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Alle Artikel kategorisiert unter »John Cage«
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Ein funkelndes Universum der Klänge
06.12.11 (Max Nyffeler) -
Musik von und mit Vinko Globokar, Marco Stroppa, Mark Andre, Bernfried Pröve, John Cage, Reto Bieri, Arditti, Jack und Diotima ...
Furchtloses Festival an abgelegenem Ort
06.12.11 (Kurt Gottschalk) -
Das Festival „Ostrava Days“ 2011 eröffnete mit einer klaren Aussage: die groß besetzte Janáčkova Filharmonie Ostrava im Philharmonischen Saal, dahinter auf der Bühne zwei Perkussionisten, dazwischen immer wieder Stimmechos aus dem Nirgendwo – eine Meditation, jäh gestört von schroffen, ritualistischen Motiven und romantischen Zwischenspielen, kombiniert mit ungewöhnlichem Pathos des vollen Spektrums: von Kampfgeist bis Stille.
Forum Neuer Musik 2011 - DLF-Festival für zeitgenössische Musik "goes Germany"
Das FORUM 2011 richtet den Fokus auf Deutschland. Überraschenderweise steht am Anfang John Cage. Cage, demnächst Jahrhundertjubilar, gilt in der Avantgardemusik als unausweichliche Schlüsselfigur. Seine Rezeption hat auch hierzulande einst Weichen gestellt. Wie kam es dazu? Prägt und polarisiert er noch immer?
Falsche Paradiese
03.10.11 (Martin Hufner) -
Im letzten Jahrhundert hat vor allem ein Komponist Musik- und Lebenswelt durchgewirbelt wie kein anderer: John Cage. Die ihm zugeschriebenen Attribute reichen von Genie bis Scharlatan, von Ikone bis Blender. Sein (auch musikalisches) Werk ist umfassend groß, es fasst vom Instrumentalwerk bis zur Oper alles, daneben finden sich reichhaltige literarische Produktionen und Produkte der Bildenden Kunst. Er war ebenso Fernsehquiz-Teilnehmer wie Provokateur, ein auf den dünnen Drähten musikalischer wie ästhetischer Grenzzäune steppender Wunderlicher.
Der Kanon der 2hoch12 Möglichkeiten
06.09.11 (Max Nyffeler) -
Peter Lackner +++ Alexander Schubert +++ Sound Art@het Apollohuis +++Johannes Fritsch +++ Barbara Lüneburg
639 Jahre lang zuhören
02.09.11 (Susanne Herrmann-Sinai) -
Man klatscht nicht, während die Aufführung noch läuft. Und wer zu spät ins Konzert kommt, erntet mahnende Blicke. Normalerweise. Manchmal wird aber auch jeder einzelne Ton beklatscht. Und das Kommen, kurze Verweilen, Gehen und Wiederkommen ist so normal wie sonst der pünktliche Beginn und das erwartbare Ende eines Konzertabends. Wenigstens ist das so bei der Halberstädter Aufführung von John Cages „Organ2/As Slow As Possible“ für Orgel. In der Kirche des Burchardiklosters fand am 5. August ein Tonwechsel statt. Ein Ereignis für sich, das, wenn es hoch kommt, einmal im Jahr stattfindet. Kaum verwunderlich bei einer Aufführungsdauer von 639 Jahren, die 2001 begannen. Entsprechend feierlich umrahmt war die Veranstaltung mit einem Konzert, das Bach auf Clavichord mit Cages Präpariertem Klavier kombinierte.

