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Alle Artikel kategorisiert unter »Kulturhaushalt«
Berlin - Berlin will 2012 und 2013 acht Millionen Euro zusätzlich für die Kultur ausgeben. Der am Dienstag vom Senat beschlossene Entwurf des Doppelhaushalts sieht eine Erhöhung der Sachausgaben von 358 Millionen Euro im vergangenen Jahr auf 366 Millionen Euro 2013 vor, wie die Kulturverwaltung am Mittwoch mitteilte.g
Mit dem am 10. Dezember verabschiedeten Doppelhaushalt 2010/11 fließen ab kommendem Jahr 16,5 Millionen Euro mehr in die Berliner Kulturlandschaft. Kulturstaatssekretär André Schmitz: „ Berlin setzt in Zeichen der Krise ein deutliches Signal pro Kultur. Während andere Länder und Kommunen Theater schließen wollen und an der Kultur sparen stellt sich die rot-rote Koalition diesem bundesweiten Trend entgegen und gibt mit dem Doppelhaushalt ein klares Bekenntnis zur Kulturmetropole Berlin ab.“
Düsseldorf - Der Kulturrat NRW fordert von der Landesregierung mehr Mittel für die Kulturförderung. In der Gemeindefinanzierung des Landes sollte künftig ein zweckgebundener Zuschuss für die Kulturhaushalte der Kommunen festgeschrieben werden, heißt es in einem am Donnerstag in Köln veröffentlichten Aufruf des Gremiums.
Hamburg - Ein breites Bündnis Hamburger Künstler wehrt sich gegen die geplanten Kürzungen des Kulturetats der Stadt. Unter dem Titel «Wir wollen mehr! Das neue Selbstbewusstsein der Hamburger Kultur» wollen Regisseure, Autoren und Journalisten am Donnerstag (19. November) über die Sparpläne des Senats diskutieren, wie eine Sprecherin der Kulturfabrik Kampnagel am Montag mitteilte.
Berlin - Die Kultur wird 2010 stärker finanziell unterstützt. Das Bundeskabinett habe eine Steigerung des Kulturhaushaltes von 1,143 auf 1,162 Milliarden Euro beschlossen, teilte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) in Berlin mit. Die sei der fünfte Anstieg in Folge. «Gerade in den Zeiten der Wirtschaftskrise setzen die Etatsteigerung und auch die zusätzlichen Programme ein deutliches Signal für die Kultur», sagte Neumann.
Nachdem die Haushaltsentwürfe der Leipziger Kulturverwaltung in den letzten Wochen immer wieder für Verunsicherung und Nachfragen sorgten, weil sie zum Teil erheblich hinter den für 2009 von der Politik avisierten 3% vom Kulturetat zurückblieben, besteht nun, nach der gestrigen Stadtratssitzung endlich Klarheit: Die Freie Kulturszene wird im laufenden Haushaltsjahr 540.000 Euro mehr zur Verfügung haben als im Vorjahr.
Leipzig - Die freie Kulturszene in Leipzig wirft der Stadtverwaltung unlautere Methoden bei der Etataufstellung vor. Um das selbstgesteckte Ziel von drei Prozent des Kulturhaushalts für die freie Szene in diesem Jahr zu erreichen, würden einfach Haushaltsposten verschoben. Zusätzliches Geld fließe indes nicht, kritisierte die Initiative Leipzig + Kultur am Mittwoch. So habe die Stadt das Forum Thomanum wie auch das Archiv Bürgerbewegung und die Mendelssohn-Stiftung in den Etat der freien Szene eingerechnet, obwohl diese Institutionen einen eigenen Haushaltsposten hätten.