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Alle Artikel kategorisiert unter »Katharina Wagner«
Hochlandbrand statt Götterdämmerung: Katharina Wagner entdeckt in d'Alberts „Tiefland“ ihren Urgroßvater
30.03.11 (Andreas Hauff) -
Vielleicht hat es erst die Skandale der letzten Jahre gebraucht, um offen zu sagen und zu zeigen, worum es in Eugen d’Alberts Oper „Tiefland“ letztlich geht: Um den sexuellen Missbrauch einer Abhängigen nämlich – und nicht um dumpfe, völkisch angewehte Klischees von moralisch gesundem Hochgebirge und sündiger Tiefebene, wie sie noch immer in den Opernführern und -rezensionen herumspuken. Katharina Wagner hat „Tiefland“ nun am Staatstheater Mainz inszeniert – und darin vor allem ihren Urgroßvater Richard Wagner gefunden.
2. UPDATE: Bayreuth-Texas: Wird Wenders Wagners "Ring" wuppen? (Katharina Wagner bestätigt Verhandlungen)
07.01.11 (nmz/thg - Gerhard Rohde) -
Katharina Wagner bestätigt Verhandlungen: Film-Regisseur Wim Wenders soll den „Ring“ 2013 bei den Bayreuther Festspielen inszenieren. Von Paris/Texas nach Bayreuth/Franken? Wagner: "Einen weltberühmten, dabei intelligenten und erfahrenen, also seriösen Quereinsteiger mit interessanten Ideen zu Wagner zu finden, das war unser Traum":
Flieder duftet besser als Nikotin – „Die Meistersinger von Nürnberg“ in Katharina Wagners Bayreuther Version
03.08.10 (Peter P. Pachl) -
Es gibt wohl in der Dialektik des Regietheaters kaum eine klaffendere Diskrepanz als die zwischen dem strahlenden C-Dur-Jubel am Ende von Richard Wagners „Meistersinger“-Partitur und der szenischen Version seiner Urenkelin bei den Bayreuther Festspielen, mit dem als bedrohliche Schreckfigur im gefährlichen Dunkel stehenden, von grässlichen Monumentalbüsten á la Breker eingerahmten Sachs. Der auf den Schlussakkord postwendend einsetzende Buh-Sturm wurde nur noch gesteigert, als Katharina Wagner mit ihrem Bühnenbildner Tilo Steffens alleine vor den Vorhang trat.
