden stattfinden.
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