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Alle Artikel kategorisiert unter »Konzertvermittlung«
Der ästhetischen Erziehung verpflichtet
05.09.11 (Katrin Rohlfs) -
Seinen 50. Geburtstag feierte das Orff-Institut, Ausbildungsstätte für Elementare Musik- und Tanzpädagogik in Salzburg, vom 7. bis 10. Juli mit einem internationalen Symposion. „Ja, wir feiern uns selbst“, begrüßte Dr. Manuela Widmer, Lehrende am Orff-Institut, stellvertretend für das Institut die circa 600 Gäste im großen Studio des Mozarteums. „Wir feiern, was wir geschafft haben.“
Kinderkonzerte
30.06.11 (Rupert Hörbst) -
Der Historiker Götz Aly erwähnte einmal in der „Berliner Zeitung“ einen Besuch von „Tristan und Isolde“ in Weimar vor halbvollem Haus.
Programmheftkunst
02.05.11 (Max Nyffeler) -
Was ist die Aufgabe eines Programmhefts? Es soll informieren über die gespielten Werke und ihre Komponisten. Aber das ist offensichtlich noch nicht alles, denn sonst würden ein paar Seiten eng bedruckter, links oben zusammengehefteter Seiten im A4-Format genügen. Der Konzert- oder Theaterbesucher möchte eine ansprechend gestaltete Broschüre in Händen halten, deren Lektüre Lust auf mehr macht. Was aussieht wie das Kleingedruckte in einem Kaufvertrag, landet schnell einmal im Papierkorb.
Annäherungen ohne Raster oder 10-Punkte-Programm
30.01.11 (Constanze Wimmer) -
„Uns geht es darum, die Ohren der Kinder zu öffnen und ihre Wahrnehmung zu schärfen. Letztlich werden sie selbst entscheiden, was ihnen an Musik gefällt, und zu eigenen Auffassungen kommen. Das heißt, wir lenken nicht, sondern bereiten nur ein Feld der Möglichkeiten“, antwortet darauf ein Interviewpartner der Studie „Exchange – die Kunst, Musik zu vermitteln. Qualitäten in der Musikvermittlung und Konzertpädagogik“. Doch wie stellt sich dieses „Feld der Möglichkeiten“ dar und wie können Musikvermittler, Intendanten und Pädagogen überprüfen, ob sie in diesem Feld auch gute Arbeit leisten?
Respekt vor der Kunst und Respekt vor den Kindern
09.12.09 (Barbara Stiller) -
Mit Musikland Niedersachsen unternimmt erstmals ein ganzes Bundesland den Versuch, seine Musikkultur in ihrer Vielfalt und Breite mit Blick auf aktuelle Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster weiterzuentwickeln und so einer breiten Öffentlichkeit zugängig zu machen. Möglichst vielen Menschen, insbesondere auch jüngeren Zielgruppen, sollen neue Zugänge zur aktiven Teilnahme am musikalischen Leben ermöglicht werden. Zu diesem Zweck hat Musikland Niedersachsen innerhalb von nur einem Jahr einen landesweiten Dienst für Musikvermittlung aufgebaut und in diesem Rahmen nun erstmals den Förderpreis Musikvermittlung in Niedersachsen verliehen. Für die nmz sprach Barbara Stiller mit Projektleiterin Maike Berndt-Zürner.
Die Kraft liegt in der Vielfalt und in den Spielräumen
27.08.09 (Ingrid Allwardt) -
Erst kürzlich hat das „netzwerk junge ohren“ (njo) sein ursprüngliches Domizil in den Räumen der Landesmusikakademie Berlin zugunsten eines zentraleren Büros in der Berliner Grünstraße verlassen. Ist das njo nach zwei Jahren auch im Zentrum der Musikvermittler-Szene angekommen? Juan Martin Koch sprach mit der Geschäftsführerin des Netzwerks Ingrid Allwardt.
Barockige Orchesterklänge im Jumpstyle
08.07.09 (Georg Beck) -
Wuppertal, 10. Juni. – Einer dieser Tage, die kommen und gehen wie die Regenwolken, die an diesem Vormittag im Eiltempo über die Stadt ziehen. Schauer, Sonne. Das übliche Programm. Ein gewöhnlicher Mittwoch also? – Nicht unbedingt. Vor allem nicht für die Schulklassen, die vor der Historischen Stadthalle, dem prachtvoll hergerichteten Konzerthaus und ganzen Stolz der Stadt, Aufstellung genommen haben. Grob geschätzt harrt ein halbes Bataillon Schüler im Umfeld der Pubertätsschwelle aufs 4. Schulkonzert der Wuppertaler Sinfoniker. Ein Versprechen soll eingelöst werden: „Barock rockt!“
Erfolgreiche Fahndung nach innovativen Ansätzen
06.12.08 () -
Auf große Resonanz ist der für 2008 zum dritten Mal vom netzwerk junge ohren ausgelobte „Junge Ohren Preis“ gestoßen: 53 Bewerbungen sowie weitere 22 Einsendungen für den Sonderpreis „Musik und Medien“, gestiftet von der Landesanstalt für Medien NRW (LfM), spiegeln nicht nur die bemerkenswerte Bandbreite von Konzert- und Musiktheaterprojekten für ein junges Publikum, sondern auch eine weitgehend hohe Qualität der Angebote.
Zwischen Reduktion und Professionalität
06.12.08 (Ute Büchter-Römer) -
Das Projekt „Traumklänge“ verbindet im ON-Netzwerk der Stadt Köln verschiedene Institutionen miteinander, um Kindern die Welt der zeitgenössischen Musik auf spielerische Weise zu erschließen. Die Kinderuniversität, das Musikwissenschaftliche Institut, das Institut für Musik und ihre Didaktik der Universität zu Köln, die MusikFabrik und der WDR gestalteten in einer gemeinsamen Aktion diese Veranstaltung, die sich aus mehreren unterschiedlichen Sequenzen zusammensetzte. Die Vertreter der verschiedenen Institutionen entwickelten ein Konzept, das Workshop, pädagogisches Experiment, wissenschaftlichen Vortrag, Umsetzung von Klang in Bewegung und ein Konzert, das die Vorführung der Eigenproduktion enthielt und das Live-Erlebnis des professionellen Konzertes miteinander verknüpfte. Den Abschluss bildete das Konzert im WDR am 19. Oktober 2008.
Vielfältigen Präsenzerfahrungen einen Boden bereiten
29.10.08 (Juan Martin Koch) -
Muss ich Musik verstehen, um sie richtig zu hören? Wird das Musikerleben intensiver, je mehr ich über ein Stück und darüber weiß, wie es gemacht ist? Sicher doch, mag der Musikwissenschaftler antworten, der seine Daseinsberechtigung im Verfertigen inhaltsschwerer Programmessays sucht. Ach was, sagt die Besucherin und lässt die letzten Minuten vor dem Konzert lieber bei einem angeregten Plausch mit ihrem Begleiter verstreichen. Teils, teils, wägt der Konzertpädagoge ab, verweist auf den komplexen Zusammenhang von Wissen und Verstehen, auf die meist scheiternden Versuche, aus Konzerten vertonte Schulstunden zu machen und sucht mit seiner Arbeit Anknüpfungspunkte in der Erlebniswelt des jeweils anzusprechenden Publikums.

