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Alle Artikel kategorisiert unter »Foresight Musik«
Der Tag X wird für die Klassik nicht kommen
20.03.09 (Wolfram Goertz) -
Gucken wir in die Zukunft, so sehen wir die Vergangenheit – und vor unserem inneren Ohr hören wir die Rufe der Kassandra: Ende der Klassik. Musikbetrieb bricht zusammen. Überalterung des Publikums. Aussterben der Abonnenten. Kollaps der großen Schallplatten-Labels. Musikkritik in ihrer schwersten Krise.
Berichte aus einer Zukunftswerkstatt für Musikkultur
10.03.09 (Theo Geißler) -
Wo geht es hin mit Kultur und Musik in Deutschland? Was im technologischen und wissenschaftlichen Ambiente längst eigene Forschungsabteilungen beschäftigt, wird in der Kulturszene fast sträflich vernachlässigt: Die Beschäftigung mit der Frage, was uns in zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren erwartet, mit dem Ziel, schon heute Handlungsmodelle für verschiedene Zukunfts-Szenarien entwickeln zu können.
Dschungelcamp sendet live aus Guantánamo
01.03.09 (Stefan Piendl) -
Hätte man Sie 1999 gebeten, Ihre Einschätzungen über unsere Kultur- und Musiklandschaft im Jahr 2010 zu skizzieren – wie wären Ihre Prognosen damals ausgefallen? Haben Sie alles kommen sehen? Zum Beispiel die Beschleunigung der Marktdurchdringung derjenigen technischen Innovationen, die erheblichen Einfluss auf Kunst und Kultur haben?
Prognosen und Wünsche, aber keine Utopien
01.03.09 (Peter Landmann) -
Die Landschaft der Orchester- und sonstigen Musikinstitutionen ist heute nirgends in der Welt so dicht wie in Deutschland. Der Prozess der Globalisierung schreitet voran, Europas Grenzen werden immer durchlässiger: Engste Zusammenarbeit wird immer selbstverständlicher. Dies betrifft in zunehmendem Maße auch die Länder Osteuropas, die allmählich in das alte Europa hineinwachsen. Das künstlerische Personal unserer Musikinstitutionen wird immer internationaler, da immer mehr Musiker aus der ganzen Welt nach Deutschland kommen, um in dieser einzigartigen Musiklandschaft arbeiten zu können.
„Um die Musik ist mir nicht bang“
01.03.09 (Olaf Zimmermann) -
Auch wenn angesichts der wirtschaftlichen Krise und der drohenden Einsparungen der öffentlichen Hände vielen Kulturinstitutionen und -einrichtungen in den nächsten Jahren schwierige Zeiten drohen – um die Musik, im großen und ganzen, ist mir nicht bang.
Der Niedergang des Prinzips Hoffnung: Utopie spielt im schöpferischen Denken kaum mehr eine Rolle
27.02.09 (Reinhard Schulz) -
Die März-Ausgabe der neuen musikzeitung, die in Kürze erscheint, widmet einen Schwerpunkt der Frage nach der Zukunft des Musiklebens. Persönlichkeiten der Szene entwerfen mal optimistische, mal düstere Szenarien für das Jahr 2020. Reinhard Schulz, dessen Leitartikel hier vorab erscheint, hat sich deshalb auf die Suche nach den Utopien von heute gemacht, mit ernüchterndem Ergebnis:

