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Alle Artikel kategorisiert unter »EMI«
„Die Bühne ist eine Droge“: Gilbert Bécaud starb vor zehn Jahren – EMI erinnert an den Meister
12.12.11 (Wolf Loeckle) -
Dass bei uns der Strom aus der Steckdose kommt, das hatten wir lernen dürfen von unangepassten, phantasiebegabten, witzigen Politclowns mit dem Herz am richtigen Fleck – und dem Hirn auf dem Trip gen Rom in den Club, der die Grenzen des Wachstums erkennen zu können vorgab. Realitätsnah, konkret waren sie, Repräsentanten einer planetarischen Avantgarde waren sie allesamt. Das ist eine Zeit her. Und beweist, dass auch im ausgehenden zwanzigsten Jahrhundert schon nachhaltig denkende Menschen zugange waren...
Entführung in den Kern der Musik: Celibidache-Aufnahmen aus Berlin und München
04.12.11 (Christoph Schlüren) -
Um keinen anderen Musiker gab es so viele so scharf geführte, so ideologisch zugespitzte Kontroversen in der Fachwelt wie um Sergiu Celibidache. Warum dies so war? Einen der Gründe lieferte Celibidache selbst, als er in einem Interview auf die Frage, was er von der Fachwelt halte, schlicht mit der Rückfrage „Wieso Fach?“ antwortete. Selbst die Behauptung, er habe die von ihm in keiner Weise akzeptierte ‚Fachwelt’, der er jegliche Kompetenzen absprach, polarisiert, erscheint da nur wie eine kleinkarierte Kategorisierung von etwas, das mit den Konventionen von Verstehen, Sprache und Tradition nicht zu fassen ist.
Mahlers Elfte gefunden – Bachelor Zirkusmusik in Frankfurt – „Universal“ heißt künftig „Aspirin“: taktlos 150 – die Nachrichten
04.02.11 (Theo Geißler) -
New York, Tokio, Moskau: Der Rubel rollt im Big Business des globalen Musik-Zirkus. Nach der Übernahme des Musikkonzerns EMI durch die Bank Citigroup setzte ein Spekulanten-Run auf alle erdenklichen Musik-Institutionen ein. „Universal“ gehört jetzt dem Pharma-Riesen Bayer und heißt künftig „Aspirin“. Die GEMA ging in den Besitz der spanischen Betonfirma Muro-Duro über. Und am Deutschen Musikrat zeigt nach neuestem On-Dit die chinesische Wölbbrett-Zither-Manufaktur „Untergehende Sonne“ Interesse. Es wird bereits im vierstelligen Euro-Bereich verhandelt.
Digitaler Glanz für Beatles-CDs - Authentische Wiedergabe der Analogaufnahmen
06.09.09 (Markus Peters - ddp) -
Köln - Spielfreudig, dynamisch, aber nicht ganz frei von kleinen Fehlern, so muss es sich angehört haben, als die Beatles 1963 ihr Debüt-Album «Please, Please Me» in den Londoner Abbey Road-Studios aufgenommen haben. Die Neuausgabe der gesamten regulären Beatles-Studioaufnahmen, die am Mittwoch (9. September) weltweit veröffentlicht wird, soll an diesen Originalsound des Quartetts aus Liverpool so nah wie bislang nie zuvor heran kommen.
