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Alle Artikel kategorisiert unter »Iannis Xenakis«

Leise Sensationen, zwitschernde Vögel

07.03.12 (Max Nyffeler) -
Neue Musik von Maurice Ohana, Heitor Villa-Lobos, Ross Edwards, Richard Heller, Dusan Bogdanovic, Jonathan Harvey, Kaija Saariaho, Harald Muenz, Iannis Xenakis, Vladimir Tarnopolski und Klaus Huber

Raum mit mehr als drei Dimensionen

08.02.12 (Hans-Jürgen Linke) -
In den Selbstverständigungs-Diskursen der Musik ist der Raum allgegenwärtig: als philosophischer Topos, als aufführungspraktische Voraussetzung, als Gebilde aus Projektionen, Konventionen und Zielvorstellungen. Das Nachdenken über den Raum in der Musik, über Musik im Raum geht maßgeblich auf den Komponisten Iannis Xenakis zurück, der auch Architekt und Mitarbeiter von Le Corbusier war. Bei Xenakis geht es nicht nur um die notorische Ordnung zwischen Interpreten und Hörern im Konzertraum, es geht auch darum, durch Klangereignisse und ihren allgegenwärtigen, selten eindeutigen Verweisungscharakter zu unserem sechsten Sinn, dem Vorstellungsvermögen, Zugänge zu finden. Das war das Generalthema der ersten Frankfurter Biennale für moderne Musik mit dem griffigen Namen „cresc“.

Die Energie eines Urknalls: Iannis Xenakis im Mittelpunkt der ersten Rhein-Main-Biennale „cresc“

30.11.11 (Hans-Jürgen Linke) -
Für Georg Friedrich Hegel war klar, dass die Musik zur Architektur, „obwohl sie derselben entgegengesetzt ist, dennoch in einem verwandtschaftlichen Verhältnis“ stehe. Für Iannis Xenakis war dieser Gedanke Realität. Als Le Corbusiers Assistent entwarf er den Philips-Pavillon für die Brüsseler Weltausstellung 1958 anhand der gleichen hyperbolischen Kurven, die seiner Komposition „Metastasis“ zugrunde lagen. Eine von der Bayerischen Architektenkammer übernommene Ausstellung im Sendesaal-Foyer des Hessischen Rundfunks im Rahmen der „cresc“ genannten Klangbiennale zeigt neben einem biografischen Abriss und einem maßstabgetreuen Modell Material zum Philips-Pavillon, der nach der Weltausstellung wieder abgerissen wurde.

Meerjungfrau im Abgrund

07.09.11 (Juan Martin Koch) -
Zwei Dinge haben Schlagwerker vielen anderen Instrumentalisten voraus: Die Entstehung ihrer Kunst ist auf faszinierende Weise sichtbar. Diesen Bonus macht sich der phänomenale Martin Grubinger zunutze, wenn er seinem Publikum auch Kompositionen zumutet, denen es sich unter anderen Umständen wohl eher nicht aussetzen würde.

Atavistisches Ritual nebst Tatütata: „Oresteïa“ mit Musik von Iannis Xenakis bei den Wiener Festwochen

20.05.11 (Frieder Reininghaus) -
Carlus Padrissa, Gründer und Motor der katalanischen Bewegungskünstlergruppe La Fura dels Baus aus Balsareny, ist ein vielbeschäftigter Theatermann. Die unterschiedlichsten musikdramatischen Werke versieht er mit additiver Körperartistik – er animierte Richard Wagners „Ring“ in Valencia, bestückt „Tristan und Isolde“ in Lyon oder lässt zu Karlheinz Stockhausens Sternenklängen auf dem Kölner Messegelände hochgemut klettern. Gestützt auf Text-Stellen von Aischylos und verschiedene zwischen 1965 und 1992 entstandenen Arbeiten für Kammerensmbles von Iannis Xenakis (1922–2001) montierte er nun für ein Opern-Air-Event der Wiener Festwochen seine Version der „Oresteïa“.

Viel Konzept – wenig Musik: zum Eröffnungskonzert des Berliner Ultraschall-Festivals

23.01.11 (Barbara Eckle) -
Ohne Dirigent – so lautete der Titel des Eröffnungskonzerts des diesjährigen Berliner Festivals für Neue Musik „Ultraschall“. Das Kammerensemble Neue Musik Berlin stellte sich – wie wir es schon von einigen Ensembles kennen – die Aufgabe, ein ganzes Programm ohne Dirigenten zu bestreiten, machte jedoch diese Devise auch zum bestimmenden Auswahlkriterium der Werke im Programm dieses Abends.

Für das Leben anders hören

03.09.10 (Constanze Wimmer) -
Die 37-jährige Maria arbeitet in der Personalabteilung. Sie bleibt gerne im Hintergrund und beschreibt sich als zurückhaltend. Als Schriftführerin des Blasmusik-Vereins ist sie regelmäßig bei Proben der örtlichen Kapelle anzutreffen. Sie tanzt leidenschaftlich gern und liebt ihre steirische Heimatregion um Sankt Gallen mit imposanten Bergpanoramen und einzigartiger Pflanzenwelt.

Wenn Nixon mit Mao Konversation macht

16.06.10 (Max Nyffeler) -
Musik von Brian Ferneyhough, Thomas Bruttger, Erkki-Sven Tüür, Iannis Xenakis und John Adams

Xenakis explosiv, introvertierte Gitarrenklänge

29.03.10 (Max Nyffeler) -
Neun Jahre dauerte die Realisierung des gewaltigen Projekts, nun liegen die Arbeitsergebnisse in einem CD-Fünferpack vor. Die Gesamtaufnahme der Orchesterwerke von Iannis Xenakis durch Arturo Tamayo und das Orchestre Philharmonique du Luxembourg darf ohne Übertreibung als editorische Großtat bezeichnet werden.

Phantasy of Spring

06.10.09 (Juan Martin Koch) -
Phantasy of Spring. Werke von Feldman, B.A. Zimmermann, Schönberg und Xenakis. Carolin Widmann, Violine, Simon Lepper, Klavier. ECM New Series 2113 476 3310
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