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Alle Artikel kategorisiert unter »Johannes Brahms«

Theater Bremen setzt Brahms-Requiem szenisch um - Premiere im St. Petri Dom am Sonntag

20.03.12 (Janet Binder - dapd) -
Bremen - Eine getanzte Totenmesse hat am Sonntag (25. März, 20.00 Uhr) Premiere im Bremer St. Petri Dom. Der Choreograf Urs Dietrich setzt Johannes Brahms' "Ein deutsches Requiem" szenisch um, das als sechsteilige Fassung an Karfreitag 1868 im Bremer Dom uraufgeführt worden war. Musikalisch begleitet werden die elf Tänzer des Bremer Tanztheaters von den Bremer Philharmonikern unter Leitung von Markus Poschner, zwei Chören und Solisten.

Brahms’ Klavierquintett als konzertantes Werk: Juan José Chuquisengo und die Bayerische Kammerphilharmonie in Augsburg

14.03.12 (Christoph Schlüren) -
Die Literatur für Streichorchester ist zwar überreichlich gesät, doch trotzdem herrscht bei vielen Ensembles immer wieder Unzufriedenheit mit dem Repertoire, weil die Giganten der großen symphonischen Musik, zumal der Klassik und Romantik, recht schwach vertreten sind, und so ist es Usus geworden, einige Quartette und Einzelsätze Beethovens, Schuberts ‚Der Tod und das Mädchen’, Verdis e-moll-Quartett oder das Quintett Anton Bruckners chorisch vorzutragen. Aber was von Brahms?

chor@berlin-Blog: Sonntag

Michael Betzner-Brandt, der mit seinen Konzepten "Chor Kreativ - Singen ohne Noten und Circlesongs" sowie dem "Ich-kann-nicht-singen-Chor" hunderte von Besuchern begeistert, und das "human requiem", in dem der Rundfunkchor Berlin unter Simon Halsey Johannes Brahms' "Ein deutsches Requiem" in einem Konzept von Jochen Sandig und Sasha Waltz & Guests in völlig neuem Licht präsentiert - das ist der Abschlusstag der chor@berlin, dem Vokalfest des Deutschen Chorverbandes im Berliner Radialsystem V.

Den Menschen an Stelle des „Deutschen“ setzen: Brahms’ „Human Requiem“, szenisch aufgeführt im Radialsystem Berlin

13.02.12 (Katharina Granzin) -
Jochen Sandig, im Hauptberuf Leiter des Berliner Radialsystems, hat zusammen mit dem Rundfunkchor Berlin ein grandioses Brahms-Requiem in Szene gesetzt, das auf vielfache Art bewegt: Mitwirkende und Zuhörende werden in seiner Konzertinszenierung zu einer unteilbaren Gemeinschaft.

„Wahre Grausamkeiten“ zum Üben und Repetieren

08.02.12 (Anke Kies) -
Irene Vogt-Kluge, Dorothee Graf, Jutta Schwarting: Klaviergarten *** Reinhard Gagel: Tagträume und Nachtmahre *** Ignaz Moscheles: 24 Studien zur höheren Vollendung op. 70 *** Johannes Brahms: 51 Übungen für Klavier *** Carl Czerny: Schule des Legato und Staccato op. 335

Brahms-Institut erhält wertvollen Beethoven-Brief

09.01.12 (Agentur - dapd) -
Lübeck - Die Sammlung des Brahms-Instituts der Musikhochschule Lübeck ist um einen Beethoven-Brief reicher. Das Schreiben gehört zu einem aus 20 Kisten bestehenden Nachlass einer Musikpädagogin, wie die Musikhochschule am Montag mitteilte. Deren Großväter Emanuel Wirth und Julius Stockhausen waren Musiker. Beethoven schickte den dreiseitigen Brief im Juli 1823 nach Paris an den Komponisten Franz Anton Stockhausen. Allein der Wert des Briefes wird auf über 100.000 Euro geschätzt. In dem Schreiben zeichnete Beethoven 1823 ein düsteres Bild seiner Lebensumstände.

Buch-Tipps 2011/12

06.12.11 (Michael Wackerbauer) -
Gustav Mahler und die musikalische Moderne – „Was mir die Engel erzählen…“ Mahlers traumhafte Gegenwelten – Udo Lindenberg liest die Weihnachtsgeschichte nach Udo – Adam Gellen: Brahms und Ungarn. Biographische, rezeptionsgeschichtliche, quellenkritische und analytische Studien

Rauhe Oberflächen vs. Glanzpolitur: Brahms’ erstes Klavierkonzert mit Hardy Rittner und Maurizio Pollini

28.11.11 (Juan Martin Koch) -
Die Uraufführung von Johannes Brahms’ erstem Klavierkonzert im Jahr 1859 war für den jungen Komponisten, der selbst das Solo übernahm, ein herber Flop. Sollte er sich wirklich an den utopischen Tempi versucht haben, die im Partiturmanuskript eingetragen sind, ist der Grund dafür unschwer zu erraten: Der nicht unbedingt als Tastenlöwe in die Musikgeschichte eingegangene Brahms dürfte technisch einigermaßen überfordert gewesen sein.

In meinen Tönen spreche ich

27.06.11 (Ute Schalz-Laurenze) -
Die Erwartungen an solch eine Veröffentlichung sind groß: Was hat die Musik des 19. Jahrhunderts im Allgemeinen mit dem Frauenbild der Zeit zu tun und was im Besonderen die Musik des ausgewiesenen „Frauenfeindes“ Johannes Brahms? Das ist die generelle (Gender-)Forschungsfrage der zweiten Generation nach der verdienstvollen feministischen Biographieforschung durch die erste Generation. Die Musikwissenschaftlerin Annette Kreutziger-Herr: „Wenn im methodologischen Werkzeugkoffer von Historikerinnen und Historikern das Analyseinstrument ,Gender‘ fehlt, ist der Koffer im 21. Jahrhundert nicht vollständig gepackt.“

Virtuelle Brahms-Welt: Das Lübecker Brahms-Institut präsentiert seine Bestände im Netz

Vereinzelte Gelehrte, die verstaubte Archivalien auswerten und deren Forschungsergebnisse nur Experten kennen, sind als Typus passé. Wissenschaft findet im 21. Jahrhundert als Arbeit in Netzwerken statt und wird zunehmend per Internetklick global publik gemacht. Diesem Trend folgt auch das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck, indem dort die Sammlungen, nach Themenbereichen geordnet, sukzessive digitalisiert und auf der hauseigenen Website von externen Interessenten besichtigt werden können.
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