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Alle Artikel kategorisiert unter »Goethe-Institut«
JugendJazzOrchester NRW im Senegal
07.07.10 (Thomas Haberkamp) -
Alles begann mit einer Konzertreise des Bläserquartetts „Talking Horns“, das 2009 auf Einladung des Goethe-Instituts Dakar im Senegal tourte. Stephan Schulze, sowohl Mitglied dieser Formation als auch des Leitungsteams des JugendJazzOrchesters NRW, erkannte spontan, dass das senegalesische Publikum sicherlich auch aufgeschlossen auf eine Big Band mit Jugendlichen aus NRW reagieren würde. Der Vorschlag, das JJO NRW in den Senegal einzuladen, wurde vom Goethe-Institut Dakar begeistert aufgenommen, und die Vorbereitungen nahmen ihren Lauf. Die Idee war, die Jugendlichen auf dem Jazzfestival Saint-Louis, einem der herausragenden Musikerereignisse Westafrikas, und im „Sorano-Theater“ in Dakar auftreten zu lassen. Zudem sollte ein Workshop mit einheimischen Jugendlichen organisiert werden. Die Konzertreise fand vom 20.–27. Mai statt. Die künstlerisch-pädagogische Betreuung lag in den Händen von Stephan Schulze, Stefan Pfeifer-Galilea und Gabriel Perez.
Internationale Künstler starten Multimediaprojekt zur Rettung des Regenwalds
30.03.10 (Korrespondentin Nike Luber - ddp) -
Karlsruhe - Der Regenwald am Amazonas wird ab Mai zum Thema eines internationalen Musiktheaterprojekts. Die Oper «Amazonas - Musiktheater in drei Teilen» (Musik: Klaus Schedl) führt dem Zuschauer mit Klang- und Bildeffekten die tägliche Gefährdung durch Brandrodung und Abholzung des empfindlichen Ökosystems vor Augen.
Wiener Klassik trifft auf 1001 Nacht
11.01.10 (Katharina Herkommer) -
Neun Musiker sitzen im Halbkreis auf der Bühne im großen Saal der Neuen Nationalbibliothek in Rabat, Marokko, in Frack und Abendgarderobe – wie man das eben gewohnt ist. Das Konzert ist gut besucht, auf dem Programm stehen Werke für gemischte kammermusikalische Besetzung von Mozart und Spohr. Etwas anders als bei einem Konzertbesuch in Deutschland ist vielleicht, dass es im Saal auch während des Konzerts noch recht hell ist, auch unruhig: Die ganze Zeit über kommen und gehen Besucher; zwischen dem ersten und zweiten Satz Mozart versteckt eine junge Frau noch schnell ein Tonbandgerät in einem Blumenarrangement auf der Bühne, und über alles wacht von einem lebensgroßen Portrait herab der König.
