Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.
Alle Artikel kategorisiert unter »DDR«
++ contrapunkt ++ das Musikmagazin des Bayerischen Rundfunks mit neuer Website
19.03.12 (huf) -
2002 war nicht absehbar, dass aus „contrapunkt – westöstlicher Dialog“ einmal eine so sehr lange Sendereihe des Bayerischen Rundfunks werden würde. Die Technik und Logik war damals ein andere. Bis zum heutigen Tag nun kann man auf insgesamt 36 Sendungen von ++ contrapunkt ++ zurückblicken. Jetzt in einer übersichtlichen Anordnung und mit vollem Zugriff auf das Tonarchiv. Über 50 Stunden Diskussionen zwischen Ost und West, über Europa nach der Osterweiterung und schließlich im globalen Zusammenhang – die kulturelle Reise ging bis Vietnam.
20 Jahre Wiedervereinigung – Beleuchtungen zum Thema von ++contrapunkt++
04.10.10 (Martin Hufner) -
Von 2002 bis 2003 hat sich die Radiosendung „++ contrapunkt ++ westöstlicher dialog“ (gemeinschaftlich MDR und Bayerischer Rundfunk) mit Folgen, Ursachen und historischen Bezugnahmen des Themas angenommen. In 18 Diskussionsrunden suchte man nach der neuen und der alten Mitte in Deutschland, erkundete Musikwirtschaft, Musikerziehung, Jazz, Kabarett, die 68er, Kindermusik und vieles andere mehr. Anläßlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls weisen wir gerne auf diese Sendereihe mit konstruktiv-kontrovers geführten Diskussionen hin. Zu den Gästen der Sendungen gehörten unter anderem Kai Niemann, Gisela May, Uwe Wesel, Peter Gülke, Rolf Zuckowsky, Wolfgang Ullmann, Bärbel Bohley, Joachim Kühn, Gerhard Schöne, Hubert von Goisern … Moderiert von Theo Geißler und Manfred Wagenbreth.
Annäherungen an einen „gläubigen Sozialisten“
29.03.10 (Stefan Amzoll) -
Matthias Tischers Schrift zeigt: Hier will einer wirklich allseitig erkennen, erfassen und nicht die ohnehin fortgesetzte Delegitimierung der DDR lediglich bebildern. Der Autor, agil, lernfähig, kritisch, hat wohl am meisten an Paul Dessau selbst gelernt. So rüttelt Tischer an ehernen Prinzipien wie dem Paradigma des Totalitarismus, das mehr verdecke als es freilege. Musikologie, Historiografie und sonstige Disziplinen hätten – hüben wie drüben – unter den Bedingungen der Ost-West-Konfrontation ihren Tribut zollen müssen.
Von Butting bis Katzer
01.06.09 (Christoph Schlüren) -
Nova. Sinfonik in der DDR. Werke von Hanns Eisler, Paul Dessau, Max Butting, Rudolf Wagner-Régeny, Johann Cilensek, Fritz Geißler, Siegfried Matthus, Friedrich Goldmann, Georg Katzer, Manfred Schubert und Manfred Weiss; Berlin Classics 0184502 BC (5 CDs; Vertrieb: edel classics)
Lob der Provinz, Lernort für Demut und Pragmatismus
29.05.09 (Moritz Eggert) -
Das seit Anfang Mai im nmz-Netz geführte „Bad Blog of Musick“ hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Forum kontroverser Diskussionen rund um die Neue-Musik-Szene entwickelt. Der im Folgenden abgedruckte Eintrag Moritz Eggerts sucht in der vermeintlichen Kulturprovinz nach neuen Perspektiven.
Getrennt durch ideologische Mauern
28.05.09 (Barbara Haack) -
„Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der aus dem Westen kommt, nu kopieren müssen? Ich denke, Genossen, mit der Monotonie des Je-Je-Je, und wie das alles heißt, sollte man doch Schluss machen.“ Im sächsischen Original, gesprochen von Walter Ulbricht 1965 auf dem 11. Plenum des Zentralkomitees der SED, klingt dieses Zitat heute wie gute Satire. Für junge Musiker in der DDR der 60er-Jahre und für viele Jugendliche, die genau wie ihre westlichen Altergenossen Rockmusik als Ausdruck ihres Lebensgefühls wahrnahmen, bedeutete Ulbrichts Einstellung zu diesem „Dreck aus dem Westen“ allerdings eine erhebliche Einschränkung.
Blick zurück nach vorn?
02.03.09 (Isabel Herzfeld) -
In den zehn Jahren seines Bestehens hat Ultraschall, das Festival für Neue Musik, die nach der Uraufführung in den Nischen des Konzertalltags verschwand, unterschiedliche Szenerien wie kaum ein anderes präsentiert. Seine thematischen Schwerpunkte kreisten häufig um Vermittlungsprobleme des Neuen, fragten nach der verschwundenen Avantgarde, stellten Klassiker der Moderne den ganz Jungen gegenüber oder sahen sich in weiten Landstrichen der musikalischen Geographie um.

