Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Eclat«

LUCERNE FESTIVAL ACADEMY -- Meisterkurs Dirigieren 2011 mit Pierre Boulez: "Éclat (1965)"

Ein fester Bestandteil des Lucerne Festival ist der Dirigiermeisterkurs mit Pierre Boulez im Rahmen der Lucerne Festival Academy. Vom 28. August bis 03. September 2011 hatten die vier jungen Dirigenten Jeffrey Means (USA), Gregory Charette (USA), Fergus Macleod (GB) und Pablo Rus Broseta (Spanien) die Gelegenheit zusammen mit dem Academy Ensemble zeitgenössisches Repertoire aus "erster Hand" mit dem künstlerischen Leiter Pierre Boulez zu erarbeiten. Auf dem Programm stand die ersten beiden Tage Boulez' "Eclat" von 1965.

Wo bleibt die Transzendenz? Mark Andre komponiert sie

07.03.12 (Gerhard Rohde) -
Neue Musik in Deutschland: Wer Lust und Energie aufbringt, kann das ganze Jahr über erfahren, was in Komponierhäuschen, in Studios oder auch in schlichten Wohnungen alles so komponiert worden ist, was dann auf den diversen Festivals für Neue Musik vorgestellt wird: In Donaueschingen, in Witten, in Stuttgart bei „Éclat“, in Berlin beim „Ultraschall“ oder der „März-Musik“, bei den Kieler „chiffren“, bei den Münchner Musica-Viva-Konzerten, in Kölns traditionsreichen „Musik der Zeit“-Zyklen, in Weingarten bei den Internationalen Musiktagen, bei der „KlangZeit“ in Münster. Und nur wenig entfernt jenseits der nationalen Grenzen, beim Straßburger „Musica“-Festival oder in Salzburg bei der Biennale und, seit der Hinterhäuser-Zeit, sogar bei den eher rückwärts orientierten Salzburger Festspielen.

Der singende Mensch singt für sich selbst

01.03.11 (Gerhard Rohde) -
Hans-Peter Jahn, Redakteur für Neue Musik beim Südwestrundfunk Stutt­gart und künstlerischer Leiter des Éclat-Festivals Neue Musik in Stuttgart, entwickelt unentwegt frische Ideen für die inhaltliche Gestaltung seines alljährlichen Neue-Musik-Wochenendes. Dabei nimmt er sich persönlich nicht aus. Diesmal „inszenierte“ er im umfangreichen Programmbuch anstelle der meist wortreichen Einführung in das Kommende einen „Prolog“ als „Selbstgespräch“. Man stellt sich selbst die Fragen, die man gern beantworten möchte, und beantwortet sie umgehend. Das hat in diesem Fall den Vorteil, dass man zumindest etwas von der gedanklichen Vorarbeit für das Programm authentisch erfährt. Was die Komponisten und deren Interpreten denken, enthüllen dann sieben weitere umfangreiche, von Hans-Peter Jahn geführte Interviews, an die sich wiederum ein „Selbstgespräch“ als „Epilog“ anschließt, in dem der Autor weitschweifig erklärt, warum er an dieser Stelle nicht die üblichen Künstler-Biographien abdruckt. Kurz zusammengefasst, läuft das auf die Abwandlung eines bekannten Goethe-Zitats hinaus: Höre Zuhörer, lese nicht, nur ein Klang sei der Gesang.

„Wer singt, verscheucht das Übel“ - Festival Eclat mit fünf UA am Samstag

15.02.11 (Verena Großkreutz) -
Stuttgart – Der Andrang beim Neue-Musik-Festival Eclat und damit das allgemeine Interesse an der musikalischen Avantgarde scheint in Stuttgart stetig zu wachsen. Beide Samstagskonzerte in den Sälen T2 und 3 des Theaterhauses waren vorab schon ausverkauft.

Bilder und Stimmen – Musiktheaterprojekt „geblendet“ beim Festival Eclat uraufgeführt

14.02.11 (Verena Großkreutz) -
Verlagsrechte vorab zu klären, ist Voraussetzung für jedes halbwegs professionelle Theaterprojekt. Dass man in der diesjährigen Hauptproduktion des Festivals Eclat, dem Musiktheaterstück „geblendet“, das im Stuttgarter Theaterhaus uraufgeführt wurde, viel Prosa von Thomas Bernhard und ein bisschen von James Joyce hören konnte, die Namen der Dichter allerdings weder angesagt wurden noch im Programmbuch zu finden waren, war deshalb mehr als ärgerlich.

Findlinge und bizarre Rituale – Eclat eröffnet mit Verleihung des Stuttgarter Kompositionspreises 2010

13.02.11 (Verena Großkreutz) -
Tatsächlich hat sich die Jury des 55. Kompositionspreises der Landeshauptstadt Stuttgart diesmal einstimmig entschieden – was nicht immer der Fall ist. Der Preis, um den sich im letzten Jahr 15 Komponistinnen und 70 Komponisten mit insgesamt 165 Werken beworben hatten und der mit 12.000 Euro dotiert ist, ging jetzt zu gleichen Teilen an Ansgar Beste, geboren 1981 in Malmö/Schweden, und an Leopold Hurt, geboren 1979 in Regensburg.

Auf der Suche nach sich selbst: Das Stuttgarter Éclat-Festival als Forschungslabor

13.03.10 (Gerhard Rohde) -
Seit dreißig Jahren gibt es „Tage für Neue Musik“ in Stuttgart. Vor einigen Jahren gaben sie sich den effektvoll-mehrdeutigen Titel „Éclat“. Im Medienzeitalter reicht eine sachliche Bezeichnung nicht mehr aus. Ein Eklat erregt einfach mehr Aufmerksamkeit. Für die-se sorgte schon vor dem diesjährigen „Éclat“-Festival die so genannte Finanzkrise. Die Stadt Stuttgart muss sparen.

Immer mehr Musiktheater: Stuttgarts Éclat-Festival für Neue Musik

11.03.09 (Gerhard Rohde) -
Den künstlerischen Leiter des Éclat-Festivals, Hans-Peter Jahn, treibt das Musiktheater mächtig um: Kein Jahrgang ohne musiktheatralische Experimente. Zwar interessieren sich auch die Neue-Musik-Konkurrenten Donaueschingen oder Witten zunehmend für Kombinationen aus Musik und Szene, aber die Éclat-Veranstaltungen werden inzwischen von den Bemühungen um neue Formen eines „Musik-Theaters“ dominiert.
Inhalt abgleichen