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Alle Artikel kategorisiert unter »Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt«
Zweistromland der Neuen Musik? Die Rhein-Main-Region will Kulturzentrum werden
07.07.09 (Gerhard Rohde) -
Seit unendlich vielen Jahren möchte die Stadt Frankfurt erreichen, dass sich die umliegenden zum Teil sehr finanzstarken Gemeinden (Beispiel: Eschborn) an den Kulturausgaben für die diversen Frankfurter Kunsttempel beteiligen, genannt seien nur die Museen, die Theater, die öffentlich geförderten Musikinstitutionen. Begründung: Frankfurt erbringt diese Leistungen nicht nur für die eigenen Bürger, sondern für die gesamte Region. [Vorabveröffentlichung aus nmz 7/8-09]
Darmstadt Verbesserungen
29.07.08 () -
Konstruktive Kritik für künftige Darmstädter Ferienkurse (wurden der Institutsleitung bereits direkt gesendet):
16. Tag: Nun also doch: Ferienkurse abgeschafft!
20.07.08 (Arno Lücker) -
Seit 11.30 Uhr wieder in Berlin. Darmstadt ist Vergangenheit.
Dort fand gestern Abend das Abschlußkonzert der Ferienkurse für "Neue" Musik in der Sporthalle am Böllenfalltor mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter dem "schönsten Dirigenten der Welt" (BILD) Johannes A. Kalitzke (wofür das "A" steht: ich sage es nicht...) statt. Nach einem etwas sperrigen Werk von Vykintas Baltakas ("Poussla") bewies Misato Mochizuki ("Homebox" - damit hätte sie gerne zuhause bleiben können...), was für eine schlechte Komponistin sie ist. Manche Stellen klangen wie Rihm (nur in noch dümmer), andere Passagen des Quasi-Doppelkonzerts für Violine, Klavier und Orchester wie Hindemith (was den Geigenpart anbelangt). Am Ende mußte uns Wolfgang Rihm mit seinem 1995 sicherlich wieder schnell zu Papier gebrachten (toll, Wolfgang! *streichel*) Orchesterschinken "IN-SCHRIFT" (der Titel und das, was dazu im Programmheft steht, hat mit dem klingenden Ergebnis übrigens nichts zu tun) dann einmal mehr vorheucheln, daß er noch nicht zu den golfspielenden Opas gehört, sondern: na, Sie wissen schon... Überzeugt hat es mich nicht. Als instrumentatorische Übung war es recht gelungen.
Dann gab es eine Pause. Und danach die Riesenüberraschung.

