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Alle Artikel kategorisiert unter »Hamburger Kulturpolitik«
Hamburg - Die Stadt Hamburg darf vor Gericht wegen der Bauzeitverlängerungen bei der Elbphilharmonie auf Schadenersatz klagen. In einer Entscheidung hat das Hamburger Landgericht am Freitag einen entsprechenden Antrag zugelassen.
Hamburg - Der ehemalige Erste Bürgermeister Hamburgs weist jede Schuld an Problemen beim Bau der Elbphilharmonie zurück. Er habe nie Druck ausgeübt, um den Fertigstellungstermin des Konzerthauses in der HafenCity zu beschleunigen, sagte Ole von Beust (CDU) am Donnerstag vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) im Festsaal des Hamburger Rathauses. Erst Anfang des Jahres 2008 habe er von ernsthaften Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Projekts erfahren.
Hamburg/Essen - Das juristische Tauziehen um die Hamburger Elbphilharmonie geht in eine neue Runde. Am Dienstag reichte die Essener Hochtief Solutions AG vor dem Landgericht der Hansestadt Klage gegen die Elbphilharmonie-Objektgesellschaft Adamanta ein. Damit solle gerichtlich festgestellt werden, dass Hochtief trotz längerer Bauzeit des Konzerthauses keine Vertragsstrafe zahlen müsse, teilte Hochtief-Sprecher Bernd Pütter in Essen mit.
Hamburg - Die Hamburger CDU-Bürgerschaftsfraktion will noch in diesem Jahr eine Kulturtaxe in der Hansestadt einführen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf habe Fraktionschef Dietrich Wersich am Mittwoch eingereicht, sagte eine Fraktionssprecherin am Freitag. Dieser sieht die Erhebung der sogenannten Bettensteuer für Übernachtungen in Hamburger Hotels ab 1. Juli vor.
Hamburg - Der Streit um die Verzögerungen beim Bau der prestigeträchtigen Hamburger Elbphilharmonie geht weiter. Der Baukonzern Hochtief habe der städtischen Realisierungsgesellschaft ReGe mitgeteilt, dass das Vorhaben nicht vor November 2014 übergeben werden könne, sagte Elbphilharmonie-Sprecher Karl Olaf Petters am Dienstag der Nachrichtengentur dapd.
Hamburg - Der Streit um Verzögerungen beim Bau der Hamburger Elbphilharmonie geht weiter. Von einem vor vier Wochen erzielten Vergleich mit dem Baukonsortium Adamanta sei die Stadt zurückgetreten, sagte Elbphilharmonie-Sprecher Karl Olaf Petters der Nachrichtengentur dapd.
Hamburg - Am umstrittenen Hamburger Millionenprojekt Elbphilharmonie sind rund 5.700 noch nicht behobene Baumängel festgestellt worden. Ursprünglich seien es etwa 9.000 Mängel gewesen, wie aus dem aktuellen Sachstandsbericht des Senates hervorgeht. Die Mängel würden nur schleppend von der Projektgesellschaft Adamanta behoben.
Hamburg - Risiken im Bauvertrag zur Hamburger Elbphilharmonie sind nach Ansicht eines Beraters von der städtischen Realisierungsgesellschaft ReGe offenbar zunächst unterschätzt worden. Vermutlich glaubte man einen Rundum-Sorglos-Vertrag zu haben, sagte Rechtsanwalt Dietmar Lampe vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) "Elbphilharmonie" der Hamburgischen Bürgerschaft. Der frühere Geschäftsführer Hartmut Wegener habe den Vertrag etwas zu optimistisch interpretiert.
Hamburg - Hamburgs früherer Bürgermeister Ole von Beust (CDU) soll vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Elbphilharmonie aussagen. Die Vernehmung werde vermutlich erst 2012 stattfinden, da der Ausschuss zunächst die komplizierte Vertragslage aufarbeiten wolle, sagte der Ausschussvorsitzende Ole Thorben Buschhüter (SPD) dem "Hamburger Abendblatt" (Mittwochausgabe).
Hamburg - Mit einer Protestaktion haben freie Theaterschaffende in Hamburg mehr finanzielle Unterstützungen gefordert. Kurz vor der Sitzung des Haushaltsausschusses der Bürgerschaft erschienen etwa 50 Künstler mit Koffern auf dem Rathausmarkt, um zu symbolisieren, dass sie die Hansestadt womöglich verlassen müssen, sollte sich ihre Situation nicht verbessern.