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Alle Artikel kategorisiert unter »DDR Kulturpolitik«
Metal-Musiker im Visier der Stasi - Wie die DDR mit Subkultur umging
20.12.10 (Agentur - dapd) -
Erfurt - Der Saal des Erfurter "Stadtgartens" glich am Abend des 4. November 1986 einem Hexenkessel: Im Raum drängten sich Hunderte von hysterischen Musikfans vor der improvisierten Bühne, während die langhaarigen Musiker der Erfurter Band Macbeth den Raum in voller Lautstärke mit brachialem Heavy Metal beschallten. Auf den Rängen drängten sich die Vertreter der Staatsmacht: Stasi-Mitarbeiter beobachteten mit Argusaugen die Show der jungen Musiker und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes maßen den Lärmpegel.
Jazzclub legt Broschüre vor: „Tonne“-Jazz rund um die Wende im Oktober 1989
07.07.10 (Mathias Bäumel) -
Mit „Streiflichter. Erinnerungen und Überlegungen zum Jazz in Dresden rund um die politische Wende“ hat der Jazzclub Neue Tonne eine Broschüre veröffentlicht, die versucht, sowohl die Ereignisse rund um die „Tonne“-Konzerte der damaligen IG Jazz Dresden im Oktober 1989 und die Erinnerungen einiger Musiker dem Vergessen zu entreißen als auch Antworten auf die Frage zu finden, welche Rolle die die DDR-Kulturpolitik oder gar die Staatssicherheit bei der Übernahme der Gewölbekeller unter der Ruine des Kurländer Palais durch die IG Jazz am Ende der siebziger und am Anfang der achtziger Jahre spielte.

