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Alle Artikel kategorisiert unter »Kunst«
Cluster 2012/04 - 2
11.04.12 (Martin Hufner) -
Was ist denn jetzt nun wirklich los mit der Kultur? Eine Aufgabe für die gesellschaftliche Notfallmedizin, wie die Autoren des Buches „Der Kulturinfarkt“ meinen? Eine Angelegenheit fürs Sanatorium („Kultur gut erhalten“ – Deutscher Kulturrat) oder doch eher ein Fall für die Sterbehilfe (Piraten, Raubkopierer, Digitale Naive)?
Kein Anschluss
02.05.11 (Martin Hufner) -
Irgendetwas müssen wir alle seit langer Zeit falsch gemacht haben. Denn sonst würden nicht an allen möglichen und unmöglichen Stellen die Musikvermittlungsinitiativen aus dem Boden gesprossen sein. Mittlerweile sind diese Dinge seit weit über zehn Jahren auf dem Weg. Sogenannte Kinderkonzerte gibt es in den USA mindestens seit den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts! So langsam darf die Frage gestattet sein: Was hat es gebracht? Außer Arbeitsplätze und neue Studiengänge? Ist so ein Erfolg überhaupt messbar? Und wenn, wie, womit und wie belastbar? Oder muss man doch noch erst weitere 50 Jahre warten. Vergleichbar sind die Zahlen sowieso nie und nimmer mehr, denn das ganze Umfeld wandelt sich permanent, mögen die Noten auch noch so urtextsicher sein wie man denkt.
Sommerhäuschen des Fotografen John Heartfield in Brandenburg öffnet als Museum
02.09.10 (Von ddp-Korrespondentin Bernd Kluge/KIZ) -
Am Samstag, den 4. September um 15 Uhr, wird das unter Denkmalschutz stehende Sommerhaus von John Heartfield im brandenburgischen Waldsieversdorf als Museum wiedereröffnet. Zu sehen sind Reproduktionen von Fotomontagen, die Heartfield während seiner Zeit im Londoner Exil zwischen 1939 und 1946 geschaffen hat. Gezeigt werden in Vitrinen außerdem Archivalien aus jener Exil-Zeit, in der viele von den Nazis verfolgte Mitglieder des Freien Deutschen Kulturbundes in die britische Hauptstadt emigriert waren.
Freiheit der Kunst
05.10.09 (Max Nyffeler) -
Dass Kunst frei sei, gehört zu den gern gehörten Gemeinplätzen in unserer Gesellschaft. Weil jedoch die Definition von Freiheit so voller Widerhaken ist wie die von Kunst, kommt es periodisch zu Ereignissen, „Skandal“ genannt, bei denen die Problematik dieser Behauptung in schönster Anschaulichkeit zutage tritt. Einen solchen Fall inszenierte vor fünf Jahren ein Schweizer Künstler gemeinsam mit der Kulturstiftung Pro Helvetia (dem Schweizer Pendant zum Goethe-Institut), als er in Paris mit staatlicher Unterstützung eine Installation zeigte, in der ein Hund auf das Bild eines der damals mächtigsten Schweizer Politiker pisste.
Westfalen und die Kunst
26.03.09 (N.N.) -
Im Sitzungssaal der Bezirksregierung Münster trafen am 16. März an die 250 Interessierte auf eine Diskussionsrunde zur Frage, warum Westfalen im Expertenbericht „Kunst NRW“ nicht vorkommt. Im Auftrag von Kunststiftung NRW und Staatskanzlei NRW hatte 2008 eine Runde geladener Experten von außerhalb des Bundeslands die Stärken und Schwächen von Kunst und Kultur in NRW kritisch betrachtet und Empfehlungen gegeben. Westfalen: Fehlanzeige. Der Kulturrat NRW, die Westfälischen Nachrichten und die Westfalen-Initiative hatten nun zur Diskussion eingeladen, und Moderator Gerhart Baum, Vorsitzender des Kulturrats, freute sich über den regen Zuspruch. An seiner Seite diskutierten Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Dr. Harald Falckenberg, Co-Autor des Expertenberichts, Damaris Lipke, Künstlerin, und Barbara Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe.

