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Alle Artikel kategorisiert unter »Georg Katzer«
Der Deutsche Musikautorenpreis 2012: Autoren ehren Autoren und andere Autoren nicht
25.05.12 (Martin Hufner) -
„Musik sollte ja eigentlich verboten sein!“ Mit dieser Antwort hat Musikautorenpreisträger Georg Katzer auf die Nachfrage Dieter Moors, wie man es aushalte, dass man überall von Musik umgeben sei, an sich sehr treffend den Zustand der Musikkultur unter den gegenwärtigen Bedingungen produktiv absurd beantwortet. Und er ergänzte: „Als ich richtig jung war, mussten wir Musik selber machen, wenn wir sie haben wollten. Denn es gab nichts. Wenn erst einmal Musik gemacht wird, dann wird sie weiter gemacht.“
Kunst ist doch die bessere Theologie
29.04.12 (Georg Beck) -
Ein wenig „erschrocken“ sei er schon gewesen. Komponieren, das sei doch Handwerk, Technik. Ja, sicher, als Komponist stehe er in permanentem Dialog mit seinem Material. Aber mit Gott? Dass Dieter Schnebel am Ende seines Kurzvortrags beim Symposium „Canticum novum“, das dem Forum neuer Musik des Deutschlandfunks vorgelagert war wie das Portal zum Kirchenraum, schließlich doch noch zu einer Antwort kommen würde, die in ihrer Einfachheit ebenso berührte wie sein von Studierenden der Kölner Musikhochschule empathisch ausgeführtes Passions-Stück „Lama“ für Streichtrio und Sängerin, dies durfte man irgendwie doch erwarten.
Auf den Gesangsleib geschrieben: Neue Kompositionen von Christina Messner und Georg Katzer in Düsseldorf
08.03.12 (Georg Beck) -
Tonhalle, im März: ein Neue-Musik-Abend mit neuen alten Entdeckungen. Einer, der als Konzert begann und als Musiktheater endete. Bemerkenswerte Verwandlungen, geschuldet einer wandlungsfähigen Sängerin einerseits – Irene Kurka; einem traumwandlerischen Duo aus Komposition und Szene andererseits – Suna Göncü und Christina Cordelia Messner.
Letzte Ausfahrt Endenich: „Robert S.“ – eine Gruppenarbeit von Karola Obermüller, Annette Schlünz, Georg Katzer, Michael von zur Mühlen u.a. in Bonn
02.11.11 (Frieder Reininghaus) -
Der Zugang „zu einer poetischen Zeit“ darf Umwege nicht scheuen. Die neue Bonner Wallfahrt zu „Robert S.“ führt durch einen in sanften Herbstabenddunst getauchten Hof. Vorbei am milden Licht einer Bierbude (ja, Schumann, der „Biersanguiniker“, liebte den Gerstensaft …). Dann weiter: Innerhalb der alten Beueler Malerhalle geht es durch ein Kaminzimmer und eine Klapptür.
Blick zurück nach vorn?
02.03.09 (Isabel Herzfeld) -
In den zehn Jahren seines Bestehens hat Ultraschall, das Festival für Neue Musik, die nach der Uraufführung in den Nischen des Konzertalltags verschwand, unterschiedliche Szenerien wie kaum ein anderes präsentiert. Seine thematischen Schwerpunkte kreisten häufig um Vermittlungsprobleme des Neuen, fragten nach der verschwundenen Avantgarde, stellten Klassiker der Moderne den ganz Jungen gegenüber oder sahen sich in weiten Landstrichen der musikalischen Geographie um.

