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Alle Artikel kategorisiert unter »Benjamin Britten«
Bis die Schraube festsitzt: Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ an der Deutschen Oper am Rhein
08.05.12 (Georg Beck) -
Auch Opern-Regisseure haben ihre Lieblings-Werkzeuge. Zum Beispiel Immo Karaman. Wenn es ans Bohren geht, wie jetzt bei „The Turn Of The Screw“, greift Karaman mit Vorliebe zum Akkuschrauber. Die Muttern seiner dritten Düsseldorfer Britten-Inszenierung (nach „Peter Grimes“ und „Billy Bud“) mit der Pressluftpistole ranzuknallen, ist seine Sache jedenfalls nicht.
Unbekanntes Terrain
07.10.11 (Julia Blank) -
Benjamin Britten(1913-1976): Complete Songs Volume I. Mit Andrew Tortise, James Geer, Ben Johnson, Caryl Hughes, Philip Smith, Nicky Spence, Katherine Broderick, Robin Tritschler (Gesang); Malcom Martineau (Klavier), Onyx 4071
„Bartók + Europa 2010“ - Internationales Opernfestival Miskolc
31.05.10 (PM) -
Theater&Philharmonie Thüringen ist zum zweiten Mal nach Miskolc eingeladen. Das „Bartók + Europa 2010“ Internationale Opernfestival Miskolc präsentiert jedes Jahr ausgewählte Opernproduktionen aus der ganzen Welt. Die Werke von Béla Bartók stehen regelmäßig auf dem Programm, daneben gibt es wechselnde Schwerpunkte durch das gesamte Opernrepertoire. In diesem Jahr veranstaltet die Stadt Miskolc ihr Festival zum 10. Mal.
Unaussprechliches: die Britten-Produktion „The Turn of the Screw“ der Dresdner Musikhochschule
14.05.10 (Boris Michael Gruhl) -
Eine Frau erhält einen Auftrag. Sie bleibt wie ihr Auftraggeber namenlos. Aus dem Dunkel, vor geschlossenem Vorhang, vernehmen wir mit ihr, dass auf sie eine Aufgabe warte, zwei elternlose Kinder solle sie erziehen, allein soll sie es tun, den anonymen Vormund nicht behelligen. Zum hellen, lyrischen Gesang des Tenors Benjamin Glaubitz, der leicht verfremdet und aus undefinierbarer Ferne eingespielt wird, erscheint in gestochenem Ebenmaß der Auftrag als Schrift an der Wand. Die Frau nimmt an, begibt sich auf die Reise zu jenen Kindern, die sie nie erreichen wird.
Nichtsignifikante Töne – Kaija Saariahos „Laterna Magica“ in Luzern
04.09.09 (Ute Büchter-Römer) -
Licht, die Faszination des Lichts als Farbe in der Musik, Klangfarbe in der Bewegung. Farbe, Licht, Klang als Teil des naturhaften Klingens: „Das milde, gefährliche, traumhafte, lebendige, tote, klare, diesige, heisse, heftige, kahle, plötzliche, dunkle, frühlingshafte, einfallende, nach außen dringende, gerade, schräge, sinnliche, bezwingende, giftige, beruhigende, helle Licht. Das Licht“, das sind die Worte des 2007 verstorbenen schwedischen Regisseurs Ingmar Bergmann, die der Komposition „Laterna Magica“ der finnischen Komponistin Kaija Saariaho zugrunde liegen.
Von Liebe und Enthusiasmus
06.09.08 (Juan Martin Koch) -
Unter den nicht als Stimmbesitzer, sondern als vokale Gestalter herausragenden Sängern gehört der englische Tenor Peter Pears sicher zu den prägnantesten. Mit seiner Fähigkeit, den begrenzten Möglichkeiten seines Organs feinste Klangfärbungen und Ausdrucksschattierungen abzutrotzen, lenkte er die Aufmerksamkeit vom Gesanglichen auf die Essenz der Musik selbst. Biografisch und diskografisch ist sein Schaffen untrennbar mit dem seines Lebensgefährten Benjamin Britten verknüpft – eine symbiotische Künstlerbeziehung, die nun durch bisher kaum zugängliche Filmdokumente aus den Jahren 1966 bis 1970 weiter belegt wird.

