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Alle Artikel kategorisiert unter »Kulturhauptstadt«

ESDS (Nachschlag)

30.01.11 (Patrick Hahn) -
„Nach diesem fantastischen Kulturhauptstadtjahr gibt es ein neues Bild vom Ruhrgebiet mit vielen Farben, aber auch ein neues Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl“, frohlockte Landesmutter Hannelore Kraft bei der Abschlussveranstaltung von Ruhr.2010 im vergangenen Dezember. Wie man dieses neue Selbstgefühl in Nordrhein-Westfalen am besten zum Ausdruck bringt, daran wird wohl noch gearbeitet. Die Kommunen ächzen aus dem letzten Loch, der Landeshaushalt wurde vom Verfassungsgericht kassiert – und dennoch lassen die jüngsten Nachrichten in Sachen Kulturförderung im bevölkerungsreichsten Bundesland hoffen: Die Landesregierung NRW reicht Strohhalme. Mit 4,5 Millionen Euro will Kulturministerin Ute Schäfer die kommunale Theaterlandschaft unterstützen, zusätzlich zu der bisherigen Förderung von 10 Millionen. Und auch das Versprechen, den „Wandel durch Kultur“ in der Ruhrmetropole nach dem turnusmäßigen Wechsel der Kulturhauptstadt weiter voranzutreiben, nimmt immerhin schon finanzielle Formen an: 2,4 Millionen Euro schießt der Regionalverband Ruhr zu, das Land verdoppelt diese Summe, wie Hannelore Kraft zum Abschluss der Kulturhauptstadt verlauten ließ. Noch weiß offenbar keiner so recht, was mit dem Geld genau geschieht, Ideen gäbe es zuhauf. Man darf bloß hoffen, dass es nicht allein mit der Neuauflage eines Autobahnpicknicks mit vollen Händen auf die Straße geworfen wird, und auch das Singfest „Day of Song“ schreit in vielen Ohren geradezu nach Fortsetzung.

Rückschlag für Bochumer Kulturhauptstadt-Projekt

24.09.09 (Agentur ddp) -
Das Kulturhauptstadt-Projekt „Platz des europäischen Versprechen” in Bochum muss einen Rückschlag hinnehmen. Wie die Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilte, läuft der Zeitvertrag von vier Mitarbeitern des Projekts zum Ende des Jahres aus und wird nicht verlängert.

Deutsche Bahn wird Hauptsponsor für Kulturhauptstadt-Jahr

04.03.09 (Agentur ddp) -
Essen - Die Deutsche Bahn AG wird Hauptsponsor für das Kulturhauptstadt-Jahr 2010 im Ruhrgebiet. Wie die Ruhr.2010 GmbH und die Deutsche Bahn am Mittwoch in Essen mitteilten, umfasst das Engagement eine finanzielle Unterstützung und Sachleistungen. Der Wert des Sponsorings beläuft sich auf mindestens zwei Millionen Euro. «Mit der Kooperation wollen wir insbesondere auch bei Massenveranstaltungen möglichst umweltschonend agieren», sagte der Vorsitzende der Ruhr.2010-Geschäftsführung, Fritz Pleitgen.

Aachen nimmt an Bewerbung Maastrichts als Kulturhauptstadt teil

19.02.09 (nmz-ddp) -
(ddp). Der Aachener Stadtrat hat sich am Mittwoch einstimmig für eine Beteiligung Aachens an der Bewerbung Maastrichts um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2018 ausgesprochen. Aachen erwarte nachhaltige und positive Effekte für die Kultur und Zusammenarbeit in den beteiligten Städten, nicht nur im Falle einer erfolgreichen Bewerbung, sondern auch schon im Prozess der Bewerbung, hieß es in dem Beschluss.

Tausende Sänger wollen Ruhrgebiet 2010 zu großer Bühne machen

15.02.09 (Agentur ddp) -
Dortmund - Im Kulturhauptstadtjahr 2010 will das Ruhrgebiet einen ganzen Tag lang zu einer riesigen Sängerarena werden. Am Samstag, den 5. Juni 2010, wollen dazu Tausende Sänger aus der Region auf Straßen und Plätzen, in Parks, Kaufhäusern, Kirchen sowie den Konzert- und Opernhäusern auftreten, wie die Organisatoren, die Ruhr.2010 GmbH, am Samstag in Dortmund mitteilten. Das Projekt trägt den Titel «!SING - DAY OF SONG».

Für Kaufmann Abfindung? Kulturhauptstadt bekommt vom Bund fünf Millionen Euro mehr

21.11.08 (nmz-ddp) -
Berlin/Essen (ddp). Die Bundesregierung stockt ihre finanzielle Unterstützung für das Kulturhauptstadt-Jahr 2010 im Ruhrgebiet auf. Wie die Ruhr.2010 GmbH am Freitag in Essen mitteilte, beschloss die große Koalition in Berlin bei den abschließenden Beratungen zum Bundeshaushalt 2009, bereits im kommenden Jahr fünf Millionen Euro für das Kulturereignis zur Verfügung zu stellen. Damit erhöht sich der Anteil des Bundes auf 18 Millionen Euro.

Erst kommt die Arbeit, dann die Kultur

01.11.05 (Andreas Rossmann) -

Essen ist leicht zu unterschätzen. Das hat im Verlauf der Bewerbung zur „Kulturhauptstadt 2010“ zunächst Bochum erfahren, als die „Blume im Revier“ (Herbert Grönemeyer) – im Februar 2004 – im ruhrgebietsinternen Wettbewerb der größeren Nachbarstadt den Vortritt lassen musste. Aber auch Köln und Münster haben das erfahren, als sich Essen – im Mai 2004 – in der Konkurrenz um den nordrhein-westfälischen Kandidaten gegen die zweitausend Jahre alte Kulturmetropole und die umtriebige Universitätsstadt durchsetzte, und das mit fünf zu null Stimmen einer unabhängigen, von der Landesregierung eingesetzten Jury. Und dann haben das auch Braunschweig, Bremen, Halle, Karlsruhe, Kassel, Lübeck, Potsdam und Regensburg erfahren, als Essen (gemeinsam mit Görlitz) ihnen – im März 2005 – auf nationaler Ebene das Nachsehen gab.

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