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Alle Artikel kategorisiert unter »Brice Pauset«

Schweigen, Kasteiungen, Ekstasen, Wahnsinn

06.12.11 (Gerhard Rohde) -
Seit 1986 gibt es im oberschwäbischen Weingarten Internationale Tage für Neue Musik. Die Idee dazu hatte eine einzige Person: die Pianistin Rita Jans. Allerdings fand sie alsbald Freunde, die sie tatkräftig unterstützten.

„Des Schweigens Herrin“ mit Stahlstange: Brice Pausets „Exercices du Silence“ an der Staatsoper Berlin

16.01.11 (Peter P. Pachl) -
Bei Exercises denken Theaterleute spontan an die täglichen Übungen des Balletts, und so lag es wohl für Intendant Jürgen Flimm nahe, die szenische Uraufführung dieser Oper einer Choreographin anzuvertrauen. Reinhild Hoffmann entkleidete die Handlung ihres Ekelfaktors und setzte auf ästhetische Reduzierung in der starken Körpersprache der Protagonistin Salome Kammer und ihres Pianisten Benjamin Kobler.

Unsagbares: Eggert, Schnebel und Pauset bei der Münchner musica viva

07.02.10 (Tobias Hell) -
Will ein zeitgenössischer Komponist nicht nur für die Schublade komponieren, so empfiehlt es sich meist eher für kleinere Besetzungen schreiben. Sonst kann eine Uraufführung nämlich schnell mal aus Kostengründen scheitern. Größere Dimensionen lassen sich heute fast nur mit einem starken Partner im Rücken erreichen. Doch zum Glück gibt es ja nach wie vor genügend Ensembles, die sich hier nicht zurückhalten. Ambitioniert zeigt sich in dieser Hinsicht unter anderem auch der Bayerische Rundfunk, der im Rahmen seiner „Musica Viva“ regelmäßig Auftragskompositionen vergibt.

Im Licht der Entfremdung: Neue und alte Psalmenvertonungen beim Musikfest Stuttgart

30.09.09 (Marco Frei) -
Vielfältige schöpferische Assoziationen weckt das Motto „Licht“, das zeigte sich auch beim diesjährigen Musikfest Stuttgart. Nicht zuletzt wurde mit einem Psalmenwochenende eine religiöse Brücke geschlagen, allerdings mit zwiespältigem Ergebnis. Dabei war die Idee spannend und wichtig: Martin Smolka, Brice Pauset, Jaakko Mäntyjärvi, Joseph Phibbs und Victoria Borisova-Ollas hatten Psalmen vertont, die schon Felix Mendelssohn Bartholdy verwendet hatte, und würdigten damit zugleich dessen 200. Geburtstag.
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