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Alle Artikel kategorisiert unter »Georg Friedrich Haas«

Umnachtet unter gescheiterten Utopien

31.10.11 (Reinmar Wagner) -
Der Österreicher Georg Friedrich Haas war dieses Jahr Gastkomponist am Lucerne Festival. Zum Abschluss kam als Koproduktion mit der Musikhochschule Basel und dem Gare du Nord seine Kammeroper „Nacht“ auf die Bühne.

Klang-Kontinente und Mahler-Szenen

05.09.11 (Gerhard Rohde) -
Die Salzburger Festspiele, ein Hort abendländischer Hochkultur und entsprechend konservativ ausgerichtet, haben in den letzten zwei Jahrzehnten erstaunliche Verwandlungen erfahren. Mit Gerard Mortier und Hans Landesmann zogen das moderne Musiktheater und die Neue Musik in das Festspiel ein. Peter Ruzicka als Nachfolger brachte mit zahlreichen Uraufführungen neuer Musik Donaueschinger Atmosphäre an die Salzach und Jürgen Flimm setzte sich gegen Bedenken des Festspielkuratoriums durch, als er Luigi Nonos „Al gran sole“ ins Programm aufnahm: Es wurde ein Riesenerfolg.

Zappenduster-Konzert - Das Notlicht bleibt bei Salzburger Festspielen an

18.08.11 (Georg Etscheit - dapd) -
«Keine Pultbeleuchtung, kein Notlicht», heißt es apodiktisch in der Partitur des österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas zu seinem 3. Streichquartett. Das 2001 entstandene Stück mit dem kryptischen Titel «In iij. Noct.» ist, so will es der Komponist, in völliger Dunkelheit zu spielen. Eine Herausforderung nicht nur für die Instrumentalisten des Stadler-Quartetts und das Publikum, sondern auch für die Organisatoren der Salzburger Festspiele, bei denen das Stück am Dienstagabend zur Aufführung kam.

Quittensud auf Blümchenkleid, Inzest im Schlosstheater

06.06.11 (Patrick Hahn) -
Mit der Uraufführung der Oper „Bluthaus“ von Georg Friedrich Haas auf ein Libretto von Händl Klaus wurden die Schwetzinger SWR Festspiele eröffnet. In der Koproduktion des SWR mit dem Theater Bonn betreten Schauspieler und Sänger die traumatischen Erinnerungsräume eines missbrauchten Mädchens.

Das Bluthaus – ein Ort der Begegnung: Workshop für Studierende in Schwetzingen

01.06.11 (Carmen Kovacs) -
Im Rahmen der Festspiele bot der SWR einigen Studierenden die Möglichkeit, sich im Vorfeld einer Aufführung der Oper „Bluthaus“ von Georg Friedrich Haas und Händl Klaus in mehreren Workshops mit Fragestellungen zum Neuen Musiktheater auseinanderzusetzen.

Quittensud auf Blümchenkleid – Inzest im Schlosstheater: Georg Friedrich Haas' „Bluthaus“ in Schwetzingen

30.04.11 (Patrick Hahn) -
Mit der Uraufführung der Oper „Bluthaus“ von Georg Friedrich Haas auf ein Libretto von Händl Klaus wurden die Schwetzinger SWR Festspiele eröffnet. In der Koproduktion des SWR mit dem Theater Bonn betreten Schauspieler und Sänger die traumatischen Erinnerungsräume eines missbrauchten Mädchens.

Oper «Bluthaus» wird in Schwetzingen uraufgeführt

27.04.11 (Nike Luber - dapd) -
Schwetzingen - Ein transparentes Haus auf der Bühne täuscht eine frisch getünchte, helle Idylle vor. Jedoch heißt die Oper, die am 29. April zur Eröffnung der Schwetzinger SWR Festspiele im Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses uraufgeführt wird, nicht umsonst «Bluthaus». Während der Makler potenzielle Käufer durch das Haus führt, erscheinen der Verkäuferin ihre toten Eltern. Nachbarn stellen sich ein, die Bescheid wissen. Und langsam aber sicher kommen die begangenen Verbrechen zum Vorschein.

Donaueschinger Musiktage 2010

 Bereits im Oktober begleiteten wir mit einem täglichen Videoblog die Donaueschinger Musiktage 2010, die ganz im Zeichen des Streichquartetts standen. Mit dem Arditti Quartet, dem JACK Quartet und Quatuor Diotima zeigten sich drei Ensembles unterschiedlicher Generation und Auffassung auf den Bühnen der neuen Donauhallen, Erich-Kästner-Halle und Christuskirche. Immer wieder stellt diese Gattung aber auch eine Herausforderung für die vielen Komponisten dar, die auch diese Jahr wieder mit Uraufführungen bei den Musiktagen präsent waren.

Donaueschinger Musiktage 2010 - Orchesterwerke von Pascal Dusapin und Georg Friedrich Haas

Am letzten Tag der Donaueschinger Musiktage 2010 schafft Pascal Dusapin die Vereinigung von Streichquartett und Orchester in seinem Werk "Quatuor VI: Hinterland", während der Österreicher Georg Friedrich Haas in "limited approximations" dem Orchester sechs im Zwölfteltonabstand gestimmte Flügel gegenüberstellt. Im Museum Biedermann lässt Olaf Nicolai in "Samani. Some proposals to answer important questions" einen Scheinwerfer tanzen.  

Erinnerungen, Träume, Zukünftiges: Die Wittener Tage für neue Kammermusik 2010

20.06.10 (Gerhard Rohde) -
Die zweiundvierzigsten Wittener Tage für neue Kammermusik schwelgten in Proustschen Sehnsüchten: nicht nur auf der Suche nach der verlorenen Zeit, auch mit einem festen Blick weit in die Zukunft. Wie es auch den Komponisten Anton Webern umtrieb, als er 1928 seine Symphonie op. 21 schrieb: „Wohin wir auch kommen auf unseren Wanderungen: überall Erinnerungen. Aber Rückblick ist das keiner, das ist ein Blick ins Zeitlose, daher auch nach vorne, nach dem Ursprung.“
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