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Alle Artikel kategorisiert unter »Deutscher Musikautorenpreis«
Der Deutsche Musikautorenpreis 2012: Autoren ehren Autoren und andere Autoren nicht
25.05.12 (Martin Hufner) -
„Musik sollte ja eigentlich verboten sein!“ Mit dieser Antwort hat Musikautorenpreisträger Georg Katzer auf die Nachfrage Dieter Moors, wie man es aushalte, dass man überall von Musik umgeben sei, an sich sehr treffend den Zustand der Musikkultur unter den gegenwärtigen Bedingungen produktiv absurd beantwortet. Und er ergänzte: „Als ich richtig jung war, mussten wir Musik selber machen, wenn wir sie haben wollten. Denn es gab nichts. Wenn erst einmal Musik gemacht wird, dann wird sie weiter gemacht.“
Wiederholung und Differenz, die Dritte
02.05.11 (Martin Hufner) -
Zum dritten Mal wurde am 14. April der Deutsche Musikautorenpreis der GEMA, Motto: Urheber ehren Urheber, verliehen. Anstelle des gewohnten Verleihungsplatzes im Axica-Gebäude am Brandenburger Tor hatte man dieses Mal das Hotel Ritz-Carlton am Potsdamer Platz nehmen müssen. Zeitgleich musste sich nämlich die NATO am Brandenburger Tor besprechen. 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur fanden sich trotzdem zur Essens-Gala ein.
Urheber ehren Urheber - Neue Ausgabe des Deutschen Musikautorenpreises
13.04.11 (Martin Hufner) -
Am Donnerstag, dem 14.4.2011, wird zum dritten Mal der Deutsche Musikautorenpreis vergeben, der von der GEMA iniitiert ist und zu ihrem „kulturellen Engagement“ gehören soll. Die Veranstaltung findet dieses Mal im Ritz-Carlton-Hotel am Potsdamer Platz in Berlin statt. Auf der Gästeliste stehen neben Hans Werner Henze (der für sein Lebenswerk geehrt wird) auch Stefanie Hertel oder Konstantin Wecker. Die nmz ist vor Ort dabei und wird wie letztes Jahr live von der Veranstaltung twittern, die gegen 19:30 Uhr startet. Nachfolgend die Nominierten.
Geradeaus
04.05.10 (Martin Hufner) -
Die Kunst und die Künste verlieren immer mehr ihre Form als Ware. Sie werden immer weniger Ware, weil sie immer weniger Form sind. Denn die Kunst und die Künste sind pure Vehikel geworden, nur eine Zwischenstation in den innergesellschaftlichen Handelsbeziehungen – und das sind die einzigen, die zählen. In der Kulturpolitik nennt man das schlicht und einfach „Umwegrentabilität“. Die Motivation zum Bau von Konzerthäusern ist nicht im Interesse an Konzerten begründet, sondern in der Beschaffung von Arbeitsplätzen in der Bauindustrie und Politik (siehe Hamburg).

