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Kontrollierte Emotionen. Sigrid T’Hooft inszeniert „Amadigi di Gaula“ bei den Göttinger Händel-Festspielen
20.05.12 (Elisabeth Richter) -
Obwohl die Händel-Festspiele Göttingen eines der ältesten Festivals Alter Musik überhaupt sind - hier wurden ab 1920 die ersten Händel-Opern wiederaufgeführt -, gibt es noch „Händel-Repertoire-Lücken“ zu schließen. Dazu zählt die am 25. Mai 1715 uraufgeführte Oper „Amadigi di Gaula”. In diesem Jahr wurde sie erstmals in Göttingen gespielt, in historischer Aufführungspraxis. Beim Orchester tut man dies schon lange in Göttingen, in der Regie in den vergangenen Jahren nur hin und wieder. Mit Sigrid T’Hooft als Regisseurin stellte sich eine der ausgewiesenen Expertinnen für barocken Tanz und barocke Gestik vor. Auch Dirigent Andrew Parrott gab in Göttingen sein Debüt.

