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Alle Artikel kategorisiert unter »Klaus Florian Vogt«

Lohengrin kehrt nicht zum Gral zurück: Kasper Holtens zwiespältige Inszenierung von Wagners Romantischer Oper an der Deutschen Oper Berlin

16.04.12 (Peter P. Pachl) -
Der dänische Regisseur Kasper Holten hat sich mit seiner epochalen Kopenhagener Inszenierung „Der Ring des Nibelungen“, die im Jahre 2006 auf DVD erschien (Decca 0473264), als einer der innovativsten Wagner-Regisseure bewiesen. Sein jüngst ebenfalls auf DVD erschienener Kopenhagener „Tannhäuser“, konzeptionell in Haus Wahnfried angesiedelt, mit Wagner, Gattin Cosima, dem jungen Sohn Siegfried und der späten Geliebten Judith Gautier als Protagonisten, geht allerdings nur im Venusberg-Akt voll auf (Decca 074 33990). Holtens Berlin-Debüt mit „Lohengrin“ wurde mit besonderer Spannung erwartet, erwies sich aber als weder in der Konzeption, noch in der Personenführung als ein herausragendes Ereignis.

Weit entfernt vom Wagnerglück: Schwache Halbzeitbilanz beim neuen Münchner „Ring“ nach der „Walküre“

12.03.12 (Christian Kröber) -
Was haben die Jahre 1975, 1987, 2002 und 2012 gemeinsam? Diese Daten dokumentieren jeweils den Beginn eines neuen Rings in München und damit den Beginn einer der größten Herausforderungen, der sich ein Opernhaus stellen kann. Die Namenspaare Rennert/Sawallisch, Lehnhoff/Sawallisch, Wernicke/Alden/Mehta und Kriegenburg/Nagano dokumentieren, dass sich die musikalischen Chefs der Bayerischen Staatsoper in zehn- bis fünfzehnjährigen Perioden jeweils persönlich mit diesem großen Stück Musikgeschichte auseinandergesetzt haben.

Klaus Florian Vogt als Siegmund in München gefeiert

12.03.12 (Agentur - dapd) -
München - Nach dem außerordentlichen Publikumserfolg des "Rheingolds" ist der zweite Teil von Richard Wagners Operntetralogie "Der Ring des Nibelungen" am Sonntagabend im Münchner Nationaltheater deutlich zurückhaltender aufgenommen worden. Zu einem kleinen Aufruhr kam es, als das Premierenpublikum die provokante Idee von Regisseur Andreas Kriegenburg, dem Beginn des 3. Aufzuges der "Walküre" ein minutenlanges, musikloses Ballett vorzuschalten, mit wütenden Einwürfen quittierte.

Sichtbarmachung der Psyche: Bejubelte „Lohengrin“-Premiere bei den Bayreuther Festspielen

28.07.11 (Peter P. Pachl) -
Hans Neuenfels hat die Proben und Umbesetzungen selbst vorgenommen, aber an seiner ungewöhnlichen Konzeption als Rattenmärchen kaum etwas verändert. Der Clou seiner Konzeption der untertänigen Ratten in einer Versuchsanordnung erschließt sich dem Zuschauer auch beim neuerlichen Betrachten nicht zur Gänze. Und die Frage, wer die stummen Bewacher in ihren blauen Schutzanzügen sind und in wessen Auftrag sie handeln, bleibt weiter offen.

«Meistersinger» feiern Klaus Florian Vogt in Bayreuth

03.08.10 (Agentur ddp) -
Bayreuth - Richard Wagners «Meistersinger von Nürnberg» in der Regie seiner Urenkelin Katharina Wagner hat am Montagabend den diesjährigen Wiederaufnahme-Premierenreigen der Bayreuther Festspiele abgeschlossen. Klaus Florian Vogt, einer der großen Publikumslieblinge am Grünen Hügel, konnte wieder sängerisch wie darstellerisch als Walther von Stolzing auf ganzer Linie überzeugen und wurde gebührend gefeiert.
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