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Alle Artikel kategorisiert unter »Kulturpolitik«

Jugendorchesteraustausch Peru – Berlin 2010

02.09.10 -
Das peruanische Orquesta de Barro (OdB) wird vom 7. bis zum 17. September zu Gast in Berlin sein. Es setzt sich aus Musikern des 2003 nach Vorbild von „El Sistema“ in Venezuela gegründeten sozialen Musikprojekts ARPEGIO Perú zusammen.

Bondi, Berlusconi und Italiens Abschied von der Oper

06.07.10 -
Monatelang protestierten Italiens Opernhäuser gegen das so genannte Bondi-Dekret. Vergebens: Am 29. Juni passierte das Gesetz den Senat und wurde damit wirksam. Von den etwa dreihundertvierzig Millionen Euro des Musik- und Theaterfonds „FUS“ soll ab sofort ein knappes Drittel eingespart werden.

Was weg ist, ist weg

06.07.10 -
Es ist paradox: Das Land, in dem die Oper erfunden wurde, scheint sie auch wieder abschaffen zu wollen. Mittels eines Gesetzes setzt Italiens Kulturminister Sandro Bondi ein Sparprogramm durch, das die Opernhäuser Italiens unter eine Art Zwangsverwaltung mit dem Ziel der Haushaltskonsolidierung setzt.

„Es müsste Montagsdemonstrationen für Kultur geben“

17.06.10 -
Seit August 2009 ist Michael Kaufmann Intendant des Kurt-Weill-Fests Dessau. Die Festivalausgabe 2010 – noch von Kaufmanns Vorgänger Clemens Birnbaum konzipiert – war, so titelte die nmz in der April-Ausgabe, überschattet vom „Blut- und Tränenpapier“ der Stadt. Andreas Hauff sprach mit Michael Kaufmann über die finanz- und kulturpolitische Lage in Dessau und über seine künstlerischen Pläne für die kommenden Jahre.

Super-Dümmst

27.05.10 -
„Geld allein macht nicht klug“. Das war der allergröbst zynische, annäherndst wahre Satz, den der brutalst mögliche aber extremst erfolglose Aufklärer finsterster CDU-Spendenaffären, Roland Koch, demnächst sicherlich superreichster Wirtschaftsberater, in seiner bald endenden Volksvertreter-Karriere von sich gab: um Einsparungen in Bildungs- und Erziehungs-Etats zu legitimieren. Dass dieser Satz auch stimmt, beweisen alltäglich jene Banker und sonstigen Gesellschaftsschädlinge, die zum Ruin unseres Gemeinwesens nach wie vor ihr Bestes geben: ihr hemmungsloses Gewinn-Optimie-rungsstreben. Gleich gefolgt von den diese Spezies scharwenzelnden Politikern, die uns, die Bürger dieses Landes, dank Bürgschaftsgesetzen und Schutzschirm-Phantastrillionen ähnlich hemmungslos enteignen wie es einst die DDR-Schergen mit Bauern und dem Mittelstand betrieben. Freilich aus entgegengesetztem ideologischem Hirnriss.

taktlos #141 - Studium bolognese: Musiktiefschulen

Das Zusammenwachsen Europas trägt teils seltsame Früchte: Erst die Gurken-Krümmungs-Norm, dann den sogenannten Bologna-Prozess als Maßnahme zur Vereinheitlichung aller erdenklichen Studiengänge. Hübsch gedacht vielleicht. Aber in der Praxis? Gerade hagelte es Studenten-Proteste und Streiks. Seltsamerweise aber kaum an den Kunst- und Musikhochschulen, obwohl diese Institute angeblich besondere Schwierigkeiten mit der Anpassung an die Euro-Studiennorm haben.

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Kunst-Asche: Wie die Musik im Euro versackt

08.05.10 -
Auf den Fluren, in den Sitzungszimmern wird geflüstert und gejammert: Schuldenbremse, Etatkürzung, Finanzkrise: Befinden wir uns im Bankenviertel? In Blogs und Protokollen wird dokumentiert und diskutiert: Qualitätsmanagement, Fusions-Erlös, Personal-Rückbau. Sind wir in der Siemens-Chefetage gelandet? Bei Panels und auf Konferenzen reden sich sogenannte Experten die Köpfe heiss: Standortfaktoren, TVÖD, Transformation: Haben wir uns ins nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium verirrt?

Zukunftsweisende Leitlinien für Kommunen

05.05.10 -
Als wesentlicher Bestandteil der kommunalen Kulturpolitik werden die öffentlichen Musikschulen von den Kommunen schon seit langen Jahren auf vielfältige Weise unterstützt. So hatte bereits 1986 der Deutsche Städtetag gemeinsam mit dem Deutschen Landkreistag „Empfehlungen zur Musikschule“ verabschiedet. 1999 folgte eine Neufassung des Papiers durch den Deutschen Städtetag, um die neuen Bundesländer mit einzubeziehen und die Ausdifferenzierung der Musikstile sowie die Integrations- und Verständigungsnotwendigkeit durch Musizieren in der sich wandelnden Gesellschaft zu berücksichtigen. Auch dem Prozess der Verwaltungsmodernisierung und seiner Einwirkung auf die Strukturen der Musikschule wurde dabei Rechnung getragen.

Frankfurter Musikmesse 2010 - Agnes Krumwiede: Pianistin im Parlament

 Agnes Krumwiede, Pianistin und kulturpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, wurde auf der Musikmesse vom Bundesverband Klavier e.V. zur "Klavierspielerin des Jahres" gekürt. Auf der nmz-Bühne spielte sie im Anschluss nicht nur Chopins Fantasie-Impromptu, sondern schilderte im Gespräch mit Andreas Kolb (nmz) auch ihre politischen Zielen in Berlin sowie im Wahlkreis ihrer Ingolstädter Heimat. 

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Bedeutung der Musikschule in Politikerköpfen verankern

29.03.10 -
2009 wurde Sibylle Gräfin Strachwitz in Berlin zur Bundesvorsitzenden der Elternvertretungen der Musikschulen des VdM (BEV) gewählt. Im Juni will sie, auf Anregung aus Frankenthal, die Leiter, Beiräte und Fördervereine der Musikschulen in der Metropolregion Rhein-Neckar zu einer Konferenz laden. Das Thema: das Überleben in der Finanzkrise. Mit der Grünstadterin sprach Birgit Möthrath.
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