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Alle Artikel kategorisiert unter »Johannes Brahms«
Brahms’ Klavierquintett als konzertantes Werk: Juan José Chuquisengo und die Bayerische Kammerphilharmonie in Augsburg
14.03.12 (Christoph Schlüren) -
Die Literatur für Streichorchester ist zwar überreichlich gesät, doch trotzdem herrscht bei vielen Ensembles immer wieder Unzufriedenheit mit dem Repertoire, weil die Giganten der großen symphonischen Musik, zumal der Klassik und Romantik, recht schwach vertreten sind, und so ist es Usus geworden, einige Quartette und Einzelsätze Beethovens, Schuberts ‚Der Tod und das Mädchen’, Verdis e-moll-Quartett oder das Quintett Anton Bruckners chorisch vorzutragen. Aber was von Brahms?
chor@berlin-Blog: Sonntag
Michael Betzner-Brandt, der mit seinen Konzepten "Chor Kreativ - Singen ohne Noten und Circlesongs" sowie dem "Ich-kann-nicht-singen-Chor" hunderte von Besuchern begeistert, und das "human requiem", in dem der Rundfunkchor Berlin unter Simon Halsey Johannes Brahms' "Ein deutsches Requiem" in einem Konzept von Jochen Sandig und Sasha Waltz & Guests in völlig neuem Licht präsentiert - das ist der Abschlusstag der chor@berlin, dem Vokalfest des Deutschen Chorverbandes im Berliner Radialsystem V.
Den Menschen an Stelle des „Deutschen“ setzen: Brahms’ „Human Requiem“, szenisch aufgeführt im Radialsystem Berlin
13.02.12 (Katharina Granzin) -
Jochen Sandig, im Hauptberuf Leiter des Berliner Radialsystems, hat zusammen mit dem Rundfunkchor Berlin ein grandioses Brahms-Requiem in Szene gesetzt, das auf vielfache Art bewegt: Mitwirkende und Zuhörende werden in seiner Konzertinszenierung zu einer unteilbaren Gemeinschaft.
„Wahre Grausamkeiten“ zum Üben und Repetieren
08.02.12 (Anke Kies) -
Irene Vogt-Kluge, Dorothee Graf, Jutta Schwarting: Klaviergarten *** Reinhard Gagel: Tagträume und Nachtmahre *** Ignaz Moscheles: 24 Studien zur höheren Vollendung op. 70 *** Johannes Brahms: 51 Übungen für Klavier *** Carl Czerny: Schule des Legato und Staccato op. 335
Buch-Tipps 2011/12
06.12.11 (Michael Wackerbauer) -
Gustav Mahler und die musikalische Moderne – „Was mir die Engel erzählen…“ Mahlers traumhafte Gegenwelten – Udo Lindenberg liest die Weihnachtsgeschichte nach Udo – Adam Gellen: Brahms und Ungarn. Biographische, rezeptionsgeschichtliche, quellenkritische und analytische Studien
Rauhe Oberflächen vs. Glanzpolitur: Brahms’ erstes Klavierkonzert mit Hardy Rittner und Maurizio Pollini
28.11.11 (Juan Martin Koch) -
Die Uraufführung von Johannes Brahms’ erstem Klavierkonzert im Jahr 1859 war für den jungen Komponisten, der selbst das Solo übernahm, ein herber Flop. Sollte er sich wirklich an den utopischen Tempi versucht haben, die im Partiturmanuskript eingetragen sind, ist der Grund dafür unschwer zu erraten: Der nicht unbedingt als Tastenlöwe in die Musikgeschichte eingegangene Brahms dürfte technisch einigermaßen überfordert gewesen sein.
In meinen Tönen spreche ich
27.06.11 (Ute Schalz-Laurenze) -
Die Erwartungen an solch eine Veröffentlichung sind groß: Was hat die Musik des 19. Jahrhunderts im Allgemeinen mit dem Frauenbild der Zeit zu tun und was im Besonderen die Musik des ausgewiesenen „Frauenfeindes“ Johannes Brahms? Das ist die generelle (Gender-)Forschungsfrage der zweiten Generation nach der verdienstvollen feministischen Biographieforschung durch die erste Generation. Die Musikwissenschaftlerin Annette Kreutziger-Herr: „Wenn im methodologischen Werkzeugkoffer von Historikerinnen und Historikern das Analyseinstrument ,Gender‘ fehlt, ist der Koffer im 21. Jahrhundert nicht vollständig gepackt.“
Virtuelle Brahms-Welt: Das Lübecker Brahms-Institut präsentiert seine Bestände im Netz
04.12.10 (Hans-Dieter Grünefeld) -
Vereinzelte Gelehrte, die verstaubte Archivalien auswerten und deren Forschungsergebnisse nur Experten kennen, sind als Typus passé. Wissenschaft findet im 21. Jahrhundert als Arbeit in Netzwerken statt und wird zunehmend per Internetklick global publik gemacht. Diesem Trend folgt auch das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck, indem dort die Sammlungen, nach Themenbereichen geordnet, sukzessive digitalisiert und auf der hauseigenen Website von externen Interessenten besichtigt werden können.


