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Alle Artikel kategorisiert unter »Helmut Lachenmann«
Personalia 2011/11
29.10.11 ((nmz-redaktion)) -
Julia Cloot wird Präsidentin der Gesellschaft für Neue Musik – Happy New Ears-Preise: Eine Initiative der Hans und Gertrud Zender-Stiftung – Giga-Hertz-Preis 2011 an Pierre Boulez – Praemium Imperiale in Tokio feierlich verliehen – Niedersächsische Musiktage unter neue Leitung – Bundesverdienstkreuz für den Komponisten Helmut Lachenmann – Kleiber-Preis der Bayerischen Staatsoper an Constantinos Carydis –
Bergwanderung versus Badewannenglück
19.06.11 (Burkhard Schäfer) -
Die Neue Musik ist eines der letzten Hörabenteuer unserer an Musikrichtungen und -gattungen wahrlich nicht armen Zeit. Was sich unter dem weit gefassten – um nicht zu sagen: schwammigen – Begriff „Neue Musik“ genau verbirgt, ist umstritten. Klar ist nur, dass die Vorbehalte gegen die „Neutöner“ immer noch groß sind – trotz ausverkaufter Konzerte in Donaueschingen und überbuchter Darmstädter Ferienkurse. Der Vorwurf des elfenbeinernen Spezialistentums lastet nach wie vor über den Komponistinnen und Komponisten, die sich, scheinbar hermetisch abgeschottet vom kommerziellen Rest der Welt, angeblich einer „verständlichen“ Musiksprache „verweigern“. Um mehr Licht in diesen Zwist zwischen Gegnern und Befürwortern zu bringen, schlüpfte Burkhard Schäfer in die Rolle des „Agent Provocateur“ und befragte einen der renommiertesten deutschen Gegenwartskomponisten, den am 27. November 1935 in Stuttgart geborenen Helmut Lachenmann, zum Thema Neue Musik.
Showdown im Kunstverein: Die Stuttgarter Ausstellung von Michaël Borremans eröffnet mit Helmut Lachenmanns „Got Lost“
23.02.11 (Verena Großkreutz) -
Seine Gemälde umgibt Stille, Totenstille. Menschen mit starrem Blick oder geschlossenen Augen, mit leichenfahler Haut, oft auch von androgyner Gestalt, sind darauf abgebildet. Gesichter wie Totenmasken, Körper ohne jene beseelte Aura, die die Lebenden umhüllt. Die am Wochenende im Württembergischen Kunstverein eröffnete Ausstellung mit Zeichnungen, Filmarbeiten und Malereien des belgischen Künstlers Michaël Borremans zeigt entrückte Wesen: ohne Bezug zu anderen Menschen, einsam, kommunikationslos, gefangen in surrealen, paradoxen oder ironisch gebrochenen Situationen.
Klang- und Hirnqualität
07.02.11 (Wolf Loeckle) -
Helmut Lachenmann: Gran Torso/Music for String Quartet (1971/76/88), Grido/String Quartet No 3 (2001), Reigen seliger Geister/String Quartett No 2 (1989). stadler quartett (Frank Stadler, Izso Bajusz, Predrag Katanic, Peter Sigl). NEOS 10806, SUPER AUDIO CD
Alte Orchesterschocker und neue Elektronikwelten
19.12.10 (Max Nyffeler) -
Musik von Helmut Lachenmann, Mark Polscher, Gérard Grisey, Bernd Alois Zimmermann, Alexander Brincken und Salvatore Sciarrino
Ernst von Siemens-Musikpreis an Michael Gielen
06.05.10 (Gerhard Rohde) -
Die festliche Zeremonie, in welche die jährliche Überreichung des Ernst von Siemens Musikpreises eingebettet ist, war nach den Jahren des Exils in den Münchner Kammerspielen wieder in das in neuem Glanz erstrahlende, aufwändig restaurierte Cuvilliés-Theater zurückgekehrt. Würdiger Rahmen für den diesjährigen Preisträger Michael Gielen, dessen unermüdlicher Einsatz für die moderne Musik endlich die angemessene Beachtung fand.
Kurzweil, Information und Uraufführung – 1. Dresdner Chorwerkstatt für Neue Musik
21.01.09 (Michael Ernst) -
Der Ansatz ließ aufhorchen: Zur 1. Dresdner Chorwerkstatt für Neue Musik war geladen, da hätten künftige Wege, neue Denkansätze, unbekannte Gedanken gar erwartet werden können. Doch die intellektuelle Ausbeute beschwor erst einmal das Vergangene. Kein Wunder: Chormusik und deren Pflege resultiert nun mal zuvörderst aus dem 19. Jahrhundert, die damaligen Singebewegungen schufen die Grundlagen für heutigen Gruppengesang. Da ist es egal, ob Kammerkonzert oder Massenchöre gemeint sind.

