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Alle Artikel kategorisiert unter »Kulturfinanzierung«
Wie von der nmz mehrfach gemeldet, ist das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin wegen einer Etatlücke von 1,4 Millionen Euro von der Insolvenz bedroht. Am Dienstagabend (7.2.) hat nun der Haupt- und der Finanzausschuss der Stadtvertretung einem 1,4 Millionen Euro umfassenden Rettungspaket zugestimmt. Allerdings zu einem hohen Preis: 60 betriebsbedingte Kündigungen sollen ausgesprochen werden.
Erfurt - Der diesjährige Landeswettbewerb "Jugend musiziert" steht möglicherweise auf der Kippe. Wie der Landesmusikrat Thüringen am Mittwoch in Erfurt mitteilte, sieht er sich nicht in der Lage, den wichtigsten deutschen Wettbewerb für den musikalischen Nachwuchs auf Landesebene durchzuführen, wenn es bei der vorgesehenen 20-prozentigen Bewirtschaftungssperre des Finanzministeriums für die Breitenkultur bleibt.
In einem offenen Brief nimmt das Präsidium des Landesmusikrates Hamburg in der Freien und Hansestadt Hamburg e. V. zum Ende des Netzwerks Neue Musik und des Hamburger Projekts „Klang!“ Stellung. Der Präsident Wolfhagen Sobirey befürchtet, dass mit der Einstellung der Förderung der Neuen Musik in Hamburg ihr Stellenwert unter das Niveau vor 2008 zurückzufallen wird.
Zittau - Das seit 15 Jahren chronisch unterfinanzierte Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau steht vor seiner schwersten Existenzkrise. Nur zwei Jahre nach der Fusion von Zittauer Schauspiel und Görlitzer Musiktheater droht der gemeinsamen GmbH erneut ein jährliches Defizit von etwa 1,15 Millionen Euro. Auch ein Haustarif mit bis zu 25 Prozent Einkommensverzicht hat daran nichts geändert.
Gera - Die Zukunft der Theater & Philharmonie Thüringen mit den Spielorten Gera und Altenburg ist für weitere vier Jahre gesichert. Kultusminister Christoph Matschie (SPD), Geras Oberbürgermeister Norbert Vornehm, der Landrat des Altenburger Landes, Sieghardt Rydzewski, und Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf unterzeichneten am Freitag den im Juli 2011 ausgehandelten Vertrag, wie eine Theatersprecherin am Freitag in Gera mitteilte.
Bonn (dapd-nrw). Der Bonner Generalintendant Klaus Weise warnt vor einem massiven Stellenabbau an den Bühnen der Bundesstadt aufgrund der geplanten Einsparungen. Wenn man die derzeitige Theaterstruktur erhalten wolle, müsse 70 Mitarbeitern gekündigt werden, sagte Weise der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). Die beschlossenen Kürzungen am Theater von 3,5 Millionen Euro seien "willkürlich und realitätsblind" festgesetzt. Dadurch würde es unmittelbar an die Substanz und die Qualität der Aufführungen gehen.
Hamburg - Der Festsaal des Hamburger Rathauses ist reserviert für den prominentesten Zeugen: den Ex-Bürgermeister. Ole von Beust (CDU) soll sich am Donnerstag (2. Februar) vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) zur Elbphilharmonie verantworten - da reicht der Platz im herkömmlichen Sitzungssaal nicht. "Wir rechnen damit, dass das Interesse der Öffentlichkeit bei diesem speziellen Zeugen etwas größer sein wird", sagt der PUA-Vorsitzende Ole Thorben Buschhüter (SPD).
Dresden - Der geplante Umbau des Dresdner Kulturpalastes droht an finanziellen Problemen zu scheitern. Die erhofften EU-Gelder in Höhe von 35 Millionen Euro stünden dafür nicht zur Verfügung, sagte Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) am Montag und bestätigte damit entsprechende Medienberichte.
Berlin - Berlin will 2012 und 2013 acht Millionen Euro zusätzlich für die Kultur ausgeben. Der am Dienstag vom Senat beschlossene Entwurf des Doppelhaushalts sieht eine Erhöhung der Sachausgaben von 358 Millionen Euro im vergangenen Jahr auf 366 Millionen Euro 2013 vor, wie die Kulturverwaltung am Mittwoch mitteilte.g
Zwickau - Den Beschäftigten des Theaters Zwickau-Plauen steht eine mehrwöchige Zwangspause ins Haus. Ab dem 29. Januar bis einschließlich 20. Februar ruht der Betrieb an den beiden Spielstätten in Zwickau und Plauen, teilte das Theater am Mittwoch auf Nachfrage mit.