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Alle Artikel kategorisiert unter »Frederic Chopin«
Ex oriente lux: Chopin-Preisträger und Wagners „Rheingold“ zu Gast in Ludwigshafen
16.11.10 (Christian Kröber) -
Die Zeichen stehen auf Sturm. Eine große deutsche Wochenzeitung hat den Kulturkampf und die Schlacht um Subventionen ausgerufen. In einer mehrseitigen Reportage wird die Frage nach der Existenzberechtigung mittlerer und kleinerer Opernhäuser gestellt. Gleichzeitig boomt der Starkult um Echo- und andere Sternchen, gehen Kulturmagazine der Frage nach, warum eine junge Pianistin Russisch lernen – wegen Dostojewski – und der große Stargeiger unser großes Boulevardblatt lesen muss. Und wo bleibt die Kunst?
Alle Macht den „Keyboards“
02.11.10 (Elisabeth Richter) -
Es ist noch nicht allzu lange her, da scheute sich so mancher zeitgenössische Tonsetzer, an das Klavier – als sicher wichtigstes Instrument des 19. Jahrhunderts, mithin der Romantik also – auch nur zu denken. Und wenn, dann wurde eine jener frühesten und sogleich technisch komplexesten Erfindungen der Musikgeschichte auf ungewöhnliche Weise traktiert, meist zuvor präpariert, auf dass der vertraute Klang recht fremd anmutete oder erst gar nicht ertönte, wie zum Beispiel in „4.33“ von John Cage, wo für „vier Minuten und 33 Sekunden“ die Spielanweisung „tacet“ lautet.
Engagement für verkannte Klaviermusik
16.06.10 (Albrecht Dümling) -
Anfang Juni 1970 in Moskau. Beim Tschaikowsky-Wettbewerb geht ein 19-jähriger Pianist ins Rennen, der noch nie an einer internationalen Ausscheidung teilnahm. Dieser junge Mann, Cyprien Katsaris, überrascht die Jury durch seinen Wagemut. Den ersten Durchgang, in dem jeder Kandidat eines der Präludien und Fugen aus dem „Wohltemperierten Klavier“, eine Mozart- oder Haydn-Sonate, je eine Etüde von Chopin, Liszt und Rachmaninow sowie ein Stück aus Tschaikowskys „Jahreszeiten“-Zyklus spielen muss, beginnt er nicht, wie angekündigt, mit Bach.
Rückblende
29.03.10 (nmz) -
Diskussion zur Frage der Schutzfristverlängerung (von 30 auf 50 Jahre nach dem Tode des Komponisten) *** Hermann Hesse in seinem „Der Trauermarsch“ *** „Wandlung eines Idols“ überschrieben ist Alphons Silbermanns Beitrag „zu einem neuen Chopin-Charakterbild“ *** Claus-Henning Bachmann stellt die Erstaufführung der mit dem Slogan „Weltraumoper“ apostrophierten „Aniara“ des Schweden Karl-Birger Blomdahl in Hamburg vor.
Link-Tipps 2010/04
29.03.10 (Martin Hufner) -
Internetradio *** Zimerman – Chopin – Ballade N°4 *** Copy-Us – Internet Music Publishing
Chopin zu Ehren mit Neuer Musik
28.03.10 (Ana Popescu) -
Unter dem grauen, ziemlich abgetragenen Wintermantel, den die rumänische Hauptstadt an dem letzten Februarwochenende noch immer trug, schimmerte gleichsam ein prächtiges Festkleid mit magischer Anziehungskraft, und ein inniger Nachhall musikalischer Schwingungen schien die Luft zu veredeln. Pünktlich zum Auftakt des 1. März, als die ganze Welt des 200. Geburtstags Fryderyk Chopins gedachte, fand in Bukarest anlässlich dieses Jubiläums das Internationale Festival „Chopin 200“ statt.
Leuchtende Klangzeichen an dunklem Horizont
15.03.10 (Max Nyffeler) -
Heinrich Heine pries seine Herkunft „aus dem Lande Mozarts, Raffaels, Goethes“, und von Debussy wird der Ausspruch überliefert: „Chopin ist von allen der Größte, denn allein mit dem Klavier hat er alles schon entdeckt“. Seine Werke haben die Aura des Vollkommenen und gelten seit Generationen als Inbegriff der Klaviermusik. Chopins 200. Geburtstag bietet Max Nyffeler die Gelegenheit, ihrem Geheimnis etwas nachzuspüren.
Chopin auf der Opernbühne: Wroclaw feiert den polnischen Nationalhelden
12.02.10 (Michael Ernst) -
Lieben Sie Frédéric Chopin? Kennen Sie Giacomo Orefice? Wer jetzt zweifach bejaht, hat a) guten Geschmack und darf sich b) einer musikalischen Ausnahmebildung rühmen. Das virtuos-pianistische und vor allem stets überbordend emotionsgeladene Werk des 1810 in Zelazowa Wola unweit von Warschau geborenen Komponisten und Interpreten Frédéric Chopin ist hinlänglich bekannt und wird in diesem Jahr anlässlich des 200. Geburtstages weltweit besonders gepflegt.

