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Alle Artikel kategorisiert unter »Kurt Weill«

Wiedergutmachung sieht anders aus: Brecht/Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ in Leipzig

02.05.12 (Michael Ernst) -
Leipzig als Kulturstadt, Leipzig als Stadt eines selbstbewussten und kunstsinnigen Bürgertums, Leipzig auch als politische Stadt hätte Grund mehr als genug für jede Form der Wiedergutmachung am „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“. Diese Oper von Bertolt Brecht und Kurt Weill ist 1930 unter skandalösen Bedingungen am Neuen Theater uraufgeführt worden, es gab sie 1967 ein weiteres Mal in der Regie des damaligen Operndirektors Joachim Herz am Kleinen Haus und es gibt seit wenigen Tagen eine Neuinszenierung, die binnen dreier Wochen erarbeitet worden sein soll.

Im Hexenkessel musikalischer Fraktionen

12.04.12 (Andreas Hauff) -
Mit dem Thema „Hommage à Paris“ war das 20. Kurt Weill Fest in Dessau die zweite Station einer Trias, die den Lebensweg des Komponisten von Berlin nach New York nachzeichnen will. Allerdings dauerte Weills Exil in und nahe der französischen Hauptstadt nicht länger als zweieinhalb Jahre, in denen er nur wenige künstlerische Erfolge verbuchen konnte – eine Phase des Übergangs also, über die Biographen und Musikwissenschaftler bislang eher wenig wissen.

Wenn Weill tanzt und Gershwin swingt: Das 20. Kurt Weill Fest in Dessau wurde mit einer Balletturaufführung eröffnet

26.02.12 (Boris Michael Gruhl) -
Am Wochenende wird getanzt in Mitteldeutschland. In Dresden beinahe rund um die Uhr, beim Treffen der Besten, zur Leistungsschau „Tanzplattform Deutschland“. In Magdeburg heißt der neue zweiteilige Ballettabend „Dancing in the City“, dabei eine Uraufführung des in Leipzig lebenden Choreografen Paul Julius. In Dessau wurde das 20. Kurt Weill Fest mit der Uraufführung „Hotel Montparnasse“, im Sinne des Festivalmottos, „Hommage à Paris“ eröffnet.

Intendant: Dessauer Kurt-Weill-Fest ist international einzigartig

20.02.12 (Agentur - dapd) -
Dessau-Roßlau - 20 Jahre nach dem ersten Kurt-Weill-Fest in Dessau ist das Festival zu einer internationalen Institution geworden. "Es gibt kein vergleichbares Weill-Fest weltweit", sagte Intendant Michael Kaufmann im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd. Auch habe das Fest "zu einer sukzessiven Verankerung von Weill in seiner Geburtsstadt Dessau beigetragen".

„Die sieben Todsünden“ als Annas Schizogramm: Ovationen für Dagmar Manzels One-Woman-Show an der Komischen Oper Berlin

13.02.12 (Peter P. Pachl) -
Wie dressiert man an einem Opernhaus einen halben Abend zu einem vom Publikum als abendfüllend akzeptierten Programm und spart sich dabei noch sämtliche Ausstattungskosten? Man nehme Brechts und Weills letztes gemeinsames Werk, reduziere die beiden Annas des Balletts mit Gesang auf eine, verzichte optisch ebenso auf Annas Familie, wie auf sämtliche Requisiten, umrahme das Ganze mit ein paar weiteren, vom Klavier begleiteten Weill-Songs und warte – nach knapp eineinviertel Stunden – auf den Erfolg.

Die Stadt, das Geld und der Traum: Der „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Brecht und Weill an der Staatsoper Wien

25.01.12 (Frieder Reininghaus) -
Die Wiener Staatsoper ist ein Gehäuse, in dem sich Goldmarks „Die Königin von Saba“ zuhause fühlen durfte und in das die „Salome“ immer wieder gern einkehrt, in dem sich einst aber auch „Das Heimchen am Herd“ breit machte und „Es war einmal …“. Ein Haus für Brecht und Weill wurde der Prachtbau an der Ringstraße weder in der Zeit zwischen den Kriegen noch in den 67 Jahren der zweiten Republik (sowohl die Zusammensetzung der Geschmacksträgerschicht wie die Dimension der Halle empfehlen diese weder für die „Dreigroschenoper“ noch für die „Sieben Todsünden“).

Im Heute angekommen: Kurt Weills „Lady in the Dark“ an der Staatsoper Hannover

10.12.11 (Andreas Hauff) -
Wie ein Phantom geisterte Kurt Weills Musical „Lady in the Dark“ durch die Diskussion um den Komponisten. Der Weill-Kenner David Drew sah 1975 hinter dem „unheimlich gefärbten Zerrspiegel“ von „Lady in the Dark“ einen selbstzerstörerischen Verdrängungsmechanismus am Werk. Überprüfen konnte man das in Deutschland kaum. Das Stück kam hier in 60 Jahren gerade zweimal auf die Bühne. Nun aber steht es – aller guten Dinge sind drei – in Hannover auf dem Opernspielplan.

Noten-Tipps 2011/07

01.07.11 (Eckart Rohlfs) -
Kurt Weill (1900–1950): Songs for violin and piano, arranged by Martin Reiter. Songs for violoncello and piano, arranged by Martin Reiter. +++ Johann Pachelbel (1653–1706): Kanon und Gigue D-dur für drei Violinen und Basso continuo. Partitur und Stimmen. +++ Johann Matthias Sperger (1750–1812): Quartetto per Flauto traverso, due Viole e Violoncello.

Groß angelegte Klangflächen

03.05.11 (Frank Klüger) -
Michael Baumgartl: Konversation nach einem Stillleben von Lars Lehman für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier. +++ Johann Melchior Molter (1696–1765): Sinfonia a tre, für 3 Klarinetten. +++ James Rae: Clarinet Debut. 12 Easy Pie­ces for Beginners, Clarinet and Piano. +++ Helmut Hödl: Klezmer Clarinet Duets. +++ Carl Bärmann: „Romanze“ für Klarinette und Klavier. +++ Arvo Pärt: „Summa“ für Saxophonquartett. +++ Carlo Della Giacoma (1858–1929): Tosca Fantasia for Clarinet and Piano op. 171. +++ Kurt Weill: Songs for Clarinet and Piano. +++ Detlev Glanert: Sextett für Klarinette, Klavier und Streichquartett 2008 (Sabine Bergk gewidmet)

Erfolgreichstes Kurt-Weill-Fest in Dessau geht zu Ende – 19. Auflage feiert Besucherrekord

14.03.11 (Agentur - dapd) -
Mit einem neuen Besucherrekord ist am Sonntagabend das 19. Kurt Weill Fest in Dessau zu Ende gegangen. Nach Angaben von Intendant Michael Kaufmann wurden 12.200 Karten verkauft, das sind 3.000 mehr als im Jahr zuvor. Damit sei die aktuelle Ausgabe des Festivals die erfolgreichste seit seiner Gründung im Jahr 1993. Die Auslastung habe bei 78 Prozent gelegen.
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