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Alle Artikel kategorisiert unter »Finanzkrise«

Wirtschaftskrise auch bei Bayreuther Festspielen bemerkbar

20.07.10 -
Bayreuth - Bei den Bayreuther Festspielen ist in diesem Jahr die Nachfrage nach Tickets im mittleren und unteren Preissegment deutlich gestiegen. Wie Festspielleiterin Katharina Wagner am Montag in Bayreuth sagte, ist dies vor allem im Herbst aufgefallen: «Das ist wohl ein Phänomen der Wirtschaftskrise und nicht der Kartenpreiserhöhungen.» Diese seien notwendig gewesen, um die gestiegenen Personalkosten der Bühnenarbeiter von mehr als zwei Millionen Euro auszugleichen.

Kürzungen bei sächsischen Museen - Qualitätsverluste befürchtet

22.05.10 -
Dresden - Der Vorsitzende des Sächsischen Museumsbundes, Friedrich Reichert, befürchtet angesichts der finanziellen Kürzungen empfindliche Qualitätsverluste in den Museen des Freistaates. Die staatlichen und kommunalen Zuwendungen würden bereits in diesem Jahr um fünf bis zehn Prozent zurückgefahren, sagte er in einem ddp-Interview in Dresden.

Wuppertaler Bühnen trotzen vorerst Finanzkrise

21.05.10 -
Wuppertal - Trotz ihrer weiterhin angespannten Finanzsituation gehen die Wuppertaler Bühnen mit einem ambitionierten Programm in die neue Spielzeit. Für die Saison 2010/11 seien elf Schauspiel- und acht Opernpremieren vorgesehen, darunter drei Uraufführungen, teilte Schauspielintendant Christian von Treskow am Donnerstag mit.

Krise verschont bislang Festivals in NRW - Kultursponsoring kein Ersatz für kommunale Gelder

19.05.10 -
Düsseldorf - Die Wirtschaftskrise hat bislang nur geringe Auswirkungen auf die privatwirtschaftliche Kulturförderung von Festivals in Nordrhein-Westfalen. Neue Mäzene zu gewinnen fällt den Veranstaltern zwar deutlich schwerer, bisherige Sponsoren halten ihr Engagement jedoch meistens aufrecht, wie eine landesweite ddp-Umfrage ergab. Sorgen bereiten manchem Festivalmacher eher die stagnierenden oder gar gestrichenen Zuschüsse der Kommunen.

Inszenierungen des Theatertreffens thematisieren Wirtschaftskrise

28.04.10 -
Berlin - Die Wirtschafts- und Finanzkrise ist beim Berliner Theatertreffen vom 7. bis 24. Mai das übergreifende Thema der ausgewählten Inszenierungen. «Es gibt eine thematische Festlegung auf die ökonomische Krise», sagte der Juror Wolfgang Höbel am Mittwoch in Berlin. «Alle Produktionen haben damit etwas zu tun.»

Theater Erfurt muss mit 700 000 Euro weniger auskommen

27.04.10 -
Erfurt - Das Theater Erfurt muss in der kommenden Spielzeit mit rund 700 000 Euro weniger auskommen. Von Stadt und Land werde es 400 000 Euro weniger Zuschüsse geben, sagte Verwaltungsdirektor Christian Schott am Dienstag. Hinzu kämen die Tariferhöhungen. Daher seien wichtige Sanierungen und Investitionen vorerst nicht möglich.

Podiumsdiskussion: Kultur abschreiben oder investieren?

20.04.10 -
Auf Initiative der Arbeitsgruppe »Kunst und Kultur« der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ist Theo Geißler, Herausgeber der nmz, heute Abend im Gespräch mit Vertretern aus Politik und Kultur. Thematisiert wird die Auswirkung der Wirtschafts- und Finanzkrise auf den Kulturbereich. Angebote, Konzepte und kulturpolitische Perspektiven sollen hinterfragt werden.

Kulturfinanzierungskrise: Die Union muss mehr bei der Unterstützung der Kultur wagen

25.02.10 -
Berlin - Gestern fand im Deutschen Bundestag eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien zum Thema „Lage der öffentlichen Kulturfinanzierung in der Finanz- und Wirtschaftskrise – Lösungsmöglichkeiten für den Erhalt der kulturellen Infrastruktur in den Ländern und Kommunen“ statt.

Studie: Krise trifft zeitversetzt auch die Kulturinstitutionen

05.02.10 -
München - Die weltweite Wirtschaftskrise wird einer Studie zufolge zeitversetzt auch bei den deutschen Kulturinstitutionen zu Finanzierungsengpässen führen. Vor allem bei öffentlichen Zuschüssen und Sponsorengeldern sei 2010 und 2011 ein deutlicher Rückgang zu erwarten, während die Erlöse aus Kartenverkäufen voraussichtlich stabil blieben. Dies ist ein Ergebnis einer am Freitag veröffentlichten Studie der auf die Kulturbranche spezialisierten Münchner Unternehmensberatung Actori.

Und täglich grüßt die Hiobsbotschaft

17.12.09 -
Wo anfangen? In Wuppertal, von dort kommt die jüngste Hiobsbotschaft: Die Stadt steht mit 1,8 Milliarden Euro in der Kreide. Wenn sie so weitermacht, ist sie 2011 überschuldet, und so haben der Oberbürgermeister und der Kämmerer ein Haushaltssicherungskonzept erarbeitet, das bis 2014 Einsparungen von 80 Millionen Euro jährlich vorsieht: Gebühren und Eintrittspreise werden erhöht, Wohnungen verkauft, Bäder geschlossen, Stellen abgebaut, freiwillige Aufgaben gekürzt. Auch die Kultur ist betroffen: Der Zuschuss für die Bühnen (Oper und Schauspiel) soll bis 2012 von 10,9 auf 8,9 Millionen Euro gesenkt, das denkmalgeschützte Schauspielhaus, dessen Renovierung für 6,5 Millionen Euro bereits beschlossen war, „aufgegeben“ werden.
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