Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Die Meistersinger von Nürnberg«

DVD-Tipp 2012/03

07.03.12 (Juan Martin Koch) -
Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg +++ Mozart: Die Entführung aus dem Serail

Shakespeare blinzelt durch die Mittsommernacht: David Mouchtar-Samorai inszeniert, Marcus Bosch dirigiert Wagners „Meistersinger“ in Nürnberg

16.10.11 (Peter P. Pachl) -
Lange Jahre, ich möchte behaupten seit den besten Tagen von Hans Gierster, war das Orchester der Nürnberger Oper nicht mehr in solch exzellenter Form zu erleben, wie bei der „Meistersinger“-Premiere unter seinem neuen GMD Marcus Bosch, als – nomen est omen – zur Staatsphilharmonie Nürnberg aufgewerteter Klangkörper. Der Tag der offenen Tür in Nürnberg fiel zusammen mit der Eröffnungspremiere dieser Spielzeit, und so wurden die Türen zum Opernhaus virtuell geöffnet als ein Public Viewing auf dem Sebalder Platz. Und auch szenisch hat die Oper der mittelfränkischen Metropole nunmehr Staatstheaterniveau erreicht.

Jubel im potemkinschen Kunstdorf: „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Komischen Oper Berlin

27.09.10 (Peter P. Pachl) -
Fast dreißig Jahre ist es her, seit zum ersten und einzigen Male an der Komischen Oper Berlin „Die Meistersinger von Nürnberg“ herauskamen: Harry Kupfer inszenierte 1981 Wagners zweite – nach seiner frühen komischen Oper „Das Liebesverbot“ – ebenfalls heiter endende Bühnenpartitur auf der Drehscheibe und setzte damals, was Spielfreude angeht, neue Maßstäbe, aber auch klanglich, etwa durch die Besetzung der hohen Lehrbuben mit Counterstimmen, wie dem damals blutjungen Altisten Jochen Kowalski. Nun inszenierte Hausherr Andreas Homoki mit ähnlich spielerischem Impuls, inmitten kinetisch gesichts- und zunächst auch farbloser Häuser einer Spielzeugstadt Nürnberg und in einer herausragenden musikalischen Interpretation unter dem jungen Dirigenten Patrick Lange.

Flieder duftet besser als Nikotin – „Die Meistersinger von Nürnberg“ in Katharina Wagners Bayreuther Version

03.08.10 (Peter P. Pachl) -
Es gibt wohl in der Dialektik des Regietheaters kaum eine klaffendere Diskrepanz als die zwischen dem strahlenden C-Dur-Jubel am Ende von Richard Wagners „Meistersinger“-Partitur und der szenischen Version seiner Urenkelin bei den Bayreuther Festspielen, mit dem als bedrohliche Schreckfigur im gefährlichen Dunkel stehenden, von grässlichen Monumentalbüsten á la Breker eingerahmten Sachs. Der auf den Schlussakkord postwendend einsetzende Buh-Sturm wurde nur noch gesteigert, als Katharina Wagner mit ihrem Bühnenbildner Tilo Steffens alleine vor den Vorhang trat.

«Meistersinger» feiern Klaus Florian Vogt in Bayreuth

03.08.10 (Agentur ddp) -
Bayreuth - Richard Wagners «Meistersinger von Nürnberg» in der Regie seiner Urenkelin Katharina Wagner hat am Montagabend den diesjährigen Wiederaufnahme-Premierenreigen der Bayreuther Festspiele abgeschlossen. Klaus Florian Vogt, einer der großen Publikumslieblinge am Grünen Hügel, konnte wieder sängerisch wie darstellerisch als Walther von Stolzing auf ganzer Linie überzeugen und wurde gebührend gefeiert.

Kölner Bilderflut: Uwe Eric Laufenbergs Einstand mit Wagners „Meistersingern“

24.09.09 (Frieder Reininghaus) -
Kölns Operngänger atmeten auf. Etliche waren sogar hörbar begeistert: Uwe Eric Laufenberg, ein ‚Kölscher Jung’, war von der CDU-Administration des glücklosen Oberbürgermeisters Schramma aus der brandenburgischen Provinz in seine Heimatstadt zurückgeholt worden und hatte versprochen, das von Christoph Dammann und Peter F. Raddatz heruntergewirtschaftete Musiktheater wieder aufzupäppeln. Mit den ideologisch kontaminierten „Meistersingern“ trat er an. Und erzielte mit eifrigem, ja: übereifrigem Bemüh’n einen Achtungserfolg.

Sonntagsmaler von Nürnberg: Katharina Wagners „Meistersinger“ in Bayreuth

27.07.09 (Peter P. Pachl) -
Katharina Wagner, die jüngste Wagner-Urenkelin, und mit ihrer Halbschwester Eva seit diesem Sommer Festspielleiterin in Bayreuth, hat auch im dritten Jahr an ihrer Inszenierung der „Meistersinger von Nürnberg“ weiter gearbeitet. Aufgrund der fatalen Rezeptionsgeschichte, an welcher der Komponist einen entscheidenden Anteil hat, wird die – neben dem frühen „Liebesverbot“ einzige heitere Handlung des Musikdramatikers Wagner – bis zur Kenntlichkeit verfremdet.

Menschen wie Du und Ich: Gustav Kuhn dirigiert und inszeniert die „Meistersinger“ in Erl

12.07.09 (Peter P. Pachl) -
Wenn Walther von Stolzing auf der Festwiese sein Preislied anstimmt, legen erst einige aufgeschlossenere Meister ihre historischen Gewänder ab, dann wirft sukzessive das gesamte Volk die historisierende Kostümpracht von pastellenen Reifröcken und Hüten in die Luft und zu Boden. Sachs als Spruchsprecher der Meister hatte ein derartiges Kostüm gar nicht erst angelegt, sondern gleich seinen grauen Anzug mit offenem Hemdkragen vorgezogen: das von Walter exemplifizierte „Kunstwerk der Zukunft“ schafft Menschen wie Du und Ich.
Inhalt abgleichen