Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.
Alle Artikel kategorisiert unter »Kirsten Harms«
Ein Goldregen aus Notenblättern: Kirsten Harms inszeniert Strauss’ „Die Liebe der Danae“ an der Deutschen Oper Berlin
24.01.11 (Peter P. Pachl) -
Kaum eine andere Oper von Richard Strauss verfügt über eine derartig schmale Rezeptionsgeschichte wie sein Spätwerk „Die Liebe der Danae“. Nach der öffentlichen Generalprobe bei den Salzburger Festspielen des Jahres 1944 gab es erst 1952, nach dem Tode des Komponisten, daselbst die Premiere, der weltweit nur fünfzehn weitere Inszenierungen folgten. Kirsten Harms, die diese Oper auch schon in Kiel inszeniert hat, wählte die „Heitere Mythologie in drei Akten op. 83“ als Abschiedsinszenierung in ihrer letzten Spielzeit als Intendantin der Deutschen Oper Berlin.
Schöner leben und neppen: Puccini-Fastfood in Viareggio, Rossini-Perle in Pesaro
13.08.10 (Frieder Reininghaus) -
Es liegt noch nicht nur ein knappes halbes Jahrhundert zwischen Gioacchino Rossini und Giacomo Puccini, sondern auch der schroffe Bergkamm des Apennins. Die beiden Komponistin trennt die Art, wie sie das intensive Leben in Musik setzten und auf die Bühne brachten; auch die Weltläufigkeit, die der „Schwan von Pesaro“ dem Maestro aus Lucca voraus hatte, nicht nur die Hobbys – Puccini jagte Wasserhühner und hatte ungezügelten Appetit auf Frauen, Rossini avancierte zum passionierten Koch und vorzüglichen Esser – sondern auch die Art des Gedenkkults, der um die beiden getrieben wird.
Rückzugsgefecht: Kirsten Harms inszeniert „Die Frau ohne Schatten“ an der Deutschen Oper
28.09.09 (Peter P. Pachl) -
Richard Strauss’ im ersten Weltkrieg entstandene Märchen-Oper hat in den vergangenen Dezennien einige Aufsehen erregende szenische Deutungen – zwischen Geburtenkontrolle und Weltkriegsgräueln – erfahren. Im Vorfeld der Neuinszenierung an der Deutschen Oper Berlin erfolgte der deutliche Hinweis auf die Entstehungsphase der Oper und schien die Lesart der Intendantin in jener Richtung hin anzusiedeln.
Elisabeth im Lazarett – Kirsten Harms’ „Tannhäuser“ an der Deutschen Oper Berlin
01.12.08 (Peter P. Pachl) -
Bis zum Vorjahr stand Götz Friedrichs Inszenierung von Richard Wagners Romantischer Oper auf dem Spielplan der Deutschen Oper Berlin. Friedrich war es, der in seiner legendären, Skandale auslösenden Bayreuther Inszenierung im Jahre 1972 erstmals die antagonistischen Frauenrollen Venus und Elisabeth mit ein und derselben Sängerin besetzt und damit auf deren geheime Identität hingewiesen hatte. Seine Intendanz-Nachfolgerin Kirsten Harms geht in ihrer Neuinszenierung einen Schritt weiter: bei ihr sind Venus und Elisabeth identisch.

