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Alle Artikel kategorisiert unter »freie Szene«
Hamburg - Mit einer Protestaktion haben freie Theaterschaffende in Hamburg mehr finanzielle Unterstützungen gefordert. Kurz vor der Sitzung des Haushaltsausschusses der Bürgerschaft erschienen etwa 50 Künstler mit Koffern auf dem Rathausmarkt, um zu symbolisieren, dass sie die Hansestadt womöglich verlassen müssen, sollte sich ihre Situation nicht verbessern.
Berlin - Die scheidende Grünen-Abgeordnete Alice Ströver hat die Kulturpolitik des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) scharf kritisiert. «Sie war in den vergangenen fünf Jahren sehr einseitig ausgerichtet», sagte Ströver im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd. Wowereit, der auch für die Kulturpolitik zuständig ist, habe sich bei der Finanzierung vor allem auf große Einrichtungen konzentriert, die aus seiner Sicht über internationales Renommee verfügten.
München - Die Stadt München bekommt ein neues Tanz- und Theaterfestival: Vom 9. bis 13. Juni zeigt die freie Szene bei «Rodeo München» knapp 30 Produktionen. Das Festival, das die Landeshauptstadt mit 120 000 Euro finanziert, soll künftig alle zwei Jahre stattfinden. Wie «Rodeo»-Sprecherin Claudia Illi sagte, soll das Festival der freien Szene einen Ort bieten, an dem
die Künstler ihre Leistungen gebündelt präsentieren können.
Hamburg - Die Hamburger Kulturbehörde fördert in der laufenden Spielzeit Projekte von Privattheatern mit 224 000 Euro. Die dreiköpfige Jury, die aus jeweils einem Vertreter von NDR 90,3, dem Kulturring der Jugend und dem Deutschen Schauspielhaus besteht, hat insgesamt zwölf Projekte ausgewählt, wie die Hamburger Senatskanzlei am Mittwoch mitteilte.
Wuppertal - Freie Theaterproduktionen in Nordrhein-Westfalen leiden derzeit wegen der Finanzkrise unter fehlenden Sponsoren. Wegen der wirtschaftlichen Situation haben viele große Geldgeber ihre Zusagen zurückgezogen. Auch das Land hat weniger Fördermittel gegeben als gehofft. An zwei Beispielen wird erläutert, wie schwer es für freie Theaterproduktionen während der Wirtschaftskrise ist.
Nachdem die Haushaltsentwürfe der Leipziger Kulturverwaltung in den letzten Wochen immer wieder für Verunsicherung und Nachfragen sorgten, weil sie zum Teil erheblich hinter den für 2009 von der Politik avisierten 3% vom Kulturetat zurückblieben, besteht nun, nach der gestrigen Stadtratssitzung endlich Klarheit: Die Freie Kulturszene wird im laufenden Haushaltsjahr 540.000 Euro mehr zur Verfügung haben als im Vorjahr.
Leipzig - Die freie Kulturszene in Leipzig wirft der Stadtverwaltung unlautere Methoden bei der Etataufstellung vor. Um das selbstgesteckte Ziel von drei Prozent des Kulturhaushalts für die freie Szene in diesem Jahr zu erreichen, würden einfach Haushaltsposten verschoben. Zusätzliches Geld fließe indes nicht, kritisierte die Initiative Leipzig + Kultur am Mittwoch. So habe die Stadt das Forum Thomanum wie auch das Archiv Bürgerbewegung und die Mendelssohn-Stiftung in den Etat der freien Szene eingerechnet, obwohl diese Institutionen einen eigenen Haushaltsposten hätten.
11.12.08 (nmz/kiz) -
Düsseldorf/Essen (ddp-nrw). Der Kulturausschuss des Landtags hat an die Revierkommunen appelliert, die freie Szene stärker in das Kulturhauptstadt-Jahr 2010 im Ruhrgebiet einzubeziehen. Dies müsse zusätzlich zu den herausragenden Plänen und Aktivitäten geschehen, um den kulturellen Reichtum des Ruhrgebiets vollständig zur Geltung zu bringen, sagte der Initiator des Appells, Landtags-Vizepräsident Oliver Keymis (Grüne), am Donnerstag in Düsseldorf.