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Alle Artikel kategorisiert unter »Idomeneo«
Mozarts Elektra: Neufassung des „Idomeneo“ an der Komischen Oper Berlin
15.05.11 (Peter P. Pachl) -
„Idomeneo, Re di Creta“, Mozarts Dramma per Musica aus dem Jahre 1781, wurde bereits zu Lebzeiten des Komponisten in zwei Fassungen gespielt und zog später eine Unmenge an Bearbeitungen nach sich, unter anderem auch von Richard Strauss. Von Mozarts hochdramatischer Elettra in „Idomeneo“ zu Strauss’ „Elektra“ ist es musikalisch ein erstaunlich kleiner Schritt. Und in der jüngsten Bearbeitung der Mozart-Oper an der Komischen Oper Berlin wird diese Partie – auch musikalisch – weiter aufgewertet. Leider überzeugt, was als Fassung schlüssig ist, nur wenig in der szenischen Umsetzung.
Die Abwahl der Götter: Mozarts „Idomeneo“ in einer Inszenierung von Kay Kuntze am Theater Bremen
30.03.11 (Ute Schalz-Laurenze) -
Was für eine Exposition! In wenigen Strichen legt Wolfgang Amadeus Mozart in seinem 1781 in München uraufgeführten „Idomeneo“ eine Welt der menschlichen Emotionen bloß, die von vornherein eine vordergründige Haupt- und Staatsaktion der in mythologischer Antike spielenden Geschichte vollkommen verlässt. Die von den Griechen gefangene trojanische Prinzesson Ilia liebt Idamante, den Sohn des Besetzerkönigs Idomeneo. Und der Regisseur Kay Kuntze interessiert sich nicht für die Aktualisierung der Geschichte selbst als vielmehr für die psychische Absolutheit der Gefühle – und wird damit natürlich extrem aktuell.
Gelassene Intensität, fabelhafte Präsenz: Nikolaus Harnoncourt und René Jacobs dirigieren Mozarts „Idomeneo“
12.08.10 (Juan Martin Koch) -
Wenige Opern sind in der jüngeren Rezeptionsgeschichte so stark mit dem Sendungsbewusstsein eines Dirigenten verknüpft gewesen wie der „Idomeneo“ mit Nikolaus Harnoncourt. Für viele hat seine bahnbrechende Aufnahme von 1980 Mozarts Werk in seiner ganzen Genialität erst so richtig ins Bewusstsein gebracht.
Emotionale Wahrhaftigkeit – Thomas Hengelbrock dirigiert Mozarts „Idomeneo“ in Paris
04.03.09 (Peter Krause) -
Selbst die findigsten Operndramaturgen verstehen nicht wirklich, worum es in Mozarts „Idomeneo“ eigentlich geht, und auch prominente Regisseure, so etwa Hans Neuenfels in Berlin, wagen sich kaum an die schwer fassbare Geschichte, inszenieren lieber bildkräftige Metaebenen statt den Protagonisten des Stücks zu vertrauen. Im Palais Garnier der Opera National de Paris hat Intendant Gerard Mortier indes zwei Künstler zusammengeführt, die es vermögen, Mozarts angeblich so verworrene und altmodisch barocke Opera seria ganz aus dem Geiste der Musik heraus zu entwickeln.
Loderndes dramatisches Feuer – Mozarts „Idomeneo“ am Staatstheater Hannover
05.02.09 (Ute Schalz-Laurenze) -
Was für eine Exposition! In wenigen Strichen legt Wolfgang Amadeus Mozart in seinem 1781 uraufgeführten „Idomeneo, Re di Kreta“ eine Welt der menschlichen Emotionen bloß, die von vornherein eine vordergründige Haupt- und Staatsaktion der in mythologischer Antike spielenden Geschichte verlässt. Die von den Griechen gefangene trojanische Prinzesson Ilia liebt Idamante, den Sohn des Besetzerkönigs Idomeneo. Und der Regisseur Philipp Himmelmann interessiert sich nicht für die Aktualisierung der Geschichte selbst als vielmehr für die Absolutheit der Gefühle.

